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Kategorie: Sportlich

Velothon Berlin 2016

Bevor es zum Launigen Teil kommt: Beim diesjährigen Velothon ist leider ein 65 jähriger Teilnehmer am Herzversagen gestorben. Wenn man das so halbdirekt im Renngeschehen mitbekommt, dann geht das einem nahe. Ich sage mir: er ist zumindest bei einer lieb gewonnenen Tätigkeit gestorben, und ganz ohne unglückliche Verstrickungen mit anderen Radfahrern. Dem Passanten der, trotzt vorbildlicher Streckensicherung, auf eigene Faust an einem Gefahrenpunkt die Strecke überquert hat und in einen Radfahrer gerannt ist soll hier auch gute Besserung gewünscht werden. Das sah übel aus… Jetzt aber zum erfreulichen Teil: Nach 4 Jahren Velothon-Abstinenz war at, vertreten durch Helmchen, wieder am Start. Leider war er früher schnell und wurde deswegen in Startblock B gesetzt. Stellte sich dann aber heraus, dass er zumindest die erste Hälfte, gut mitradeln konnte. Dann war er plötzlich ganz alleine auf der Autobahn. Gefolgt von 5-6 Arbeitsunwilligen. Ergebnis: Gummibeine bis ins Ziel und der Durchschnitt von irgendwas über 40 auf 39,11km/h abgesackt. Egal. Wetter super, Organisation super, Startgeld superteuer und Erdinger supergut!

Älter werden ist nicht schwer…

…älter sein dagegen etwas mehr. Frei nach Wilhelm Busch kann man (aus Eigenerfahrung) sagen: Jenseits der 40 fällt einem (abgesehen von der Wampe) nichts in den Schoß. Mit dieser Problematik beschäftigt sich folgender Artikel: click!. Und damit die letzten Zellen wach werden ist der auch noch auf Englisch.

Tour d`Energy in Göttingen

Dieses Jahr gab es beim jährlichen Saisonauftakt in Göttingen eine Neuerung: (Berg)zeitfahren. Keiner der Anwesenden mit at-Bezug hat in seinem (teils sehr langen) Leben derartigen Quatsch bisher mitgemacht. Ohne Zeitmaschine, Untergewicht, Talent etc. – dafür mit selbstgenagelten Radschuhen, Stahlrennern und Idealgewicht ging es an den Start über die 4,6km. Von den 115 Startern haben sich 95 (bei bestem Aprilwetter) tatsächlich am Start eingefunden und so unserem Schlachtruf „Zweistellig“ jeden Sinn entzogen. Trotzdem: mission accomplished. Die Tour d`Energy am Folgetag geriet da fast zur Nebensache. Nur so viel: Schnee, Wind und Berge sind die natürlichen Freunde eines jeden Radrennfahrers…

Laufen lassen!

Zum Wochenstart mal ganz relaxt bleiben Leute! Dafür als Hilfe hier eine entspannte Abfahrt vom Kühtai:

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Eine superschöne Abfahrt ohne die ganzen nervigen Haarnadelkurven. Die anderen Radfahrer bremsen etwas, aber das ist ja eh nicht im Renntempo gefahren. Der Autor weiss wovon er spricht…