Bald wird es wieder richtig Sommer!
Die Sonne ging auf, als at-Stammkunde und Fotograf Sebastian neulich vorbeikam und uns ein Bild von der Start-Etappe der PostNord Danmark Rundt am 12. August 2025 in Sandvig auf Bornholm schenkte: dieser Himmel! Diese Helle! Und vor allem: diese Dynamik!
Bei diesem Rennen hatte der so kurvenformvollendete Magnus Cort vom norwegischen Team UNO-X zwar keine Chance gegen den späteren Sieger Mads Pedersen von Lidl/Trek, der hier hinter Corts Teamkollegen angerauscht kommt…
…nahezu in Sebastian hinein, der nur Zehntelsekunden später beim kniend zelebrierten Fotografieren der Szene von seinem Sohn auf der anderen Kurvenseite abgelichtet wurde.
Was für ein Glück, dass sie zufällig an jenem ersten Etappentag auf Bornholm waren! Und was für ein Glück sowieso, dass wir solche vielseitigen Kund*innen haben! Man sieht den Fotos einfach an, wie viel Leidenschaft fürs Radfahren dahintersteckt, ob aufm Rennrad, Gravel, Lastenrad oder Klapprad. Danke für diese dynamischen Impressionen! Einfach toll. Und sommerliche Sehnsüchte weckend!
Und zum Schluss nochmal zurück zu Magnus Cort: Als Lokalmatador dürfte er sich nur 25 Kilometer vom Geburtsort Rønne entfernt so großartig gefühlt haben, wie es eben auch aussah. Kleine Ankündigung auf all die Monumente von demnächst: Bei Mailand-Sanremo am 21. März hat der 33-Jährige nach immerhin Platz 6 im letzten Jahr ja auch bald die Möglichkeit, Pedersen (zwei Jahre jünger und damals genau Siebter) wieder hinter sich zu lassen. Wir freuen uns drauf!
Basso Tera Urban: Pendelpower
Gerader Lenker und aufrechte Sitzposition und trotzdem zackbumm durch die Stadt und zurück: Das hieß als Anruf aus den Neunzigern mal Fitness-Bike, ist aber längst zur Urban-Kategorie geworden. Und sieht im italienischen Design eben auch viel weniger nach Vernunftfahrrad und viel mehr nach Heizkiste aus: Benvenuta, Basso Tera Urban! In der uniquen, „halbsuspensionierten“ Mischung aus Alu-Rahmen und Carbon-Hinterbausystem mit bis zu 8mm Federweg plus Carbon-Gabel, die im Zusammenspiel damit trotz materieller Steifigkeit doch federnd und komfortabel mitarbeitet. Und als Schwester des Gravel-Teras wird am Wochenende ein ganz unurbaner Tourer draus: Taschen an Rahmen, Sattelstütze undoder Lenker – und raus in die Botanik. Aber ganz schnell!

Basso Tera Urban – mit geradem Lenker losheizen
- Materialmix: Aluminiumrahmen, Hinterbau und Gabel aus Carbon
- bassospezifisches Carbon-Hinterbausystem mit Teilfederung
- Federweg: rund 8mm
- recht aufrechte Sitzposition
- Sattelstütze: Microtech XL 27.2
- Kabelführung: vollintegriert
- Schaltung: Shimano Cues 1X10 44T (1×10 Gänge)
- hydraulische Scheibenbremsen
- Laufräder: Microtech MX 25
- Reifenfreiheit: 45 mm
- Bereifung: Schwalbe Marathon









