Geschlossen wir öffnen morgen wieder um 10 Uhr

Kategorie: Planet at

Kurz aufgeräumt

Webmaster Uwe hat das schöne Wetter genutzt, um die Internetseite aufzuräumen. Die wichtigsten Links wie z.B.: „Fahrräder“ und „Kontakt“ sind jetzt in der Menuzeile unterm Logo untergebracht – ausstaffiert mit praktischen Untermenüs für den schnellen Zugriff. Im Laufe nächster Woche werden noch ein paar Seiten aktualisiert, also schaut wieder rein. P.S.: Wer tote Links oder ähnliches findet, darf gerne den Webmaster antickern.

Das neue Petz – jetzt noch schneller!

Hofsee-Triathlon in Beidendorf. Während der Chef im Service-Mobil ein Nickerchen macht, erklimmt das schnellste Petz der Welt das Siegerpodest. Der Reihe nach:

  • 06:00 Wecker klingelt.
  • 06:21 Espresso und Brot,
  • 06:41 Abfahrt Richtung Beidendorf.

Das at-Service-Mobil ist vollgestopft mit tollen Fahrradutensilien, um vorm Start noch Platten zu flicken, für die Junioren Schaltungen zu begrenzen (und auch einzustellen), Helme zu verleihen oder das Rad von Kioskbesitzer aufzupumpen.

  • 09:33 ist das alles erledigt und Webmaster Uwe macht sich auf Fototour. Der Rest ging dann ganz schnell: Nach dem Radfahren war unser Petz schon auf Platz 5 oder 6 oder so (das ist der Moment, indem der Chef hinten im Auto einpennt) und beim Laufen hat er noch ein paar Mitstreiter kassiert. Ergebnis: Nach einer Stunde und zwölf Minuten erreicht er als Dritter das Ziel.
  • 11:01 Schrecksekunde: Weil er seinen Transponder für die Zeitnahme aber am falschen Arm trägt, wird er nicht gepiepst, muss zurück, piepst noch mal richtig, aber erst als vierter. Immerhin weckt das Piepsen den Chef wieder auf. Das Versehen konnte aber aufgeklärt werden und nun gilt Ehre, wem Ehre gebührt.

Wir sind mal wieder mächtig stolz auf das schnellste Petz der Welt, der so man dem Sprecher glauben darf, für das Att Ratzing Tiehm startet. Schwamm drüber. Zum Gratulieren erschienen die Marli Carbon Rocker in at-Montour und Basso-Astra-Plus-Sonnenschein-Lächerln im Gesicht. Großartig! Die Veranstaltung war so angenehm wie jedes Jahr, nur mit besserem Wetter und mehr Teilnehmern. Sieger wurde Johannes vom Polizei SV Eutin in nur 1:08:19 Std. Glückwunsch. Nächstes Jahr fotografiert Uwe die Ergebnisliste so, dass man auch die Namen lesen kann. Versprochen. [UPDATE] Hier die kompletten Ergebnisse vom Hofse-Triathlon 2010.

Basso Astra: Was lange währt …

wird endlich gut. Der in Italien handgefertigte Rahmen ließ leider etwas lange auf sich warten. Doch wer schön sein will, muß leiden. Das gilt auch für Fahrradrahmen. Gestern kam dann der Karton aus Italien und rubbeldiekatz wurde das 2010er Astra komplettiert. Campaausstattung von Chorus über Record bis Zonda, dazu etwas Carbon von 3T. Gewicht: 7,1 Kilo (mit Alles). Interessant ist aber mal das Systemgewicht von Fahrer und Rad: 65 Kilo! Das würde Webmaster Uwe nur errreichen, wenn sein Renner aus 20 Kilo Antimaterie bestehen würde.

Vorankündigung: Hofsee-Triathlon am 6.6.

Es ist mal wieder soweit: Der Hofsee-Triathlon findet am 6.6 in Beidendorf statt. Um uns wie üblich vor der Teilnahme zu drücken, rücken wir mit unserem Servicemobil „Hellboy“ an, um kleinere Wartungsarbeiten für die Teilnemher durchzuführen. Wichtig: Unsere ehrenamtlichen Schrauber dürfen Kuchengeschenke annehmen! Bis Sonntag.

To Pingsten, oh wie scheun

wenn de Natur so greun, un all’ns na buten geiht, dat is een wohre Freid! Wenn Webmaster Uwe jetzt noch während der Fahrt bessere Fotos machen könnte, würdet ihr Patryck und Ole erkennen, wie sie zusammen eine Pfingstrunde drehen. Frohe Pfingsten, allerseits.

Nachwuchs: Es ist ein Fabian!

Die at-Familie ist wieder gewachsen: Seit Montag ist Fabian, 22, fest bei uns. Fabi ist gelernter Bootsbauer und geborener Lübecker, was so erst mal wenig mit Fahrrädern zu tun hat, aber dafür sehr norddeutsch ist, was auch immer gut ankommt. Während seiner kurzen Praktikumszeit haben wir den Jungen koffeinabhängig gemacht und für Rennräder begeistert; Schrauben konnte er schon vorher und somit gilt er jetzt bei bei at als voll diensttauglich. Willkommen an Board! Im Namen der gesamten Bagage.

Ostseeküsten-Radweg

Öfter Mal ausnahmsweise Mal was neues: Webmaster Uwe hat sich auf der Suche nach neuen Radwanderwegen auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern gemacht. Da sein Kellerverlies Büro westlich von Lübeck liegt, muss er sich also immer erst durch die ganze Stadt kämpfen. Aber es hat sich gelohnt. Auf einer Testfahrt nach Boltenhagen wurde schnell klar, dass der Ostseeküsten-Radweg bei Gelegenheit mal länger befahren werden möchte. Wer Tipps hat -> Mail an Uwe. Bericht folgt.

Trendsport 2010: Bahntrassenradeln

Unsere treuen Leser wissen längst: Ausserhalb des Sommers pflegt man in der at-Familie eine besondere Variante des Rennradfahrens. Trainingspläne werden ignoriert, stattdessen zieht man Schwalbe Durano Plus auf und navigiert nach Sonnenstand durch Schleswig-Holstein. Mit dieser Methode kommt man in die ungewöhnlichsten Ecken des Landes, was auch schon Mal positiv sein kann. So auch letzte Woche, als Webmaster Uwe auf dem Radwanderweg von Oldesloe nach Trittau landete.

Nach gut 40 Minuten seichten Dahingleitens auf zarten Sandböden dämmerte es auch Uwe, dass er auf einem besonderen Weg war. Es war zwar nicht der Pfad der Erlechutung, aber die gerade, ebene und gefühlt fast endlose Strecke entpuppte sich immerhin als ehemalige Bahntrasse. Zurück in seinem Kellervierlies schaltete Uwe das Internetz an, guhgelte nach „Radwanderweg Bahntrasse“ und landete sofort auf der Seite Bahntrassenradeln.de. WOW! Von diesen Dinger gibt es also mehrere in Schleswig Holstein und einige sind wir davon auch schon auf der Ostertour gefahren, ohne es zu ahnen. Es war passiert – Uwe hatte Blut geleckt …

Gestern war es dann soweit: Der Webmaster hatte noch ein paar Überstunden aus 2007 abzubummeln und wurde am frühen Morgen aus seinem unterirdishen Rechenzentrum entlassen. Das ungewohnte Sonnenlicht setzte ungeahnte Kräfte frei, und er machte sich auf seinen Weg. Ziel: Die Bahntrasse von Oldesloe nach Henstedt-Ulzburg. Rahmenprogramm: Europas längster Obst- und Gehölzlehrpfad. Fantastisch! Mit enspannten 20 km/h im Mittel führte Uwe eine Sichtprüfung des Weges und der Gehölze durch und war mit sich, dem Leben und dem ganzen Rest zufrieden. Der Weg ließe sich auch schneller befahren, aber wer will schon alle drei Kilometer sein Schaltwerk von Dackelresten befreien. Das hält nur auf.

Enthusiasmiert von dem unfassbarben Naturschauspiel (die laubfreien Bäume können ungemein fantasieanregend sein) beschloss Uwe, seinen Weg bis nach Glückstadt an der Elbe fortzusetzen. Wer die (vielleicht einmalige) Gelegenheit hat, von Henstedt-Ulzburg nach Elmshorn mit dem Fahrrad zu fahren, sollte diese Chance auf jeden Fall ungenutzt verstreichen lassen. Schön wird es erst wieder, wenn man den Elberadweg erreicht. Wer den Slalom zwischen Schafen überlebt, wird in Glückstadt mit Spaghetti belohnt. Nach gut fünf Stunden Gegenwind war Uwe froh, endlich umdrehen zu können und wieder Richtung Keller zu Radeln.

Seiein Sie auch nächsten Mal dabei, wenn es wieder heißt: Mit Anlauf in die Sauerstoffschuld!

Ostertour 2010: Let It Roll!

„Einfach laufen lassen“ – damit kann man im Nachhinein der Ostertour 2010 ein Motto verpassen. Denn diesmal waren wir ohne jeden Auftrag unterwegs. Keine festen Punkte mussten angesteuert und keine Kilometer gemacht werden – nur Schleswig-Holstein zu bereisen stand fest. Die Stimmung war von Anfang an so gelöst, dass uns wirklich nichts aus der Bahn werfen konnten. Bis auf Jens Versuch, sich am letzten Huppel, zehn Kilometer vor zu Hause, die Bergwertung zu sichern – dabei wäre Webmaster Uwe fast vom Rad in die Botanik befördert worden. Aber nur fast. Zur Fahrt: Ein paar Klassiker wie Plattfuß und „In-Sackgassen-fahren-und-am-Ende-Räder-über-Hindernisse-tragen“ haben wir aus logistischen Gründen gleich an den Anfang gesetzt und so hatten wir nach knapp einer Stunde schon das Pflichtprogramm absolviert. Um die Route etwas spannend zu gestalten, wurde unser 2. Offizier Toph immer wieder von uns genötigt, sich zwischen rechts und links zu entscheiden. Nicht ganz einfach, wenn man sich nördlich von Lübeck absolut nicht auskennt. Die Taktik hat sich bewährt, denn wir haben einige neue, komplett autofreie Nebenstrecken gefunden. Auch ein neues Hotel mit gutem Essen haben wir entdeckt. Irgendwo nördlich von Husum. Genaures ist nicht bekannt, da wir diesmal erst gar keine Landkarte, geschweige denn GPS-Spielzeug eingepackt haben. Das Navigieren auf diese Art ist recht unterhaltsam: Am dritten Tag wussten wir nur ungefähr, wo wir waren und wussten auch nicht mehr wie der Ort hieß, den wir ansteuern wollten. Nach vier Stunden und ca. 80 Kilometern hatten wir ihn doch gefunden. Der Ort heißt Süderstapel und lohnt in keinster Weise besucht zu werden. Nur Romantiker wie wir, die vor verschlossenen Gasthöfen stehen und sich erinnern, wie hier einst die Käsebrote schmeckten und welche Musik nachts um 4:00 Uhr gespielt wurde, können Süderstapel etwas abgewinnen. Der Ort liegt auch auf keiner klassischen Reiseroute. Also einfach vergessen. Für die Statisker: Platten:1, gerissenen Speichen: 1, verzehrte Powerbars: 0, zurückgelete Kilometer: 482, Überraschungsgäste: 1. Geahnte Route (nur ganz grob): Lübeck, Bosau, Flintbek, Wittensee, Silberstedt, Satrup, Osterby, Löwenstedt, Bredsted, Oster-Ohrstedt, Süderstapel, Rendsburg, Westensee, Nettelsee, Bosau, Lübeck.

Wetter wird ja gemeinhin überschätzt und spielt bei Temperaturen über null zum Radfahren nur eine untergeordnete Rolle. Für die Daheimgebliebenen, die sich nur bei 25 Grad und Sonnenschein aufs Rad setzen und nicht mitkommen wollten, die andere Verpflichtungen hatten, hier der Wetterbericht der vergangenen Tage: Freitag: Nur Sonne und Seitenwind. Samstag: Siehe Freitag, obwohl Gewitter versprochen wurde. Sonntag: Endlich Gewitter, Hagel und Regen. Vom Regen haben wir nur 20 Kilometer etwas abbekommen, da wir gerade Mittagspause an einer Tankstelle gemacht haben, beim Hagel waren wir schon beim Abendessen, aber das Gewitter hat auf beeindruckende Weise für eine sehr norddeutsche Atmosphäre gesorgt. Auch wenn Blitz und Donner ein paar Dörfer weiter für Aufregung gesorgt haben, können wir Gewitter als Hintergrunddeko nur empfehlen. Montag: Trocken und Rückenwind.

FLS Nr. 3: Oberfranken

Webmaster Uwe folgte einer Einladung nach Oberfranken, um die ersten Höhenmeter des Jahres zu sammeln. Kurzfassung: Steigungen bis 25%, Temperaturen bis 21 Grad – dazu Kuchen und Bier. Was will man mehr? Nichts. Hier also die Foto Love Story „Oberfranken“