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Kategorie: Sportlich

Rad am Ring 2017 – 24h um den Nürburgring

Am 10. Juli endet die Möglichkeit sich online für die grüne Hölle anzumelden. Danach ist dies nur noch vor Ort möglich. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das muss man mal gemacht haben! Für alle, die einzeln oder im 2er Team starten (alles andere ist ja quatsch) kann ich folgenden Tipp geben: Es schadet nicht, wenn man an der Strecke jemanden hat, der einen mit Kaffee, warmer Suppe/Nudeln, einer Decke und einigem Zuspruch versorgt. Hier ein paar Impressionen anno 2010.

Paris-Hamburg 2017 – 1200 Kilometer

Anlässlich des 25. Geburtstages des ‚Audax Randonneurs Allemagne‚ haben sich die einzig wahren Helden des Radsports etwas ganz besonderes einfallen lassen. Es geht im September einmal von Paris nach Hamburg. Nicht ganz zufällig schlängelt sich die Route ziemlich exakt über die von Paris-Brest-Paris bekannte Länge von rund 1200km. Dem Randonneur ist ja bekanntlich nichts zu schwör! Insgesamt ist das Teilnehmerfeld auf 150 Personen beschränkt. Und wer es versäumt hat die Qualifikationen von 200km, 300km, 400km und 600km in diesem Jahr zu fahren, der darf dieses Jahr nur bewundernd im Zielbereich stehen. Herr Czycholl, der spätestens seit dem wunderbaren Film „BREVET„, auf eine Schar stiller Bewunderer blicken kann ist natürlich auch am Start, und wir drücken allen Teilnehmern die Daumen! Und wer jetzt zaghaft daran denkt, dass man sich langsam auf Paris-Brest-Paris 2019 vorbereiten sollte, dem bieten wir mit unseren Rädern Fiete, Hansen und Hansen II passende Begleiter. https://vimeo.com/151165383

Rad Race Berlin 2017

Fixed Gear Fahrer kommen bei uns ja chronisch zu kurz. So einen Quark kann man ja auch nicht bei gesundem Verstand unterstützen! ;-) Trotzdem muss man hier mal fairer Weise erwähnen, dass die Jungs/Mädels bei den „RAD RACE FIXED42 WORLD CHAMPIONSHIPS“  mit ihren bunten Waden enorm schnell unterwegs waren. 47,39km/h auf 42 Kilometer. Klar, ist nur Kurzstrecke, aber immerhin!

Velothon Berlin 2017

Dieses Jahr war es für mich der Velothon der Superlativen und Premieren. Das erste Mal aus Startblock A, das erste Mal als Edelhelfer und Wasserträger im Dienste meines Schwagers. Selbiger fuhr sein allererstes Radrennen überhaupt souverän aus dem selben Startblock und hatte entsprechend Bammel… Dann: das Erste Mal im Rennen schon nach einer Kurve den Anschluß verloren, das erste Mal ein komplettes Rennen alleine im Wind gefahren und die langsamsten 120km der Karriere hingelegt. Das erste Mal etwas von der Strecke gesehen, das erste Mal überhaupt nicht auf den Schnitt geschielt und noch vieles mehr… Am Vortag noch die rote Laterne vom Bambinirennen mit der Kamera eingefangen. Schön mit Eskorte und unter großem Beifall alleine über die Strecke gekullert. Gewußt wie!!!

Tour d’Energie 2017

Nach seinem grandiosen Sieg zum Prolog (insgesamt 78.) fährt Helmchen bei der Tour sichtlich zufrieden aber entkräftet zu einem romantischen 1001. Platz. Dabei war, neben der Erschöpfung, vor allem ein strategischer Lapsus ausschlaggebend: Geblendet vom eigenen Glanz und ausgestattet mit einer falschen Vorstellung über das tatsächlich vorhandene Talent fuhr Helmchen die Gruppen gerne vorne, hielt die erste größere Erhebung für den Hohen Hagen (und gab dort alles) – nur um dann enttäuscht festzustellen, das statt der Ziellinie die wirkliche Bergwertung anstand. Was nützt da 8 Jahre Streckenerfahrung! Aber wer die Welt stets rosa sieht, der ist mit 2 Bier im Zielbereich sofort wieder mit sich versöhnt.