Trinkfest im Sattel?
Bisher müssen Radfahrende schon alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigen, um ab 0,3 Promille bestraft werden zu können – erst ab 1,6 Promille gelten sie generell als „absolut fahruntüchtig“ und haben eine Geldstrafe und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu befürchten. Nachdem sich schon der ADFC seit Jahren für ein Absenken dieser Grenze auf 1,1 Promille ausgesprochen hatte (und dazu unter anderem einen Selbstausrechner präsentierte), wurde diese laxe Lösung nun auch auf dem gerade zu Ende gegangenen Deutschen Verkehrsgerichtstag (was für ein Amtsnamensmonster!) intensiv ausgeschnapst diskutiert.
Handy-Blitzer und eine neue Promillegrenze für Radfahrer: Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages in Goslar im Überblick.
— Legal Tribune Online, LTO (@lto-de.bsky.social) 30. Januar 2026 um 14:57
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Ergebnis: Der „Arbeitskreis II“ gab die Empfehlung für eine Begrenzung auf 1,1 Promille aus, die womöglich für Pedelecs noch gestrenger ausfallen könnte (hier im ganzen Wortlaut). Rechtlich verbindlich sind diese Empfehlungen nicht, sie haben aber in der Vergangenheit oft großen Einfluss auf Anpassungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) und des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) genommen. Also abwarten und Tee trinken!
Und sich dabei vielleicht diesen vielleicht nur mittelguten, aber doch interessanten Beitrag über betrunkenes Fahrradfahren angucken…
Alan und die Canyons von Koksijde
Auf den Tag genau 14 Jahre ist es her, dass Mathieu van der Poel noch mit einem sehrsehr guten Fahrrad unterwegs war und in den Canyons von Koksijde 2012 den Junioren-Titel bei den Cyclo-Cross-Weltmeisterschaften erkämpfte: auf einem Cyclo-Crosser von Alan nämlich, dank seines damaligen Teams BKCP IKO Enertherm!! Und das als wirklichwirklich kleiner Bubi, und auch damals schon im direkten Duell mit Wout van Aert – und das ist vielleicht erstmal ein Bubi gewesen, wie man sieht:
Auch die Plätze 3 und 8 dieses Rennens gingen an Alan-Fahrer von BKCP IKO Enertherm: an Quentin Jaurégui und Daan Hoeyberghs. Und am Tag darauf heimste dann die spätere Cyclocross-Dreifachweltmeisterin Sanne Cant aus demselbem Team auf ihrem Alan Elite-WM-Bronze ein, 2 Plätze vor ihrer Alan-Kollegin Katherine Compton:
Specialità della casa
Man nehme ein Rahmen-Gabel-Set feinster italienischer Machart und stelle sich mit exquisiten Zutaten einen farbfrohen, pfeilschnellen Understatement-Renner zusammen – alla tavola, ragazze e ragazzi! Das Alan Super Corsa wird serviert, custom made im Hause at Fahrräder! Das wartet doch nur so auf den nächsten Hügel, so überraschend sprungbereit und dabei schnurraffin wie ein semigezähmter Panther mit schillerndem Fell und weißen Flanken.

Alan Super Corsa – italienische Carbon-Rennmaschine
- Monocoque-High-Mod-Carbon-Fiber-Rahmen (wiegt 1,1 Kilo)
- in Blue/Golden Purple
- mit Rahmengröße L
- Monocoque-Carbon-Gabel (wiegt 440 Gramm)
- Vorbau-Lenker-Einheit aus Carbon: Deda Alanera RS (wiegt 340 Gramm)
- Lenkerband: Fizik Classic
- Scheibenbremsen SRAM Force
- elektronische Schaltung: SRAM Force E1
- Carbon-Sattelstütze
- Sattel: Selle San Marco Aspide Short Carbon FX Pro Series
- Kurbelarme aus Carbon
- Direct mount Kettenblätter aus einem Stück Alu
- mit Flattop-Kette
- Carbon-Laufradsatz Vision SC 45
- Bereifung: Pirelli P Zero Race RC in 28 mm mit weißer Wand
- wiegt insgesamt 7,6 Kilo












Foil stilvoll
En garde! Hier kommt der Renner: das Scott Foil RC 20, in der Farbe des Winters! Schmelzendes Gelato Blue mit Carbon-Grey-Applikationen, für den Funktionsformfollower erster Güte…

Foiling geht eben nicht nur auf und über dem Wasser, sondern auch auf der Straße, in schnell und schneller (also nach diesem Schneeding gerade). Nun gut, Folie könnte auch stimmen – aber am elegantesten und stichhaltigsten übersetzt ist foil das Florett als traditionsreiche Fencing-Disziplin. Die Verwandtschaft sieht man doch sofort:





- FOIL Disc HMX Carbonrahmen
- Carbon-Gabel: FOIL Disc HMX
- in Gelato Blue
- Shimano 105 Di2 elektronische Schaltung (24 Gänge)
- Carbon-Laufräder Syncros Capital 1.0 60
- Bereifung: Schwalbe PRO ONE Aero TL
- Syncros-Komponenten aus Carbon/Alu
- wiegt knapp über 8 Kilo





Bello e impossibile
Schon das Colnago V4 konnte seine Rasanz nur mühsam verbergen, aber das Nachfolgemodell Colnago V5Rs hat nicht nur einen nahezu 150 Gramm leichteren Carbon-Rahmen, sondern wurde auch insgesamt auf Aerosuperdynamik hin mit einer schmaleren Frontfläche neu konstruiert. Das macht Bergziegen genauso glücklich wie Windkantenbrecher. Oder um es etwas alltagsferner, aber von Colnago offiziell dürchgerechnet auszudrücken: bei 50 km/h spart das rund 9 Watt Leistung!

Auch dies klassisch schwarze Bici da corsa hat seine bunte Design-Geschichte: Mit CFD-Simulation (Computational Fluid Dynamics) wurden Luftstromverhältnisse im Windkanal gemessen und uns farblich dargestellt auf Colnagos V5Rs-Seiten:

Das Colnago V5Rs hat die zierlichste Linie mit schmalstem Steuerrohr ever:
- bei at handgewogenes Gewicht des gesamten Rades: 6,68 Kilo!!
- Colnago V5Rs Monocoque Carbon-Rahmen
- Carbon-Gabel
- Cockpit Colnago CC01
- elektronische Schaltung SRAM Red eTap AXS (mit 2×12 Gängen)
- Scheibenbremsen SRAM Red eTap AXS HRD SHIFT-BRAKE SYSTEM
- Carbon-Laufräder „Hyperon Ultra“ von Campagnolo, mit Keramik-Lagern
- Reifen: Pirelli PZero Race











Frohes Fest
Obacht:
Wir verlängern die Weihnachtspause!
Wir schließen…
…an Heiligabend
…am Samstag, 27.12.25
…an Silvester
Zwischen den Jahren haben wir also am 29. und 30.12. geöffnet –
und am 2. Januar 2026 steigen wir fresh ein in das neue Jahr!
Macht es Euch gemütlich und bleibt beweglich.
Schöne Feiertage und einen fulminanten Rutsch in alles!
Cyclo-Cross Masters: Champions made in the Matsch rund um Wulfsdorf
Oh wow – und so sorry fürs späte Bemerken, aber damit sind wir der ollen UCI ja immer noch überlegen, denn die ignorierte es bis heute in den offiziellen Results-Listen (aaarrrggggrrrr!!): Silber und Bronze bei den 2025 UCI Masters Cyclo-Cross World Championships Ende November gingen in der Special-Kategorie an Michel Bemmann und Daniel Jiske, Teamkollege Moritz Mohr folgte direkt dahinter. Glückwunsch an die Drei aus Ahrensburg, Chapeau für Trainerin Jana und den Verein WEcycle e.V., die das Team „Inklusion & Cyclocross“ ins Leben gerufen haben!

Getreu dem Motto: sich „nachhaltig und niedrigschwellig für Inklusion im Radsport stark machen und dort ansetzen, wo Berührungsängste oder Vorbehalte gegenüber der Disziplin Cyclo-Cross vorherrschen oder von Verbänden und Institutionen zu wenig Interesse für eine mögliche Förderung der Aktionen vermutet wird”, wie es der 2. Vorsitzende Bernd Kaminsk mal formulierte – und wie man es der ollen UCI wohl immer wieder in the face schreien muss. Der NDR jedenfalls hatte Großes geahnt und die Vorbereitungen auf Varese im heimischen Matsch kurzfilmisch präsentiert. Und das Team selbst hat im eigenen Blog die Eindrücke aus Italien geteilt. Mit Podium und einmal alles, auguri! Also sowieso, auch ohne Medaillen.











