Mit der Neugestaltung der des Carbonrahmens der Addict-Familie macht Scott jetzt Allrounder mit langem Atem glücklich: Das Scott Addict 30 ist leicht und schnell, weil Rennrad – aber auch kommod, weil etwas höher und kürzer konstruiert und eine aufrechtere Sitzposition ermöglichend, dazu nachgiebiger durch Neuformung des Sitzrohrs und optimierte Rohrprofile. Für alle, die neben knackigen Trainingssprints und Klettertouren auch mal längere Ausflüge wollen, ohne – gerade als Neu-Aficionados – insgeheim zu befürchten, sich danach mit Rücken vom Rad pulen zu müssen. Und die zackig unterwegs sind, aber für allzu überambitionierte Überholmanöver ein entspanntes Lächeln übrighaben, wenn nicht sogar zu verschenken!
Und wenn bei solchen Tages-Abenteuern mal die Navigation versagt: bei 38mm Reifenfreiheit können dickere Puschen für buckligere Umweg-Pisten drauf, und wenn mal was eingestellt werden muss, hole man einfach die Save-my-Day-Idee aus dem Lenkerende. Darin steckt nämlich das Syncros Handlebar Tool mit T25-Torx- und H6-Schlüssel samt Steckachsenhebel.
Diese elegante Erscheinung muss vornehm Platz machen für Neueres: das Scott Speedster Gravel 20 aus 2024 – ein Schnapper für Herbsttouren im Laubfeuerwerk.
Das schnellste Rennrad also, das Scott je gebaut hat? Immer her mit dem Foil RC 10! Von uns für Petz triathlonbereit aufgebaut und bereit für Vitesse und Velocetum – la prossima evoluzione delle bici aerodinamiche, mit Carbon-Herz und kabellos geradeaus designter Anmutung von sssslos geht’s…
Bis vorhin dachte ich bei Alpe d’Huez ausschließlich an all die epischen Etappen, die sich auf den Straßen rund um die Alpenlegende mit ihren 21 Kehren zugetragen haben – bis mir der Youtube-Algorithmus, den ich schon oft verflucht habe angesichts der vollkommen zu Unrecht vorgeschlagenen Mistmusik, was mich aber andererseits beruhigt zurückließ angesichts der Unterlegenheit von Mathematik oder KI oder beidem, wenn es um die emotional-zusammenhangstechnisch-ästhetische Dimension von Kunst geht, also ääh – sorry fürs Abschweifen am Montagabend: Bis mir eben dieses Video in die Guck-dir-das-doch-mal-an-Vorschläge gespült wurde. Da lässt uns der Brite Alex Holokow, der unter dem martialischeren Namen WolfpackAdventures etliche erstaunliche (und ebenso viele anstrengende) Beiträge zu „mountain bike adventures with the goal of inspiring more people to get out and explore the 2-wheeled lifestyle“ postet, …
O-Ton: „holy moly!!“ und „how sick is this???“ – Antwort: zu!!!! (Screenshot von Wolfpack Adventures auf Youtube – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=BFo8xW1JlBE)
… was Hartgesottenere sich gern anschauen mögen, an anderer Stelle an seinem „Megavalanche“-Adventure teilhaben. Und sein Weg vom Gipfel bis zur Ankunft in Allemond (schlappe 2.600 Meter darunter) im Quali-Lauf von 2023 ist einfach eine Reise wert – puuuh. Zur Erklärung: Bei der „Megavalanche“, einer der „legendärsten und unumgänglichsten Marathonabfahrten der Welt“ starten seit 1995 in jedem Sommer (nur im Corona-Jahr 2020 fiel’s aus) sehr, sehr viele Menschen massenstartend gleichzeitig und müssen dann auf 20.000 Metern rasend bergab halt wie die Besengten einfach nur versuchen, auf dem Rad zu bleiben und dabei so viele wie möglich zu überholen – also da, wo es geht. Das war in diesem Jahr noch schwieriger als sonst, weil das Rennen zugenebelt wurde. Hugo „Big Bird“ „die Taube“ Pigeon vom Scott SR Suntour Enduro Team ließ trotzdem alle auf dem letzten Loch La Paloma pfeifend hinter sich, wie schon 2023. Und wenn man im Video (siehe weiter unten, die Redaktion) alle so animalisch keuchen hört und am Rand ausgepumpt ausruhen sieht, ist es umso erstaunlicher, dass Hugo Pigeon wegen ernster Magenprobleme vom Cyclocross zum Enduro wechselte – weniger Belastung… Aber ja: halt nur 20-39 Minuten lang, wenn auch vollst Stoff. Stolz sah er jedenfalls aus, der Große Vogel, mit Michelin-Bibi in den ermatteten Armen, im Ziel nachm Finale. In dem übrigens (Spoiler! Obacht!) Alex Holokow an Position 321 ankam.
Weil Hugo Pigeon ja aber Voll-Profi und deshalb kaum bereit dazu ist, ab und zu einhändig chauffierend dafür zu sorgen, dass die Bordkamera freigewischt wird, und weil er auch keine Zeit für Kommentare, Selbstbeschwichtigungen und Flüche hat, all dies aber für Alex Holokow nicht gilt, gucken wir uns lieber dessen Film an. Von oben bis unten. Weil so eine neue Woche nämlich neue und aufregende Ausblicke verdient hat!
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Ein Carbon-Gravel 40 aus der hochgelobten Addict-Serie für unter 3.000€? Da geht das dann bei Scott selbst schnell mal so:
Und tada: Bei uns steht es tatsächlich, das Scott Addict Gravel 40 Bike in Black aus 2024…
Wobei „Black“ es nicht ganz trifft – das ist schon eher „Dirt“ oder „Sprenkelsplatatter“. Très chic jedenfalls und dennoch clean genug mit intern verlegter Kabelage vom Lenker direkt ins Steuerrohr und ausgesprochen aufgeräumtem Cockpit. Bis zu 45mm Reifenbreite sind drin für besonders viel Komfort unterwegs. Bereit für whatever da draußen. Und sei es Kopfsteinpflaster auf dem Weg in die Botanik!
So frisch wie im celeste-changierenden Mineral Grey schickt Scott sein 2024er-Gravel Bike „Addict 20“ auf die Straßen, Pisten, Hohlwege und Pendlerstrecken von Alltags- bis Urlaubswelt: leichtas hell, schnell wie ein Reh und robust wie ein alter Fuchs. Ich glaub, ich bin im Wald. Lecker.
Bevor es sportlich endgültig auf die französische Straße geht, dürfen sich Schwindelfreie nochmal daran erfreuen, was zwei andere aus den Scott-Teams so in den Bergen veranstalten: Nicht nur Nino Schurter kann Cross-Country, auch seine Teamkollegin Kate Courtney und Scotts Downhill-Queen Marine Cabirou crossen höchst erfolgreich durch Welt-Cups, WMs und eben Berge. Große Berge. Mit dem todesmutig-lebensmüden Safa Brian im Schlepptau sogar als Tanz auf dem Vulkan! Anschnallen – jetzt geht’s kunstvoll abwärts:
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Wow – ist schon was anderes, sich so ein technisch ausgereift gerüstetes und hochästhetisch ansehnliches Cross-Country-Fully wie das Spark RC SL TR Bike von Scott mit glänzenden Augen nicht nur im Internet anzugucken, sondern es in live geliefert zu bekommen, individuell aufzubauen und zum Anfassen im Laden stehen zu haben. Und dann erst das Anheben: gerade mal zehn Kilo schwer ist diese Maschin mit ohne Pedale!! Spooky!!
Rahmen, Lenker-Vorbaueinheit Syncros Fraser IC SL XC und Syncros Silverton SL30 Laufradsatz – alles aus Carbon
Dazu die vollintegrierte, spacige Hinterbau-Federung und die Fox 34 SC Federgabel
und als 12-Gang-Schaltung die Sram XX SL Eagle AXS Transmission
Et voilà: Cross-Country à la bonne heure.
Was für eine geschossige Schönheit!
Scott selbst zelebriert den Metamorphose-Effekt, den die ganze Spark-Familie um Papa Nino Schurter (Cross-Country-Titelsammellegende mit Olympiasieg, 10x WM und 9x Gewinn des UCI-Gesamtweltcups) mindestens um Mitternacht entfaltet – Verkehrswende in spooky:
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Ultraleicht und ultraschnell: Dank des Carbonrahmens wiegt Scotts Contessa-Gravel-Maschine nicht mal 10 Kilo, da regiert das Tempo auf jedem Untergrund. Und das aufs Komfortabelste! Smooth en route, und dabei bella figura machen, mit schillernden Accessoires zum seriösen Schwarz, stilvoll und understatig.
Im Cross-Country-Modeoff-road gut gedämpft und komfortabel unterwegs sein und dennoch auch auf städtischen Straßenbella figura statt Affe auf Schleifstein machen: das stellar-blue-mitternachtblaue SCOTT Aspect 920aus 2022 ist gut besitzbar, leicht, schlicht, schön – und dabei so stabil ausgestattet wie kaum ein anderes Hardtail-Mountainbike seiner Preisklasse.