Geschlossen wir öffnen heute um 10 Uhr

Kategorie: Planet at

Tour de Modellregion

Inzwischen fangen ja nicht nur Hasardeure an, sich langsam an realistische Planungen für Ausflüge oder sogar längere Touren per Rad zu machen – endlich!! In den Tagen vor und an Pfingsten selbst aber hieß es ja noch: Wenn überhaupt über Nacht irgendwohin, dann in eine der raren Modellregionen.
Zum Glück gehörte Nordfriesland dazu, und zum Glück ergatterten wir einen Campingplatzplatz in Friedrichstadt, und zum Glück nahmen wir nicht nur ein Wohnmobil, sondern auch unsere Räder mit!!!

Rund um Friedrichstadt gibt es: Schafe, Rinder, Windmühlen, Treene, Sorge, Eider. Sogar mit Stauwerk! Und die Nordsee dichte bi! Und Brücken, Panzerplatten, Lachmöwenkolonien, Felder. In Friedrichstadt selbst dann die erste Sensation: Der Besuch einer gastronomischen Außen-Einrichtung!! Nach sieben langen Monaten mal wieder irgendwo hinsetzen, Pizza bestellen und essen, ein großes Fass-Jever trinken. War jetzt nicht das italienische Pendant von Roy Petermann, aber eine echte Ristorante-Restauration.
Und ja, wir mussten uns alle zwei, später drei Tage testen lassen. Aber diese Erlebnisse im Haus der dänischen Minderheit waren so gut organisiert wie kicherig aufregend. Und nochmal ja, wir mussten uns überall dank Smudos verpflichtender Luca-App den Angriffen feindlich gesinnter Hacker aussetzen – aber dafür durften wir sitzen, in aller Öffentlichkeit. Ob nu auf Ausflugslokalschemeln oder eben im Sattel, ob unter dramatischem Himmel oder in ein paar wie gemalten Sonnenstunden am Meer, mit regionalen Spezialitäten und kurioser Aussicht auf ein paar einheimisch Geborene, die sich in die 12-Grad-Fluten schwangen…

So ging es etliche Tage auf zwei Rädern durch die Botanik: Das „Böttcher Dakkar“ durfte endlich wieder heimatliche Luft schnuppern, und das elektrisierte „Scott Silence“ half der eher versehrteren Besitzerin, mit dem austrainierten Pedalierer mitzuhalten. In der Tat schafften wir denn auch alle drei hiesigen Must-Sees: Eiderstauwerk, Husums Nordseeufer, die Eiderschleife.
Dass wir mehrere Krähenkolonien um unseren Schlafplatz herum ertragen mussten, die jeweils nur für ein paar nächtliche Stunden den Schnabel hielten, ließ sich angesichts der neu gewonnenen Freiheit wegstecken (und später halt auch abputzen ma sagen).

Sogar ein Tapetenwechsel war noch drin: Von Nordfriesland in den Südosten, ganz neu nun mit einem „Basso Diamante“ aufm Dach. Lord Helmchen und sein „Wechsel“ erwarteten uns im brauereireichen Oberfranken-Hotspot Aufsess – auch da eine reine Punktlandung, weil mit erster Tag Außengastronomie. Begrüßt von „Kathi Bräu“ und dem gewohnten Sonne-Wolken-Mix bei 14 Grad, gefolgt von zwei blitzsauberen Fast-Hundertern mit ordentlich Höhenmetern: das reinste Trainingslager. Aber eben in geschmeidig.

Wie ungewohnt und einfach unersetzlich das alles: unterwegs sein! Draußenluft! Himmel! Menschen! Möge dieser Sommer ein würdiger Nachfolger dieses zart erblühenden Frühlings werden!!!!

Fifty-Fifty, Teil 2

Sie wackelte, die 50 – und sie fiel. Deshalb gilt seit Dienstag, dem 11. Mai, wieder: Einzelhandelslockerungen zurück marsch, marsch. Heißt:

Einkaufen im Laden
zwar weiter ohne Besuchstermin,
aber nun wieder
MIT Kontaktdatendokumentation!!

Ein durchgestrichenes Verkehrszeichen „50“ vor blauem Himmel
Original: anka.albrecht, Wunderstock (Lizenz)

Weiter gilt außerdem, maximaler Rück- und Vorsicht wegen:
Ein Mensch pro 10 Quadratmeter Ladenfläche
–> Bedeutet bei uns: nur drei Kund*innen drinnen, wenn wir alle vier arbeiten, ansonsten entsprechend mehr; die Nächsten müssen leider draußen warten. Wir werden aber weiterhin versuchen, so viel wie möglich vor der Tür zu bedienen, schnacken, helfen, klären, verkaufen
Abstandsregeln und Maskenpflicht auch draußen beim Warten
–> Darauf sei der Vollständigkeit halber hingewiesen, läuft ja ohnehin prima

Fifty-Fifty

Auch wenn sie wieder wackelt, die 50 – aufgrund der stabilen Unterschreitung der magischen Grenze des Lübecker Inzidenzwertes in den letzten Tagen wird ab heute auch im Einzelhandel gelockert. Heißt:

Einkaufen im Laden jetzt wieder
ohne Besuchstermin und
ohne Kontaktdatendokumentation!!

Ein Verkehrszeichen mit der Zahl 50 vor blauem Himmel
Bild: anka.albrecht, Wunderstock (Lizenz)

Weiter gilt, maximaler Rück- und Vorsicht wegen:
Ein Mensch pro 10 Quadratmeter Ladenfläche
–> Bedeutet bei uns: nur drei Kund*innen drinnen, wenn wir alle vier arbeiten, ansonsten entsprechend mehr; die Nächsten müssen leider draußen warten. Wir werden aber weiterhin versuchen, so viel wie möglich vor der Tür zu bedienen, schnacken, helfen, klären, verkaufen
Abstandsregeln und Maskenpflicht auch draußen beim Warten
–> Darauf sei der Vollständigkeit halber hingewiesen, läuft ja ohnehin prima

Adiós, Click & Meet

Neues Infektionsschutzgesetzes des Bundes = neue Regeln auch für den Einzelhandel: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100, wie sie zur Zeit in Lübeck gemessen wird, entfällt die Anmelde-Pflicht. Meet ohne Click also.

Weiterhin aber gilt:
•••• Kontakdaten müssen erfasst werden,
•••• die Anzahl der Menschen im Laden ist beschränkt,
•••• auch beim Warten draußen bitte AHA-Regeln einhalten.

Was für alle denkbaren Szenarien in Schleswig-Holstein vorgesehen ist, sieht grafisch verampelt so aus:

Click & Meet?? So geht das bei & mit uns!!

Lübecks Inzidenzwert liegt leider wieder über der qua Landesregierungserlass definierten Einzelhandelsöffnungsgrenze von 50. Damit gelten seit Montag, den 5. April, neue Regelungen.

Dennoch: Einkaufen auch im Laden ist weiter möglich!!

Allerdings unter folgenden Bedingungen:
Bitte einen Termin vereinbaren
–> Das geht auch „auf Zuruf“ vor dem Laden! Die Reihenfolge ergibt sich dann ggf. innerhalb der Warteschlange
Abstandsregeln und Maskenpflicht auch draußen beim Warten
–> Darauf sei der Vollständigkeit halber hingewiesen, läuft ja ohnehin prima
Ein Mensch pro 10 Quadratmeter Ladenfläche
–> Bedeutet bei uns: Weiterhin nur jeweils ein*e Kund*in, wenn wir alle vier arbeiten, ansonsten entsprechend mehr; die Nächsten müssen leider draußen warten, bis ihr Termin dran ist. Wir werden aber ohnehin versuchen, so viel wie möglich vor der Tür zu bedienen, schnacken, helfen, klären, verkaufen
Kontaktdaten müssen dokumentiert werden
–> Wir werden diese nach der vorgeschriebenen Aufbewahrungszeit von 4 Wochen sicher entsorgen!

Ein durchgestrichenes Verkehrszeichen „50“ vor blauem Himmel
Original: anka.albrecht, Wunderstock (Lizenz)

Tatütata

Es wird gemunkelt, in Lübeck gebe es demnächst brandneue Abstellmöglichkeiten auch für Lastenräder: Hallo, 21. Jahrhundert, wir sind da!! Zum Beispiel mit jenem BBF-Lastenrad mit E-Antrieb, das den schönen Namen „MIAMI“ trägt und sich so gut und schnell und wendig auch durch Altstadtstraßen lenken lässt. Etwa von Crockett und Tubbs auf Verfolgungsjagd, ob nu mit oder ohne Haftbefehl in der Wanne vorne Tasche…

Und das hat, kann & ist das „BBF Miami“ E-Lastenrad:

  • Alu-Rahmen und Alu-Gabel
  • hydraulische Scheibenbremsen „Tektro Auriga Disc“
  • Schaltung: „Shimano Acera“ (8 Gänge)
  • „Max Drive 36 V“-Mittelmotor von Bafang mit 250 Watt Nenndauerleistung
  • Reichweite zwischen turbomäßigen 40 und sparsam e-unterstützten 200km
  • Länge: knapp über 2,50
  • Ladefläche: 68 lang x 38 breit x 27 hoch
  • rund 38kg Gewicht
  • zulässiges Gesamtgewicht: 180kg
  • kostet: 4.099€

Endlich wieder: herrrrreinspaziiiiert!!!

Weil die magische 50 nun schon länger unterschritten wurde, macht Lübecks Einzelhandel wieder auf – und wir dann na klar auch. Offene Türen! Mit Abstand, Maske, Plastikwand, Aha, Beratung, Verkauf; Reparaturen, Gesprächen und alles! Wir freuen uns auf Sie und Euch!

Open WI.DE. – auf Winding Detours* mit unter 9 Kilo

Bei diesem helvetischen High-End-Geschoss läuft geneigten Gravelbike-Aficionados aber mal besonders viel und besonders edles Wasser unter der Brücke zusammen. Von OPEN cycle, der „Swiss two-man-gravel-brand“, frisch geliefert. Deren Motto für die Selbständigkeit nach vielen Jahren bei Fahrrad-Riesen: „Working hard to stay small“. Welcome in der Nische!

  • Carbon Rahmen (gerade mal 1.040 Gramm)
  • Carbon U-Turn Gabel (nur 390 Gramm)
  • für 27,5 und 28 Zoll – hier verbaut: DT Swiss GR 1600 Spline
  • Gruppe: SRAM Force AXS
  • Schaltwerk: SRAM Eagle XX1 AXS
  • Kassette: SRAM CS-1275, 10–50 Zähne
  • Vorbau, Lenker, Stütze von EASTON
  • Bereifung: SCHWALBE G-one
  • kostet 5900,-

*also „kurvenreiche Umwege“ („KU.UM.“ klänge aber auch echt schlechter)