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Kategorie: Radreisen

Rasender Reporter

Die Königinetappe steht an – Zeit für eine Erkundungsfahrt!

Nachdem letztes Jahr schon Mario K. den Mont Ventoux erkletterte, nahm auch Webmaster Christoph gerade die Strapazen der kahlen Rampen der Provence auf sich, die heute den Profi-Femmes blühen: Die wird ja langsam zur at-internen Hausstrecke! Für Christoph ging es abends von Malaucène aus in den Sonnenuntergang, und dann in aller Frühe von Bedoin und von Sault…

…bis zur letzten Auffahrt komplett alleine – wow Hilfsausdruck – bis die beiden Mitradlerinnen kamen und ihn den Anstieg von Sault „begleiteten“. Eine immer voraus, dann etwas wartend, ihre Freundin locker gut 200 Meter wieder an ihm vorbeischiebend. Dieses Spiel lief dann in Dauerschleife die gesamten 20km bis zum Gipfel, selbst die 20% an der finalen Rampe…

…was heute bei den Profis sicher nicht so laufen wird. Das war dem glückshormongefluteten Christoph aber piepe: „Ein echtes Highlight meiner zügig verblassenden Radsportkarriere“. Letzteres ist sicher übertrieben, aber Ersteres zuuu schön! Noch ist hier gar nichts vorbei, das ist anderen vorbehalten…

Kona Ouroboros: Graveln bis in die entlegensten Weltwinkel

In gleich vier Varianten präsentiert Kona das Gravel-Bike „Ouroboros“ – aber am allerschönsten ist es, gemeinsam alle Komponenten so zusammenzustellen, dass genau das Fahrrad das Licht der weiten Welt erblickt, womit jedes Abenteuer so eines wird, das keine bösen Überraschungen, sondern so viel komfortreiche Entdeckungen wie möglich erlaubt.

Das Ouroboros nennt Kona selbst einen „Verwandlungskünstler“ – wildnis-ready und robust dank jahrzehntelanger MTB-Erfahrung, schnell und dennoch wendig rennlenkernd selbst auf Singletrails. Nicht zuletzt durch den für ein Gravelrad flacheren Lenkwinkel von 69,5°, wodurch das Gewicht aufs Vorderrad so dosiert ist, dass all die Agilität kommod bleibt. Und in unserer individuellen Konfiguration sorgt nicht zuletzt der Deda-Auflieger dafür, auch viele Tage lang selbst auf gegenwindigen Straßen zu rennen, ohne zu schnell zu ermüden. Selbst mit ausreichend Gepäck – denn das Ouroboros hat 1001 Möglichkeiten, modern Bike Packing am Rahmen selbst (mit fünf Befestigungspunkten) mit dem leichtgewichtigen Gepäckträger Tubus Fly aufs Klassischste zu erweitern. Bis in die entlegensten Weltwinkel hinein.

Kona OuroborosGravel Bike im individuellen Aufbau

  • Kona Ouroboros Aluminium-Rahmen
  • Vorbau: Deda Zero 2
  • Lenker: Deda Gravel 100
  • Deda-Aufleger Parabolica Uno
  • Steuersatz: Stronglight mit Carbon-Kappe
  • Schaltung: Sram XPLR Force AXS 1×13 incl. Blips
  • Xpedo Ambix Kombipedale
  • Carbon-Sattelstütze von Ritchey 31,6 mm (auf den Fotos noch von Ergotec)
  • Gravel-Sattel SQLab
  • Laufradsatz: Aerycs mit SON
  • Bereifung: Tufo Speedero HD 44mm, tubeless ready
  • Gepäckträger: Tubus Fly
  • Sks-Schutzblechset
  • SON Schutzblechrücklicht Schwarz/Rot

Klassisch, edel, schnell: das Böttcher Trekk Lite

Da kann „Böttcher“ gerne Pastell Violett zu sagen – aber mit Immer-noch-Giro-Augen gesehen und bestaunt ist das doch das reinste, wunderbar modifizierteste Rosa ever! Steht ihm ungemein gut, dem Trekk Lite!

Kein Rennrad zwar, aber ein rennendes Trekkingrad ist es eben doch. Wer komfortabel und zügig auch über Kieselstrecken en route sein will, ohne sich an die Sitzposition von Gravelrädern erst gewöhnen zu möchten oder wer mit dem Tourenrad auch schnell zur Arbeit oder zum Feierabendtreffpunkt über Kopfsteinpflaster muss: et voilà! Das Trekk Lite mit Alu-Rahmen in Hydroforming-Technik in klassischer Trapezform und der Premium-Nabenschaltung Shimano Alfine 8 als sportlichere Option ist ein technisch ausgereiftes Trekking-Rad, das beweist, das Zuverlässig- und Langlebkeit nichts mit altbacken zu tun haben. Ein elegantes Fahrrad mit dem Willen zu schnell und lange.

