Trotz Lieferkrise: Volles Haus bei at Fahrräder, Deinem Fahrradladen in Lübeck in der Innenstadt. Rechtzeitig zum Jahresschluss stehen viele tolle Räder von Grecos, Basso, Böttcher, Scott, Kona, Bergamont, Contoura und so und alles bei uns. Vor ein paar Wochen mussten wir noch bibbern, ob überhaupt was ankommt – und nu diese schöne Bescherung. Prima!
Fresh bei At Fahrräder: sooo viele Grecos Urban Belt 2022er-Modelle – in allen Größen!!! Als Diamant– und in der Trapez-Version!!! Denn man zackbums ran an die Kartons, auspacken, losmontieren, bestaunen…
…denn dann sehen diese wunderschönen Commuter Bikes für das urbane Terrain eben bald auch so aus, wie es sich gehört von wegen ab die Post:
Von bei Friedrichstadt umme Ecke kommt es her, dieses Stück nordfriesischer Fahrradkultur: aus Heide, von „Böttcher“. Und rot wie ein satt eingefärbter Austernfischerschnabel ist es. Fein!!!
Wie immer bei „Böttcher“ sind auch beim Clubmanüber den Konfigurator grundsätzlich entscheidende Dinge frei wählbar: Farbe, Anbauteile, Schaltung, was immer an Extras auf jeden Fall sein muss…
Dieses Exemplar hier steht fresh und probefahrbereit im Laden und hat folgende Ausstattung:
Inzwischen fangen ja nicht nur Hasardeure an, sich langsam an realistische Planungen für Ausflüge oder sogar längere Touren per Rad zu machen – endlich!! In den Tagen vor und an Pfingsten selbst aber hieß es ja noch: Wenn überhaupt über Nacht irgendwohin, dann in eine der raren Modellregionen. Zum Glück gehörte Nordfriesland dazu, und zum Glück ergatterten wir einen Campingplatzplatz in Friedrichstadt, und zum Glück nahmen wir nicht nur ein Wohnmobil, sondern auch unsere Räder mit!!!
Rapshonig-Imkerei in echt am walachaiigen Wegesrand, Radwege am Deich und direkt an der Eider, all diese Tiere, Flüsse und das Meer: We love Modellregion Nordfriesland! (alle Bilder: N. Kossel)
Rund um Friedrichstadt gibt es: Schafe, Rinder, Windmühlen, Treene, Sorge, Eider. Sogar mit Stauwerk! Und die Nordsee dichte bi! Und Brücken, Panzerplatten, Lachmöwenkolonien, Felder. In Friedrichstadt selbst dann die erste Sensation: Der Besuch einer gastronomischen Außen-Einrichtung!! Nach sieben langen Monaten mal wieder irgendwo hinsetzen, Pizza bestellen und essen, ein großes Fass-Jever trinken. War jetzt nicht das italienische Pendant von Roy Petermann, aber eine echte Ristorante-Restauration. Und ja, wir mussten uns alle zwei, später drei Tage testen lassen. Aber diese Erlebnisse im Haus der dänischen Minderheit waren so gut organisiert wie kicherig aufregend. Und nochmal ja, wir mussten uns überall dank Smudos verpflichtender Luca-App den Angriffen feindlich gesinnter Hacker aussetzen – aber dafür durften wir sitzen, in aller Öffentlichkeit. Ob nu auf Ausflugslokalschemeln oder eben im Sattel, ob unter dramatischem Himmel oder in ein paar wie gemalten Sonnenstunden am Meer, mit regionalen Spezialitäten und kurioser Aussicht auf ein paar einheimisch Geborene, die sich in die 12-Grad-Fluten schwangen…
Bis zur Unkenntlichkeit verplünnt, weil es ja kein schlechtes Wetter gibt usw., erradelten wir uns Wirtschaftswege mit Kiebitz-Kiebitzen und Fasan-Sichtungen, machten bella figura am Nordseestrand mit Schlemmer-Imbiss und verfuhren uns überschaubar selten (alle Bilder: N. Kossel)
So ging es etliche Tage auf zwei Rädern durch die Botanik: Das „Böttcher Dakkar“ durfte endlich wieder heimatliche Luft schnuppern, und das elektrisierte „Scott Silence“ half der eher versehrteren Besitzerin, mit dem austrainierten Pedalierer mitzuhalten. In der Tat schafften wir denn auch alle drei hiesigen Must-Sees: Eiderstauwerk, Husums Nordseeufer, die Eiderschleife. Dass wir mehrere Krähenkolonien um unseren Schlafplatz herum ertragen mussten, die jeweils nur für ein paar nächtliche Stunden den Schnabel hielten, ließ sich angesichts der neu gewonnenen Freiheit wegstecken (und später halt auch abputzen ma sagen).
Bis nach Witzwort ging’s nicht, aber Scheppern war auch schon schön, selbst Gegenwind & ankündigungslos gesperrte Schafswiesen waren schnell vergessen. So schnell, dass El Lüko nochmal klettern wollte und 3 Tage Oberfranken mit Lord Helmchen folgten, jippie! (alle Bilder: N. Kossel)
Sogar ein Tapetenwechsel war noch drin: Von Nordfriesland in den Südosten, ganz neu nun mit einem „Basso Diamante“ aufm Dach. Lord Helmchen und sein „Wechsel“ erwarteten uns im brauereireichen Oberfranken-Hotspot Aufsess – auch da eine reine Punktlandung, weil mit erster Tag Außengastronomie. Begrüßt von „Kathi Bräu“ und dem gewohnten Sonne-Wolken-Mix bei 14 Grad, gefolgt von zwei blitzsauberen Fast-Hundertern mit ordentlich Höhenmetern: das reinste Trainingslager. Aber eben in geschmeidig.
Wie ungewohnt und einfach unersetzlich das alles: unterwegs sein! Draußenluft! Himmel! Menschen! Möge dieser Sommer ein würdiger Nachfolger dieses zart erblühenden Frühlings werden!!!!
Fresh eingetroffen von der Böttcher Fahrradmanufaktur aus Heide: Das „Dakkar Meral“! In 3 Größen erhältlich, mit Chromoly-Rahmen (gateskompatibel) und getapertem Steuerrohr. Grundsätzlich individuell konfigurierbar, alle Ausstattungsmerkmale nach Wunsch – bei uns im Kundenauftrag in folgender Konfiguration: