Ja, das ist ein E-Bikealias Pedelec – auch wenn es sein elektrifiziertes Herz nicht auf der Zunge trägt, sondern als Mahle-Motor in der Hinterradnabe bewahrt. Mit Akku im Unterrohrdes Alu-Rahmens und ansonsten muskelfahrradhaft minimalistischer Anmutung: das nigelnagelneue Scott Metrix eRide aus 2025. Zum Sonderpreis! Zum preschenden Pendeln oder dezent unterstütztem Gondeln. In Petrol. Nur noch in L. Urban!!
Scott Metrix eRide – 2025er-Modell
Rahmen: Metrix eRIDE Disc / D.Butted 6061 Alloy in SCOTT Gravel Geometrie (mit replaceable Derailleur Hanger, ist Syncros fender kit ready)
Carbon-Gabel Metrix eRIDE HMX Flatmount Disc
Schaltung: SRAM APEX XPLR mit 12 Gängen
Motor in der Hinterradnabe: Mahle X35+ Motor Hub drive 40Nm max Torque
250-Wh-Akku: Mahle Internal (im Unterrohr)
Display: Mahle iWoc ONE, Bluetooth mit Dedicated Smartphone app
Lenker: Syncros Flat-Bar FL2.0
Bremsen: SRAM DB S300, Flatmount
Laufräder: Syncros Capital 2.0 Disc MahleX35
Mäntel: Schwalbe G-One Allround, 700x40C
Beleuchtung – vorne: Lezyne e65, hinten: Curana ILU
Bis vorhin dachte ich bei Alpe d’Huez ausschließlich an all die epischen Etappen, die sich auf den Straßen rund um die Alpenlegende mit ihren 21 Kehren zugetragen haben – bis mir der Youtube-Algorithmus, den ich schon oft verflucht habe angesichts der vollkommen zu Unrecht vorgeschlagenen Mistmusik, was mich aber andererseits beruhigt zurückließ angesichts der Unterlegenheit von Mathematik oder KI oder beidem, wenn es um die emotional-zusammenhangstechnisch-ästhetische Dimension von Kunst geht, also ääh – sorry fürs Abschweifen am Montagabend: Bis mir eben dieses Video in die Guck-dir-das-doch-mal-an-Vorschläge gespült wurde. Da lässt uns der Brite Alex Holokow, der unter dem martialischeren Namen WolfpackAdventures etliche erstaunliche (und ebenso viele anstrengende) Beiträge zu „mountain bike adventures with the goal of inspiring more people to get out and explore the 2-wheeled lifestyle“ postet, …
O-Ton: „holy moly!!“ und „how sick is this???“ – Antwort: zu!!!! (Screenshot von Wolfpack Adventures auf Youtube – Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=BFo8xW1JlBE)
… was Hartgesottenere sich gern anschauen mögen, an anderer Stelle an seinem „Megavalanche“-Adventure teilhaben. Und sein Weg vom Gipfel bis zur Ankunft in Allemond (schlappe 2.600 Meter darunter) im Quali-Lauf von 2023 ist einfach eine Reise wert – puuuh. Zur Erklärung: Bei der „Megavalanche“, einer der „legendärsten und unumgänglichsten Marathonabfahrten der Welt“ starten seit 1995 in jedem Sommer (nur im Corona-Jahr 2020 fiel’s aus) sehr, sehr viele Menschen massenstartend gleichzeitig und müssen dann auf 20.000 Metern rasend bergab halt wie die Besengten einfach nur versuchen, auf dem Rad zu bleiben und dabei so viele wie möglich zu überholen – also da, wo es geht. Das war in diesem Jahr noch schwieriger als sonst, weil das Rennen zugenebelt wurde. Hugo „Big Bird“ „die Taube“ Pigeon vom Scott SR Suntour Enduro Team ließ trotzdem alle auf dem letzten Loch La Paloma pfeifend hinter sich, wie schon 2023. Und wenn man im Video (siehe weiter unten, die Redaktion) alle so animalisch keuchen hört und am Rand ausgepumpt ausruhen sieht, ist es umso erstaunlicher, dass Hugo Pigeon wegen ernster Magenprobleme vom Cyclocross zum Enduro wechselte – weniger Belastung… Aber ja: halt nur 20-39 Minuten lang, wenn auch vollst Stoff. Stolz sah er jedenfalls aus, der Große Vogel, mit Michelin-Bibi in den ermatteten Armen, im Ziel nachm Finale. In dem übrigens (Spoiler! Obacht!) Alex Holokow an Position 321 ankam.
Weil Hugo Pigeon ja aber Voll-Profi und deshalb kaum bereit dazu ist, ab und zu einhändig chauffierend dafür zu sorgen, dass die Bordkamera freigewischt wird, und weil er auch keine Zeit für Kommentare, Selbstbeschwichtigungen und Flüche hat, all dies aber für Alex Holokow nicht gilt, gucken wir uns lieber dessen Film an. Von oben bis unten. Weil so eine neue Woche nämlich neue und aufregende Ausblicke verdient hat!
