Jammjamm, was für ein rennendes Maschin: Das Alan Super Corsa in lilablauer Flipflopmood – rasant, griffig, aerodynamisch, leicht, augenfällig, elegant, zappzerapp. Eben augenzwinkernd straßentauglich. Mit Carbon-Monocoque-Struktur für perfekte Vibrationsabsorption. Isso! Delizioso!
Ein Alu-Rahmen, der neue Bosch-Motor Performance Line SX und der nochmal verdichtete Bosch CompactTube Akku machen’s möglich, dass das brandneue und elektrifizierte Bergamont Helix 20 Slope nur schmale 22 Kilogramm wiegt und damit sportives und wendiges Fahren möglich macht. Wer bisher rein muskelbetrieben auf dem Trekking-Rad unterwegs war, könnte glatt schwach werden, sich von diesem schlankweg untumben Urban Bike doch mal unterstützen zu lassen, zumal das Helix 20 Slope trotz minimalistischer Konzipierung eine ordentliche Reichweite bietet – und im Gegensatz zu seinen verwandten Leichtgewichten mit fest verbautem Akku auch kein Geschleppe im Ganzen erfordert. Denn der 400-Wh-Akku ist zwar im Rahmen integriert, lässt sich aber zum Aufladen rausnehmen. Und wer auch mal unurban länger touren will, könnte Boschs 250-Wh-PowerMore-Akku erstehen und als Range Extender am Oberrohr andocken.
Dieser fratello vom eher unerschwinglicheren World-Tour-Modell V4R bringt einen Hauch von Toursieg in die Beckergrube: Das Colnago V4 in der bestausgestatteten Version mit elektronischer Shimano-Ultegra-Schaltung. Ist himmlisch hellblau und will hoch hinaus! Etwa um bei rasanten Abfahrten zu beweisen, wie viel besser der Luftfluss im spezial gestalteten Frontbereich ist. Aber auch wir auf den endlosen Weiten der Tiefebene profitieren, denn beim Sprint zum Ortsschild in der Windkante des Nordens hilft die Real Dynamic Stiffness des V4-Rahmendesigns dabei, auch bei solch mitunter extremer Belastung ein ausbalanciertes Fahrgefühl zu behalten. Bella figura von Mensch und Maschin. Delizioso!
Hier werden jetzt alle X-Verlinkungen gelöscht, auch Meta-Postings sollen sukzessive raus.
Ab jetzt also – weil zu viele Leute noch immer über diese Kanäle mit der Welt kommunizieren – ziemlich viel mühsamer Bilder oder Filme von Aktuellem finden und alle alten Beiträge ggf. neu bebildern oder unbebildert neu veröffentlichen: Das dauert und nervt, aber es muss.
Und sehen wir es positiv: Sonst hätte ich nie so dolle bei der Alternative „BlueSky“ gewildert – und Les Enfantastiques womöglich nie kennengelernt! Dabei machen die seit zwanzig Jahren Kindermusik und schenkten der Fahrradwelt diese beschwingt behelmt performte Hymne an den freundlichen Kannibalen:
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Wenn es schon meistens grau und mit eher trüben Aussichten gesegnet ist, hilft nur positives Farbmanagement – und ein Fahrrad, das sich von verwintertem Untergrund nicht aufhalten lässt und bequem genug ist für etliche Stunden Durchpusten-Lassen. Wir haben da mal was vorbereitet: das soeben erst glänzend in der Beckergrube gelandete Scott Addict Gravel 40. In Olivine Green/Blackberry Purple. Nämlich!
Ja, das ist ein E-Bikealias Pedelec – auch wenn es sein elektrifiziertes Herz nicht auf der Zunge trägt, sondern als Mahle-Motor in der Hinterradnabe bewahrt. Mit Akku im Unterrohrdes Alu-Rahmens und ansonsten muskelfahrradhaft minimalistischer Anmutung: das nigelnagelneue Scott Metrix eRide aus 2025. Zum Sonderpreis! Zum preschenden Pendeln oder dezent unterstütztem Gondeln. In Petrol. Nur noch in L. Urban!!
Scott Metrix eRide – 2025er-Modell
Rahmen: Metrix eRIDE Disc / D.Butted 6061 Alloy in SCOTT Gravel Geometrie (mit replaceable Derailleur Hanger, ist Syncros fender kit ready)
Carbon-Gabel Metrix eRIDE HMX Flatmount Disc
Schaltung: SRAM APEX XPLR mit 12 Gängen
Motor in der Hinterradnabe: Mahle X35+ Motor Hub drive 40Nm max Torque
250-Wh-Akku: Mahle Internal (im Unterrohr)
Display: Mahle iWoc ONE, Bluetooth mit Dedicated Smartphone app
Lenker: Syncros Flat-Bar FL2.0
Bremsen: SRAM DB S300, Flatmount
Laufräder: Syncros Capital 2.0 Disc MahleX35
Mäntel: Schwalbe G-One Allround, 700x40C
Beleuchtung – vorne: Lezyne e65, hinten: Curana ILU
Ein Carbon-Gravel 40 aus der hochgelobten Addict-Serie für unter 3.000€? Da geht das dann bei Scott selbst schnell mal so:
Und tada: Bei uns steht es tatsächlich, das Scott Addict Gravel 40 Bike in Black aus 2024…
Wobei „Black“ es nicht ganz trifft – das ist schon eher „Dirt“ oder „Sprenkelsplatatter“. Très chic jedenfalls und dennoch clean genug mit intern verlegter Kabelage vom Lenker direkt ins Steuerrohr und ausgesprochen aufgeräumtem Cockpit. Bis zu 45mm Reifenbreite sind drin für besonders viel Komfort unterwegs. Bereit für whatever da draußen. Und sei es Kopfsteinpflaster auf dem Weg in die Botanik!
Mit dem Modell Hans-E N5e Belt will Bergamont die E-Cargobike-Welt auf den Kopf stellen: Nicht nur wörtlich, denn dieses Modell lässt sich tatsächlich auf dem verlängerten Heckgepäckträger hochkant parken – auch die Ausladungen dieses Modells mit Bosch-Motor, Riemenantrieb und Shimano-Nexus-5-Gang-Nabenschaltung aus der Lastenrad-Zwischenklasse „Compact“ haben wenig mit den normalen Packeseln zu tun. Nur 1,05 Meter Radstand sind eben ungleich unausladender als das, was etwa Bergamonts „großer Bruder“ Cargoville LT anbietet. Keine Kinder und viel Gepäck: kein Problem. Ein Kindersitz hinten und noch Gepäck auf dem großen Frontträger: samesame. Größere Kinder mit Bock auf E-Bike: vielleicht ein Problem. Denn der One-Size-Rahmen mit agilen 20-Zoll-Laufrädern passt für allezwischen 1,62 und 1,97m: Schnellspanner an der Sattelstütze und der Speedlifter an der Lenksäule machen’s möglich. Könnte zu familieninternen Streitigkeiten führen…
So frisch wie im celeste-changierenden Mineral Grey schickt Scott sein 2024er-Gravel Bike „Addict 20“ auf die Straßen, Pisten, Hohlwege und Pendlerstrecken von Alltags- bis Urlaubswelt: leichtas hell, schnell wie ein Reh und robust wie ein alter Fuchs. Ich glaub, ich bin im Wald. Lecker.
Es gibt sie noch, die nochmal kleineren Fahrradmanufakturen, die die italienische Fatto-a-mano-Tradition weiterführen. So wie „Daccordi“ aus dem toskanischen San Miniato – 1937 gegründet von Giuseppe Daccordi, dessen Sohn Luigi trotz anfänglicher Familienstreitigkeiten in den 1970ern mit einsteigt und die Marke ausbaut, Kooperationen mit anderen Firmen schließt, bei Profi-Teams mitmischt, 1988 sogar für den Dreifach-Gold-Rolli von Paralympics-Star Sabrina Bulleri verantwortlich ist und sich eben auch auf Mountainbikes oder Fat Bikes einlässt. Ebenso wie seine Tochter Sena, die seit rund fünfzehn Jahren die nächste Daccordi-Generation repräsentiert. Absoluter Markenkern sind aber immer noch Rennräder. Und die gibt es schon länger auch aus Carbon – anders als bei vielen anderen kleineren Herstellern schon 2003 als In-house-Produktion. Was ein Jahr später noch so aussah:
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Inzwischen sind die Klebe- und Konstruktionsprozesse na klar ungleich professionalisierter. Und so wunderschön ist dann das, was dabei rauskommt: Das Daccordi Idioma. In Blue Giotto alias Night Blue. Ein beeindruckendes Rennrad, in Italien handgemacht, um auch hier die Straßen zu erobern.
Daccordi Idioma – Carbon-Rennrad mit elektronischer Schaltung individuell aufgebaut:
Carbon-Rahmen mit fünfeckigen Rohren
elektronische Schaltung: SRAM Rival eTap AXS (2x 12 Gänge) -> damit fein abgestuft für individuelle Trittfrequenz
Laufräder: Fulcrum Racing 4DB
Deda Vinci Lenker und Vorbau
Sattel: Fizik Arione
Reifen: Continental Grand Prix 4 Season
Wie Daccordi selbst sagt: „Es ist ein Fahrrad, das überall Aufsehen erregt und die Essenz von Eleganz und Stil einfängt (…) Aber lassen Sie sich nicht von seinem eleganten Äußeren täuschen – das Idioma ist ein Kraftpaket für unterwegs“!
Und weil in San Miniato alles etwas kleiner und überschaubarer ist als bei größeren Firmen, fällt auch der Präsentations-Clip des Idioma-Modells entsprechend intimer aus:
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