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Kategorie: Basso

Gravelnd ins Abenteuer rennen – mit dem Basso Palta III

Da seufzen Oldschooler zu Recht, dass die erst ein paar Jahre alte Kategorie „Gravelbike“ gerade noch weiter ausdifferenziert wird: Soll es Adventure sein? Oder doch lieber mehr Race? Offroad oder Asphalt? Baumwurzelholprig oder teerglatt? Basso lässt sich von solchen Branchen-Hypes wenig nervös machen. Denn Basso hat das Palta! Und das ist in der nunmehr dritten Generation noch authentisch universeller graveliger, als es schon das Palta II war.

Der in Italien handgefertigte Carbon-Rahmen ist nochmal leichter geworden (unter 1 Kilo in Größe M) und hat nun ein integriertes Stauchfach mit Carbon-Abdeckung im Unterrohr, die Reifenfreiheit wurde auf bis zu 52 mm vorne und 50 mm hinten erweitert, und das UDH-Schaltauge macht nicht nur das Ersatzteilbeschaffen und das Umrüsten auf andere Schaltkomponenten leichter, sondern ist so konzipiert, dass es sich bei Malaisen nach hinten wegdreht. Was Diversifizier-Spezis als „von allem ein bisschen“ vorkommt, ist bei Bassos Palta III gut durchdachte Methode: Wer sich für ein Gravel-Rad entscheidet, soll nicht dazu gezwungen werden, in Extremen zu denken.

Wer sich aufs Graveln einlässt, will gerade für längere Touren mehr Gepäck-Lösungen als bei einem klassischen Rennrad und auch in unwegsamerem Gelände nicht auf Komfort und Bodenfreiheit verzichten – aber möchte eben auch auf Straßenpassagen schneller unterwegs sein, als es ein dafür konzipiertes Offroad-Hardtail erlauben würde. Mit der aerodynamischen Optimierung des Palta-III-Rahmens hat Basso zwar den Renn-Gedanken ausgebaut, aber dabei Ausflüge ins Abenteuer abseits best ausgebauter Radreisestrecken mitgedacht. Wo andere sich in eine hoch spezialisierte Nische reinkonzipieren, sagt Basso: als ob! Fahr los, probiere aus, konfiguriere individuell – tu es einfach!

neues Gravelbike: das Basso Palta III

  • neu designter Carbon-Rahmen (hier: in XL)
  • mit integriertem Staufach
  • Lackierung: Carbon Chrome
  • UDH-fähig
  • Carbon-Gabel Palta III
  • elektronische Schaltung von Shimano: GRX Di2 825 (2×12 Gänge)
  • Bremsen: Shimano GRX 825
  • Fulcrum Soniq Carbon-Laufräder
  • Lenkervorbaueinheitet Levita
  • Bassos 3B-Klemmsystem der zweiten Generation
  • superleichter Trinkflaschenhalter von Basso

Und es ward Wind: Das Basso Venta R!

Mit dem Venta R hat Basso eine schnittige Schönheit geschaffen – mit einem steifen und stabilen, aber spritzigen Carbon-Rahmen in Allrounder-Endurance-Geometrie und höherem Slope bei kleineren Größen (wie hier bei unserem 48er-Modell) und gerader Carbon-Gabel. Die elektronische 105 Di2 von Shimano erlaubt mühelos schnelles und präzises Schalten ohne viel Kraftaufwand, die intern verlegte Kabelage verstärkt den aufs Wesentliche reduzierten Eindruck: Hier geht es aber mal richtig ums Essenzielle. Und überhaupt: veramente irisierend, dieses Pearl White! Und wie es die Helle und das Lichte langer Rennradtouren vorausnimmt, in allen schimmernden Nuancen von Beige wie Durchhänger bis Rosa wie Ich-fahr-hier. Hui der Daus!!

Basso Venta R aus 2026 – Carbon-Rennrad

  • Carbon-Rahmen: Basso Venta R
  • Carbon-Gabel: Basso Venta R
  • elektronische Schaltung Shimano 105 Di2
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • Microtech MCT-Laufräder (tubeless ready)
  • Carbon-Sattelstütze von Basso
  • Integrated Cables Headset von Microtech
  • kostet 3.099 Euro (ohne Pedalen)

Basso Tera Urban: Pendelpower

Gerader Lenker und aufrechte Sitzposition und trotzdem zackbumm durch die Stadt und zurück: Das hieß als Anruf aus den Neunzigern mal Fitness-Bike, ist aber längst zur Urban-Kategorie geworden. Und sieht im italienischen Design eben auch viel weniger nach Vernunftfahrrad und viel mehr nach Heizkiste aus: Benvenuta, Basso Tera Urban! In der uniquen, „halbsuspensionierten“ Mischung aus Alu-Rahmen und Carbon-Hinterbausystem mit bis zu 8mm Federweg plus Carbon-Gabel, die im Zusammenspiel damit trotz materieller Steifigkeit doch federnd und komfortabel mitarbeitet. Und als Schwester des Gravel-Teras wird am Wochenende ein ganz unurbaner Tourer draus: Taschen an Rahmen, Sattelstütze undoder Lenker – und raus in die Botanik. Aber ganz schnell!

