Archiv für die Kategorie „Foto Love Story“

Alter Schwede

Gustaf Håkansson war zwar kein Eisenmann, aber ein „Stahl-Opa“. Und er kannte schon vor 70 Jahren den Weg zum Flow: „Ich halte mein Blut durch ständige Körperbewegung in einem gleichmäßigen und schnellen Kreislauf“ – klingt so einfach wie frappant.

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Und Opa Poupou guckt zu

Bei seiner ersten Tour de France gleich am zweiten Renntag der Etappensieg und die Premiere in Gelb: Gefeliciteerd, Enkel Mathieu van der Poel! Auch wenn kein „Mercier“ im Spiel ist, leiderleiderleider, sind nicht nur all die Fans von Großvater Raymond Poulidor, der nie das Maillot Jaune trug, überzeugt: The first of many…

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Klassiker: Böttcher Clubman

Von bei Friedrichstadt umme Ecke kommt es her, dieses Stück nordfriesischer Fahrradkultur: aus Heide, von „Böttcher“. Und rot wie ein satt eingefärbter Austernfischerschnabel ist es. Fein!!!

Wie immer bei „Böttcher“ sind auch beim Clubman über den Konfigurator grundsätzlich entscheidende Dinge frei wählbar: Farbe, Anbauteile, Schaltung, was immer an Extras auf jeden Fall sein muss…

Dieses Exemplar hier steht fresh und probefahrbereit im Laden und hat folgende Ausstattung:

  • Schweizer Bogen
  • CroMo Stahl Rahmen gemufft
  • Farbe: Böttcher Signalrot mit Muffen-Linierung
  • silberne Anbauteile
  • 7Gang-Nabenschaltung „Shimano Nexus LL“
  • Shimano-Nabendynamo
  • LED-Retro-Lichtanlage
  • Lenkungsdämpfer
  • kostet: 1.336 Euro

¡Que te mejores!

Egan Bernal wollte doch einfach nur nach Hause und da seinen Giro-Triumph feiern – und dann kam der obligatorische Flughafen-Test… Mistekiste! Gute Besserung!!! Auch an Freundin María Fernanda Gutiérrez, die ihn so UCI-illegal wie herzallerliebst knutschte nach Rennende.

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Tour de Modellregion

Inzwischen fangen ja nicht nur Hasardeure an, sich langsam an realistische Planungen für Ausflüge oder sogar längere Touren per Rad zu machen – endlich!! In den Tagen vor und an Pfingsten selbst aber hieß es ja noch: Wenn überhaupt über Nacht irgendwohin, dann in eine der raren Modellregionen.
Zum Glück gehörte Nordfriesland dazu, und zum Glück ergatterten wir einen Campingplatzplatz in Friedrichstadt, und zum Glück nahmen wir nicht nur ein Wohnmobil, sondern auch unsere Räder mit!!!

Rund um Friedrichstadt gibt es: Schafe, Rinder, Windmühlen, Treene, Sorge, Eider. Sogar mit Stauwerk! Und die Nordsee dichte bi! Und Brücken, Panzerplatten, Lachmöwenkolonien, Felder. In Friedrichstadt selbst dann die erste Sensation: Der Besuch einer gastronomischen Außen-Einrichtung!! Nach sieben langen Monaten mal wieder irgendwo hinsetzen, Pizza bestellen und essen, ein großes Fass-Jever trinken. War jetzt nicht das italienische Pendant von Roy Petermann, aber eine echte Ristorante-Restauration.
Und ja, wir mussten uns alle zwei, später drei Tage testen lassen. Aber diese Erlebnisse im Haus der dänischen Minderheit waren so gut organisiert wie kicherig aufregend. Und nochmal ja, wir mussten uns überall dank Smudos verpflichtender Luca-App den Angriffen feindlich gesinnter Hacker aussetzen – aber dafür durften wir sitzen, in aller Öffentlichkeit. Ob nu auf Ausflugslokalschemeln oder eben im Sattel, ob unter dramatischem Himmel oder in ein paar wie gemalten Sonnenstunden am Meer, mit regionalen Spezialitäten und kurioser Aussicht auf ein paar einheimisch Geborene, die sich in die 12-Grad-Fluten schwangen…

So ging es etliche Tage auf zwei Rädern durch die Botanik: Das „Böttcher Dakkar“ durfte endlich wieder heimatliche Luft schnuppern, und das elektrisierte „Scott Silence“ half der eher versehrteren Besitzerin, mit dem austrainierten Pedalierer mitzuhalten. In der Tat schafften wir denn auch alle drei hiesigen Must-Sees: Eiderstauwerk, Husums Nordseeufer, die Eiderschleife.
Dass wir mehrere Krähenkolonien um unseren Schlafplatz herum ertragen mussten, die jeweils nur für ein paar nächtliche Stunden den Schnabel hielten, ließ sich angesichts der neu gewonnenen Freiheit wegstecken (und später halt auch abputzen ma sagen).

Sogar ein Tapetenwechsel war noch drin: Von Nordfriesland in den Südosten, ganz neu nun mit einem „Basso Diamante“ aufm Dach. Lord Helmchen und sein „Wechsel“ erwarteten uns im brauereireichen Oberfranken-Hotspot Aufsess – auch da eine reine Punktlandung, weil mit erster Tag Außengastronomie. Begrüßt von „Kathi Bräu“ und dem gewohnten Sonne-Wolken-Mix bei 14 Grad, gefolgt von zwei blitzsauberen Fast-Hundertern mit ordentlich Höhenmetern: das reinste Trainingslager. Aber eben in geschmeidig.

Wie ungewohnt und einfach unersetzlich das alles: unterwegs sein! Draußenluft! Himmel! Menschen! Möge dieser Sommer ein würdiger Nachfolger dieses zart erblühenden Frühlings werden!!!!

Geradeaus? Obergähn!

Auch in böse noch sanft, nur mit ohne Grip halt (Bild: N. Kossel)

Für Stefan Bogner zählt nur „soulful driving“ – und das geht in Kurven nun mal am besten, ob hinterm Lenkrad oder aufm Sattel. Der Blattmacher lebt mit seinem Magazin „Curves“ seit Jahren in der Nische und zeigte dem Spiegel gerade seine Lieblingskehren. Träum! Toll!

Nicht die Alpen, aber seufz… (Bild: N. Kossel)

How was it? „Oh f***!“

In Schlangenlinien bezwang Ausreißer Jan Tratnik gestern zwar nicht den wie von allen Sinnen entfesselt kletternden Etappensieger Lorenzo Fortunato, aber die letzten 3.000 Meter am Monte Zoncolan – the longest 3 k in his life ma sagen… Und weil das kurze Interview direkt danach trotz Schnee drum rum so herzerwärmend war: hier die schimpfwortfreien Passagen (ab Sekunde 10). Ob der in echt so furchtbar nett und schelmisch ist? Das wäre einfach toll. Und überhaupt: Lang leben die Zweiten!

Statt einer Miezekatze: ein Hai. Mit Aua.

Dieser 1313. Miezekatzenmittwoch der modernen Zeitrechnung sei hiermit allen Pechvögeln gewidmet. Nicht nur, aber auch auf dem Rad, prominent vertreten durch den seit Jahren gebeutelten Seuchenvogel Vincenzo Nibali, der sich letzte Woche im Training seine neueste Fraktur zuzog – zur Abwechslung geht’s weder ums Schlüsselbein noch die Rippen oder einen Wirbel, sondern um ein Handgelenk. In kompliziert sogar. Grrrrm.
Werd rechtzeitig zum Giro wieder heile, lieber Hai von Messina!!! 17 Tage haste ja noch!!

Was 2018 bei La Flèche Wallonne galt, hat heute eher medizinische Bedeutung: Handgelenksbruch, genese!! (Bild: Hoebele bei Wikimedia Commons -> License)

Sag ich doch!

Es ist Miezekatzenmittwoch – und die „MoPo“ macht Hoffnung: Bald werden wir endlich wissen, was an Plastiktüten so viel funkier ist als an Deluxe-Katzenbetten oder sündhaft teuren Rascheltunneln. Genau dafür wurden sie wohl erfunden, diese Smartphones!

Heute: Pizza! Auf drei Rädern!

Anschrift

at Fahrräder
Beckergrube 63
23552 Lübeck

Tel. : 04 51 – 798 22 68

Öffnungszeiten

Beratung, Reparatur, Verkauf zu den gewohnten Zeiten:

Mo. – Fr. 10.00 – 19.00 Uhr

Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

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