Das Trekk Lite wurde in Böttchers Fahrradmanufaktur in Heide erdacht und wird je nach eigensten Wünsche angepasst und aufgebaut in Form, Farbe und Komponenten. So wie hier: mit einem Riemenantrieb von Gates ausgestattet und damit so leise wie wartungsarm und langlebig.

Trekkingrad Böttcher Trekk Lite – in individueller Konfiguration

  • Alurahmen (gatesfähig) in klassischer Trapez-Form
  • in Pastell Violett alias modifiziertem Giro-Rosa
  • Böttcher Alu-Gabel
  • Vorbau: ergotec Crab Ahead
  • Lenker: ergotec L-Town Alu in AL6061-T6-Legierung
  • Scheibenbremsen Shimano Alfine DISC BR-S700
  • Nabenschaltung Shimano Alfine 8 Gates
  • Schalthebel: Shimano Alfine 8 Schalthebel
  • Riemenantrieb von Gates
  • Kurbelgarnitur: Gates CDX
  • Felgen: Exal ZX19 (Aluminium)
  • Bereifung: Schwalbe Marathon 40-622 schwarz-Reflex
  • Sattelstütze: ergotec Atar
  • Sattel: Selle Royal Vaia Athletic 45°
  • Scheinwerfer: busch+müller Lumotec Eyc T senso plus
  • Rücklicht: busch+müller Toplight Mini plus
  • Gepäckträger: Racktime Lightit 2.0 Tour
  • kostet in dieser Konfiguration 2704 Euro

Calabria magica

Was für Aussichten für den Giro d’Italia 2026: Nach schon vielen Küstenkilometern gestern startet die 5. Etappe heute im kalabrischen Praia a Mare direkt am Thyrrhenischen Meer. Wunderwunderschön nicht nur von Süden

…sondern auch von Norden gesehen ein Traum von monti e mare, fast unwirklich wie gemalt, ob nun auf dem Fahrrad oder im bagno. Einfach nur seufz.

Da guckst du

Ob Großstadtdschungel oder Wildbotanik:
Einfach mal durchstreifen,
in monochrom versilbert
mit dem Scott Metrix 20 EQ

Mit dem leichten Alu-Rahmen in sportlicher Endurance-Geometrie plus Carbon-Gabel und montierten Schutzblechen ein Komplett-Rad mit 10 Gängen fürs Pendeln, Ausfahren, Pedalflanieren. Sportlich, aber mit Komfortfahrgefühl!

Urban-Bike Scott Metrix 20 EQ

  • Alu-Rahmen Metrix Disc
    in Endurance-Gemoterie, mit austauschbaren UDH-Schaltaugen und Schutzblechen
  • Farbe: Alloy Silver/Black
  • Metrix HMF Carbon-Gabel
  • Schaltung: Shimano CUES RD-U6000 (1×10 Gänge)
  • hydraulische Scheibenbremsen Tektro HD-R3020, flatmount
  • Felgen: Alex Race 25 Disc
  • Bereifung: Schwalbe G-One Comp
  • kostet 1.399 Euro

Rein ins Grüne

Hat der Fabi sich was gegönnt: ein Open U.P. 2.0 zum eleganteren Graveln und Traveln. Carbon all over, im Redesign des U.P.-Modells von 2015, mit 10mm längerer effektiver Rahmenreichweite und entsprechend kürzerem Vorbau – Obacht: das neue OPEN B.A.R.-System (Break All Rules ma sagen) erlaubt es, die Vorbaulänge um bis zu 15mm zu ändern! Sympathisch. Wie das Lieblingszitat von der OPEN-Seite: „Made in Freedom – in Portugal“!!

Gravelbike OPEN U.P. 2.0

  • nigelnagelneu designter Carbonrahmen
  • für 35-46mm Reifenbreite
  • Open Carbon-Sattelstütze
  • Open Carbon-Lenkervorbaueinheit – um 15mm in der Länge verstellbar
  • Laufräder: Campagnolo Shamal
  • Reifen: Tufo Thundero 40×622
  • Schaltgruppe: Sram Force XLPR AXS (1×13 Gänge)
  • Bremsen von Sram Force
  • Sattel: Selle Italia Flite Boost Gravel Ti
  • Pedalen: XPedo Ambix
  • Lenkerband von Fizik
  • Gewicht wie abgebildet in Größe M: 8,0 Kilo

OPEN B.A.R.-System: Break All Rules

Form, Function, Fun: das Kona Rove LTD

Ab auf Reisen! Für mehr als gemischte Untergründe gerne reichlich Gepäck aufladen und rein in die Botanik graveln: mit dem Kona Rove LTD in bewährter Cromoly-Stahl-Rahmen-plus-Kona-Libre-Carbon-Gabel-Fusion in augenschmeichelnder Navy-Purple-Pink-Kombination. Von uns aufgebaut mit sportiveren 42mm-Reifen, aber breitere Puschen sind problemlos draufbaubar. Bon voyage!

Kona Rove LTD Gravel-Rad

  • Stahl-Rahmen: Kona Butted Cromoly
  • Carbon-Gabel Kona Libre Full Carbon Flat Mount Disc
  • Lenker: Kona Gravel Drop Bar
  • Schaltgruppe: Shimano GRX 610 (mit 2×12 Gängen)
  • Laufradsatz: WTB KOM Team i23 TCS
  • hydraulische Scheibenbremsen: Shimano GRX
  • Bereifung: Maxxis Rambler EXO TR 700x40c
  • Sattelstütze: Kona Deluxe Thumb w/Offset 27.2mm
  • Sattel: WTB Volt
  • kostet 2.399 Euro (ohne Schutzbleche)

Wanderer? Wanderer!

Altehrwürdige Marke, brandneu im Programm – und schon ein Burner: das Reiserad Wanderer R611!! Klassischer geht es nicht. Dieses schwarz-silberne Touren-Gravel wurde nicht nur mit dem German Design Award 2025 belohnt, sondern stellt jedes Trekking-Rad in den Schatten, weil es für alle gemacht ist, die wissen, worum es geht bei langen Radreisen:
Mit einem prächtigen, komfortablen Reynolds-520er-Rohrsatz-Stahlrahmen die Welt erkunden, der stabil und doch leicht genug ist. Mit einer Ausstattung, die ebenso hochwertig ist und noch dazu überall repariert werden kann. Kommod pedalierend auf einem Kautschuksattel von Brooks, auf Wegen, die kaum welche sein müssen, denn mit 50er-Reifenbreite fährt sich alles weg. Und zwar d-i-r-e-k-t!
Die Position des Vorbaus garantiert ein königliches Sitzgefühl; er kann aber auch umgedreht werden fürs sportivere Reisen. Clever sind auch die vielen Zusatz-Details wie ein zweiter Bremssteg und eingeschweißte Gussets. Zeitlos clever!

Wanderer Reiserad R611

  • Stahlramen aus 520er-Reynolds-Rohr
  • starre Stahl-Gabel, Schaft 1.1/8” – 1.5”
  • 11-Gang-Schaltung Shimano GRX RD-RX812-11
  • hydraulische Scheibenbremsen Shimano SM-RT30
  • Bereifung: Schwalbe G-ONE Bite, Performance
  • Reifengröße: 50-622
  • Kautschuk-Sattel Brooks Cambium C17, silver rivets
  • Frontleuchte: Busch & Müller IQ-XS, on/off-Sensor/Standlicht, bis zu 80 Lux
  • Rückleuchte: Busch & Müller Toplight Dart Plus, Standlicht
  • Gepäckträger: Tubus Logo, mit Gegenlage
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 135 kg
  • Preis: 1.999 Euro

Die Drôme: ein Traum

Bevor morgen die Tour de France der Männer

startet, geht es weiter mit unserer Vorschau als Foto-Love-Story: Peter hat sich an die felsigen Traumstrecken der Drôme gemacht und sie mit seinem Kona Rove DL erklettert. Graveln auf höchstem Niveau – und wunderwunderschön!!

La Grand Boucle durchzieht die Gegend rennradelnd auf der 17. Etappe am 23. Juli – wenn auch auf eher flacherem Terrain: von Bollène bis Valence.

Leidenschaft die einzige Möglichkeit ist

Da passt man mal ein paar Jahre nicht ganz so gut auf und hat wenig Kontakt miteinander – und dann flattatert eine Mail mit Bildern ins Postfach. Und die macht glücklich!

Eben noch zusammen bei „Steili“ alles von BMX bis City-Rad geschraubt und verkauft – und rund 30 Jahre später steht Mario K. mit seinem Rennrad auf dem Mont Ventoux!! Und schreibt: „Ohne deine ansteckende Begeisterung für den Radsport wäre es vermutlich nie dazu gekommen.“ Wundervoll. Danke!! Aber vor allem und viel wichtiger noch: Chapeauchapeauchapeau!!

Und am 22. Juli lehnt sich Mario dann gaaaanz weit nach vorne zum Bildschirm hin, wenn die Tour-de-France-Entourage sich an die 171,5 km von Montpellier bis auf den kahlen Riesen der Provence macht. Und kennt jeden miesen Anstieg, all die atemberaubenden Ausblicke und jedes miese Kieselchen. So eine tolle Vorstellung!!