Basso Tera Urban – mit geradem Lenker losheizen

  • Materialmix: Aluminiumrahmen, Hinterbau und Gabel aus Carbon
  • bassospezifisches Carbon-Hinterbausystem mit Teilfederung
  • Federweg: rund 8mm
  • recht aufrechte Sitzposition
  • Sattelstütze: Microtech XL 27.2
  • Kabelführung: vollintegriert
  • Schaltung: Shimano Cues 1X10 44T (1×10 Gänge)
  • hydraulische Scheibenbremsen
  • Laufräder: Microtech MX 25
  • Reifenfreiheit: 45 mm
  • Bereifung: Schwalbe Marathon

Basso Palta: volle Packung

Venetisch for Runaways, Part 1: Palta, la – der Schlamm, der Schmutz, der Dreck. Und genau dafür ist genau dieses bici muscolare aus dem Venetischen gemacht: Das Basso Palta der 2. Generation ist ein Gravel-Rad fürs Dreckige. Vergiss Fango: Jetzt gibt’s Tango. Und wenn’s ganz grob kommt, hilft der abnehmbare Polymerschild am Unterrohr.

Gravel-Rad Basso Palta

  • Carbon-Rahmen in Gravel-Geometrie
  • in Off white
  • Carbon-Gravel-Lenker
  • Cockpit „Levita“
  • CarbonGabel „Air Flow“ mit Vibrationsdämpfung
  • Anti-Vibrationssystem 3B Clamp System Gen 2
  • Shimano GRX Di2 825: elektronische Schaltung mit 2×12 Gängen
  • bis zu 3 Flaschenhalter montierbar
  • Reifenfreiheit: bis 45 mm (bei 700c-Rädern)
  • Laufräder: Fulcrum Sharq 57
  • Bereifung: Continental Terra Trail

Per aspera ad Astra

Auf rauer Bahn zu den Sternen – so viel Fahrradlatein muss sein, weil passt einfach voll. Toll sogar, bei diesem leuchtenden Beispiel für unterwegs mit himmlischem Beistand: Carbon-Rahmen unter 1kg mit klassischer Rennradgeometrie wie die Basso-Stahl-Legenden (wie Basso sagt: „Eine Jahr für Jahr wurde sie verbessert und die Rennsport-DNA beibehalten, aber transversal gestaltet, so dass sie sich auch an diejenigen anpassen kann, die keine Athleten sind und nicht jeden Tag Rad fahren“), dank Anti-Vibrationsfunktion 3B Clamp System Gen 2 auch auf holprigem Geläuf kommod, mit der Möglichkeit, bis zu 35 mm breite Reifen aufzuziehen für noch mehr bequem, dazu mit einer fein gestuften Auswahl von 24 elektronisch angesteuerten Gängen mit der SHIMANO 105 Di2. Deren Batterie sitzt gediegen getarnt im Sattelrohr und ist nur mit dem Umwerfer vorne und dem Schaltwerk hinten per Kabel verbunden – die Ansteuerung des Schaltwerks vom Cockpit läuft über WIFI. Und weil die restliche Kabelage innerhalb des Rahmens bzw. durch den Lenker verläuft, kommt dann eben so eine bestsortiert cleane Anmutung bei raus. Aufgeräumt Hilfsausdruck! Basso Astra Offiziellausdruck!

Basso Astra

  • Carbon-Rahmen
  • in Chroma White
  • mit Antivibrationswirkung dank 3B Clamp System Gen 2
  • Carbon-Gabel
  • Vorbau: Paradigma Stem
  • Lenker: Microtech All Road
  • Heart Carbon-Sattelstütze
  • klapperfreie Mini-Box mit Torx- und Inbus-Schlüssel in der hinteren Steckachse
  • elektronische Schaltung: Shimano 105 Di2 (2×12 Gänge)
  • hydraulisches Flat-Mount-Scheibenbremsset
  • Laufräder: Microtech MR Lite
  • Bereifung: Continental GrandPrix (28 mm)
  • kostet 3.949 Euro

Was für ein Rohdiamant!

