Paris-Brest-Paris 2019 – Qualifikation 400km












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Am Samstag war der 300er fällig. Wir haben die Tour unter das Motto „Brevetstyle“ gestellt. Parole: Schnitt nicht über 26km/h und volles Gepäck. Das war schlau, denn erstens hatten wir so noch Sinn für ein Bier 70km vor Ende, und zweitens haben sich so am Setup etliche kleinere Mängel herausgestellt. Speichern klimpern, Kabelbruch, falscher Vorbau, you name it…



Entgegen anders lautender Behauptung: Die Hölle ist kein schöner Ort! Ich darf das sagen, ich war da. Nach 130 km und 17 Segmenten mit Kopfsteinpflaster, Gravel, der „Hölle von Caputh“ und eisnassen Füßen ab Kilometer 12 war von mir nicht mehr viel übrig. Wenn man zuhause auf die Frage, ob es oll war heute, in Tränen ausbricht, dann war man wohl am Limit…


Frei nach diesem Motto kann man am Sonntag, den 14. April, den Klassiker Paris–Roubaix ehren. Wahlweise mit Dosenbier vor der Glotze oder in Radsportmanier auf dem Kopfsteinpflaster – und nachträglich mit belgischem Flaschenbier vor der Glotze. Warum belgisch? Weil die klassischen Steine im Kopfsteinpflaster auch Belgische Blöcke genannt werden. Wer es gerne etwas geselliger hat, der kann an ‚A DAY IN HELL‘ von Rapha teilnehmen. Die Schinderei kostet nur 15€. Die Berliner Variante ist 120km lang und am Ende gibt es im Clubhaus Hotdogs, Drinks und natürlich das Rennen im TV.
Am Sonntag hat das Project PBP19 nun richtig Fahrt aufgenommen. Fazit: Stromversorgung immer noch anfällig. Zu schnell gefahren. Knie muckt auf…