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Ein Carbon-Gravel 40 aus der hochgelobten Addict-Serie für unter 3.000€? Da geht das dann bei Scott selbst schnell mal so:
Und tada: Bei uns steht es tatsächlich, das Scott Addict Gravel 40 Bike in Black aus 2024…
Wobei „Black“ es nicht ganz trifft – das ist schon eher „Dirt“ oder „Sprenkelsplatatter“. Très chic jedenfalls und dennoch clean genug mit intern verlegter Kabelage vom Lenker direkt ins Steuerrohr und ausgesprochen aufgeräumtem Cockpit. Bis zu 45mm Reifenbreite sind drin für besonders viel Komfort unterwegs. Bereit für whatever da draußen. Und sei es Kopfsteinpflaster auf dem Weg in die Botanik!
So frisch wie im celeste-changierenden Mineral Grey schickt Scott sein 2024er-Gravel Bike „Addict 20“ auf die Straßen, Pisten, Hohlwege und Pendlerstrecken von Alltags- bis Urlaubswelt: leichtas hell, schnell wie ein Reh und robust wie ein alter Fuchs. Ich glaub, ich bin im Wald. Lecker.
Bevor es sportlich endgültig auf die französische Straße geht, dürfen sich Schwindelfreie nochmal daran erfreuen, was zwei andere aus den Scott-Teams so in den Bergen veranstalten: Nicht nur Nino Schurter kann Cross-Country, auch seine Teamkollegin Kate Courtney und Scotts Downhill-Queen Marine Cabirou crossen höchst erfolgreich durch Welt-Cups, WMs und eben Berge. Große Berge. Mit dem todesmutig-lebensmüden Safa Brian im Schlepptau sogar als Tanz auf dem Vulkan! Anschnallen – jetzt geht’s kunstvoll abwärts:
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Bisher nix in diesem Jahr – aber dann kam das Tal der Sonne: Mit 38 der 36. Weltcup-Sieg, im Val di Sole auf dem Black-Snake-Trail. Lieblingsstrecke nix dagegen! „Ziege“ Nino Schurter und sein Scott Spark RC sind wieder im Cross-Country-Spiel!
Und Technik-Affine werden lieben, wie Nino Schurter die Raffinessen seines Scott SparkRC erklärt – anlässlich der Spezial-Edition zur Cape Epic 2024 (später zugunsten von World Bicycle Relief verlost). Und Sprach-Affine werden goutieren, wie aus automatically bei Schurter eine waschecht schweizerdeutsch gesungene Vokabel wird, odrr??
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Wow – ist schon was anderes, sich so ein technisch ausgereift gerüstetes und hochästhetisch ansehnliches Cross-Country-Fully wie das Spark RC SL TR Bike von Scott mit glänzenden Augen nicht nur im Internet anzugucken, sondern es in live geliefert zu bekommen, individuell aufzubauen und zum Anfassen im Laden stehen zu haben. Und dann erst das Anheben: gerade mal zehn Kilo schwer ist diese Maschin mit ohne Pedale!! Spooky!!
Rahmen, Lenker-Vorbaueinheit Syncros Fraser IC SL XC und Syncros Silverton SL30 Laufradsatz – alles aus Carbon
Dazu die vollintegrierte, spacige Hinterbau-Federung und die Fox 34 SC Federgabel
und als 12-Gang-Schaltung die Sram XX SL Eagle AXS Transmission
Et voilà: Cross-Country à la bonne heure.
Was für eine geschossige Schönheit!
Scott selbst zelebriert den Metamorphose-Effekt, den die ganze Spark-Familie um Papa Nino Schurter (Cross-Country-Titelsammellegende mit Olympiasieg, 10x WM und 9x Gewinn des UCI-Gesamtweltcups) mindestens um Mitternacht entfaltet – Verkehrswende in spooky:
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Leicht, clean, schnell, elektronisch: Moderner geht Rennrad kaum als beim Scott Addict 20!
Carbon-Rahmen und Carbon-Gabel sorgen für ein Gewicht von unter 9 Kilo, der elektronischen Shimano 105 Di2Schaltung mit ohne Kabelage und den intern verlegten Bremsleitungen verdankt das Addict 20 seine saubere Anmutung.
Mit der Compact-Kurbel und der 11-34-Kassettemit 24 Gängen ist das Scott Addict 20 ein echter Dauer-Renner: schnell auf Speed, aber vor allem für Strecke gemacht, mit einer komfortablen Geometrie für den längeren Atem.
Bei uns in noblem Grey und funky Stellar Blue, glitzernd gen Green changierend.
Ultraleicht und ultraschnell: Dank des Carbonrahmens wiegt Scotts Contessa-Gravel-Maschine nicht mal 10 Kilo, da regiert das Tempo auf jedem Untergrund. Und das aufs Komfortabelste! Smooth en route, und dabei bella figura machen, mit schillernden Accessoires zum seriösen Schwarz, stilvoll und understatig.