Das schwächt mich!
Es ist Miezekatzenmittwoch. Diesmal: mit Bolts Hundeweisheit.
at Fahrräder Lübeck
Dein Fahrradladen in deiner Stadt
Es ist Miezekatzenmittwoch. Diesmal: mit Bolts Hundeweisheit.
Sie mausert sich, die Vuelta der Frauen: 2015 als Eintagesrundrennen gestartet, gab es nun nach drei Jahren mit zwei Etappen die Aufstockung auf immerhin 4 Renntage. Ab heute geht’s parallel zur Männer-Vuelta quer durchs erst südliche, dann nördliche Galicien – gestartet wird jeweils morgens, mit Ankunft am frühen Nachmittag. Dadurch erhoffen sich nicht nur die Fahrerinnen selbst ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als gewöhnlich, denn so besteht die Möglichkeit, ein paar Live-Bilder in die Welt zu schicken, bevor alle Kameras wieder auf die jeweilige Männer-Etappe blicken.
Bei Eurosport gibt’s ab morgen immer mal eine Stunde gegen Mittag.
Die Streckenkreationen sind naturgemäß viel abwechslungsreicher als in früheren Jahren:
Lisa Brennauer gewann die letzten beiden Ausgaben der „Ceratizit Challenge by La Vuelta“, wie’s nun offiziell heißt, und hätte vermutlich nix gegen das dritte Mal in Folge. Das aber wird sehrsehr schwer – zu bergelastig das Terrain, und wohl auch zu groß ist die Konkurrenz, die sich diese anspruchsvolle Schleife na klar nicht nehmen lässt als Vorbereitung für die Weltmeisterschaften in knapp zwei Wochen. Vielleicht hilft ja das Tokio-Bahn-Gold als Beschleunigung???

Am Sonntag ist dann für alle Vueltistas Schluss im malerischen Santiago de Compostela – schon mittags wird die Siegerin feststehen, das Zeitfahren der Männer wird nachmittags den Gesamtsieger ermitteln. Sollte Brennauer das Ding klarmachen und Roglic nachziehen, gäbe es 2021 also ein doppeltes Triple. Aber trotz Tippglücks mit Fabiooo Jakobsen am Dienstag: Sooo weit lehne ich mich jetzt mal nicht aus dem Fenster…
Elegant, dieses 2021er-Hardtail aus der Schweizer Schmiede: Das „Scott Scale 940“ steht losfahrbegierig im Laden und wetzt schon mal die hellen Flanken…





…wurde dieser Friedrich Hegge doch tatsächlich im strömenden Regen von Kiel mal eben Triathlon-Landesmeister seiner Altersklasse über die Sprint-Distanz – wowwowwow!!!!!
Das ganze at-Team freut sich sehr und ist stolz, das Trikot zu zieren!!!


Und bei den Kieler Nachrichten gibt’s noch ein paar Impressionen mehr.
…so fing mit „at Fahrräder“ alles an anno 1997. Und weil Skateboarden rund 80 Jahre nach Erfindung als Obstkisten-Enduro gerade olympische Premiere hatte und dabei vor allem halbe bis ganze Kinder brillierten, erklärte der Spiegel den Lütten die Geschichte vons Janze.
Und parallel glidet ein 73-jähriger Igor durch St. Petersburg und die „sozialen“ Netzwerke: mit Knien wie ein Mitt-Dreißiger. Rollen rules!
Der vielbeschworene olympische Gedanke (übrigens: Felicidades, Richard Carapaz! Und morgen früüüüüh ab 6 Uhr folgt das Straßenrennen der Frauen!) ist rund um allgegenwärtige Kommerzialisierung und allerlei IOC-Misslichkeiten längst ein eher mies beleumdeter geworden, in Zeiten der Geisterspiele von Tokio umso mehr. Aber: Es startet immerhin nach der Rio-Premiere nun schon zum zweiten Mal ein Refugee Olympic Team, und mit etwas bitter nötigem Optimismus lässt sich dieses ja auch als Lorbeerkranz statt als Feigenblatt begreifen!
Insgesamt 29 Athlet:innen sind dabei – auf dem Rennrad sind das Masomah Ali Zada aus Afghanistan (im NOK Frankreich) und Ahmad Badreddin Wais aus Syrien (im NOK Schweiz). Beide starten beim Einzel-Zeitfahren am Mittwoch (28. Juli). Beginn der Frauen-Konkurrenz zur mitteleuropäischen Wolfsstunde: um 4:30 Uhr. Die Männer lassen sich dann mit dem ersten Frühstückskaffee beobachten, ab 7 Uhr.
Gustaf Håkansson war zwar kein Eisenmann, aber ein „Stahl-Opa“. Und er kannte schon vor 70 Jahren den Weg zum Flow: „Ich halte mein Blut durch ständige Körperbewegung in einem gleichmäßigen und schnellen Kreislauf“ – klingt so einfach wie frappant. Im Spiegel erzählt.
Mavi García räumte bei den spanischen Meisterschaften gleich drei Titel ab: Zeitfahren check, 24 Stunden später auch auf der Straße gewonnen – und dabei drittens so viel Fairplay gezeigt, dass man sich die Augen reiben musste. Erst echtjetzt?!, dann schluchz!!! Als nämlich die letztlich einzig noch verbliebene Rivalin Ane Santesteban in einer Kurve stürzte, wartete García, bis es für die Baskin weitergehen konnte. Ganz, ganz stark – und hier nochmal nachguckbar.
In einem beherzten Sprint setzte sich später bei den Männern Omar Fraile durch; der ist mit seinen 30 Lenzen immerhin sieben Jahre jünger als García und darf sich nach einer soliden Vergangenheit als Eher-Helfer nun zum ersten Mal Spanischer Straßenmeister nennen. Bueno.
Sensation: die Tour de France jetzt auch (wieder) für F.r.a.u.e.n – crazy shit. Und nur noch ein Jahr hin! Dann werden es ja auch nur zwölf Jahre ohne La Tour de France Femmes gewesen sein… Nun ja, wat soll et – ich zitiere: Einfach mal glücklich sein.
Egan Bernal wollte doch einfach nur nach Hause und da seinen Giro-Triumph feiern – und dann kam der obligatorische Flughafen-Test… Mistekiste! Gute Besserung!!! Auch an Freundin María Fernanda Gutiérrez, die ihn so UCI-illegal wie herzallerliebst knutschte nach Rennende.