Von wegen basso – nix und niente ist niedrig oder gedrungen an diesem Basso Diamante in 61er-Rahmenhöhe! Kein Bergfloh wird es jemals erklimmen, und das ist ja gerade das Coole: Dass so ein so großes Rennrad so elegante aussehen kann und so komfortabel rast.

Und auch wenn wir bunte, buntere und ganz bunte Fahrräder lieben: Diese rohe Stealth-Optik des Carbons erinnert zu sehr an die Raumschiffe in dystopischen Film-Klassikern der 1980er, als dass es uns nicht berührte. Als ob genau dieses Rennrad den großen Mad Max sicher durch die verstörend zerstörte SciFi-Welt geleiten könnte. Wie „Basso“ selbst die Diamante-Rahmen bedichtet: „Eine kreisförmige Bewegung, die zur Spirale wird, wenn sie sich selbst ergänzt und die Vergangenheit und die Zukunft einschließt“. Einfach irgendwie verstörend gut!

Basso Diamante: offensichtlich ein Carbon-Rennrad

  • Carbon-Rahmen und Carbon-Gabel in superleicht
  • in Stealth-Optik, raw as hell
  • Levita Lenker-Vorbau-Einheit
  • elektronische Schaltung: Shimano Ultegra 8170 DI2 (2×12 Gänge)
  • Scheibenbremsen aus der Ultegra-Gruppe
  • Sattel: Selle Italia SLR Superflow
  • Laufräder: Microtech RE 38 aus Carbon
  • Reifen: Vittoria Open Corsa

Auch in neu schon ein Klassiker

Es kann doch kaum ein Zufall sein, dass Alcide Basso, Bruder des Straßenradweltmeisters Mariano von 1972, vor genau 50 Jahren mit der Konstruktion seiner „Basso“-Rahmen ausgerechnet in einer Garage begann…
1974 war das (Steve Jobs und Steve Wozniak brauchten noch ein weiteres Jahr, um ihre ersten „Apple“-Rechner in der elterlichen Garage der Jobs zu testen), und in 2024 macht sich die Diamante-Jubiläums-Ausgabe Basso Diamante Signature ganz besonders gut neben dem Fiat 2300 Familiare Deluxe von 1964. Don Camillo und Peppone, Bud Spencer und Terrence Hill, Mina und Adriano, bici gegen macchina, zu den Klängen von Ennio Morricone bei Sergio Leone zur Mittagszeit zum Duell angetreten: 60 Jahre Unterschied, Carbon statt Stahl, Körperkraft gegen Verbrenner. Beige sind sie beide, und doch schmeicheln sie dem Auge so farberfrischend wie ein Klecks Mascarpone an pflückfrischen Erdbeeren.
Italienische Klasse – ecco qua!

Klar, dass sich Alcide Basso beim Rahmenbau-Tüfteln einst von der Autoindustrie und deren Erfahrung mit Stahl inspirieren ließ. Inzwischen ist Carbon längst zeitgemäßer, und mit dem Basso Diamante samt Alcide-Signature auf dem Oberrohr ist den „Made in Italy“-Fricklern aus dem Veneto eine wahrhafte Rennmaschine gelungen, konfigurierbar für was immer du brauchst.
Auf zwei Rädern zurück in die Zukunft!

Ostergrüüüüüße

Bald schon sind wir wieder an Bord in Lübeck –
solange werden die ligurischen Berge im und als „at cycles“-Team erklommen…

Im Praxistest:
Ein Scott Addict RC 20 aus 2021, ein Basso Diamante aus 2019 und – als antikstes Stück – ein Scott CR1 Pro von anno 2010.

Wir sehen uns ab Montag, den 8. April, wieder im Laden!!
Und kleiner Spoiler: wir haben Sonne im Gepäck.

Diamante delle montagne

Wunderwunderwunderschön, Professor F.! Im Goldenen bis auf den Col de l’Iseran hinauf und damit den höchsten überfahrbaren Gebirgspass der Alpen erklettert!!!





Mit einem Basso Diamante mit Campagnolo Chorus Disc von at. Und einer Leidenschaft, die der Kondition in aber überhaupt nix nachsteht.
Wir sind be-ein-druckt!! Und voll fernsüchtig…

Yo: volles Haus!

Trotz Lieferkrise: Volles Haus bei at Fahrräder, Deinem Fahrradladen in Lübeck in der Innenstadt. Rechtzeitig zum Jahresschluss stehen viele tolle Räder von Grecos, Basso, Böttcher, Scott, Kona, Bergamont, Contoura und so und alles bei uns. Vor ein paar Wochen mussten wir noch bibbern, ob überhaupt was ankommt – und nu diese schöne Bescherung. Prima!