Artikel-Schlagworte: „fahrrad kaufen lübeck“

Adiós, Click & Meet

Neues Infektionsschutzgesetzes des Bundes = neue Regeln auch für den Einzelhandel: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100, wie sie zur Zeit in Lübeck gemessen wird, entfällt die Anmelde-Pflicht. Meet ohne Click also.

Weiterhin aber gilt:
•••• Kontakdaten müssen erfasst werden,
•••• die Anzahl der Menschen im Laden ist beschränkt,
•••• auch beim Warten draußen bitte AHA-Regeln einhalten.

Was für alle denkbaren Szenarien in Schleswig-Holstein vorgesehen ist, sieht grafisch verampelt so aus:

Screenshot von schleswig-holstein.de

Glückwunsch nachträglich in die Niederlande + Freude im Voraus wegen Belgiens Pfeil

Am Mittwoch der nächste Eintagesknaller: La Flèche Wallonne steht an – und gestern schon gab’s einen prominenten Geburtstag: den 31. von Anna van der Breggen, der „Queen of Huy“ seit 2015. Glückwuuuunsch! Nachträglich!!! Und gespannte Vorfreude auf die 24. Frauen bzw. 85. Männer-Ausgabe vom Waalse Pijl. Ob es van der Breggen tatsächlich gelingt, ihren 7. Triumph in Serie zu feiern? Wie schlagen sich die Männer in dieser schweren ardennischen Woche? Greift womöglich der 5fache Sieger Alejandro Valverde, der am 25.4. stolze 41 wird, in seiner letzten Saison nochmal entscheidend an und ein? Und: Wie wird das sein mit ohne Publikum beim Showdown an der Mauer von Huy???
Hier ein schon fast nostalgisches Bild vom Flèche-Start anno 2019, unter normalen radsportbelgischen Prä-Corona-Bedingungen:

Gaaaanz links außen: Fast-noch-Geburtstagskind Anna van der Breggen, seit 2015 ungeschlagene „Queen of Huy“
(Bild: Hoebele bei Wikimedia Commons -> License)

Das Gold liegt auf der Straße

Während das traditionelle Doping früherer Pedaleure eher auf Wein und Höherprozentiges ausgelegt war, spielt Bier in semiprofessionelleren Kreisen seine mindestens begleitende Rolle. Und seit 1966 steht einer der Frühjahrsklassiker ja auch ganz im Zeichen eines niederländischen Blonden.
Im letzten Jahr fiel das „Amstel Gold Race“ coronabedingt aus – am Sonntag findet die 2021er-Version statt, wenn auch als nahezu publikumsloses Ereignis. Dafür atmen die weniger Kopfsteinpflaster-Affinen aus: Es darf endlich wieder geklettert werden! Die Anstiege sind zwar eher kurz, aber dafür reichlich eingebaut. 2019 sah das vorm Frauen-Rennen dann streckenbeschreibend so aus:

Bild: Hoebele bei Wikimedia Commons -> License

Und auch am Sonntag werden die miesenfiesen Miniberge alles versuchen, um die Fahrerinnen (starten morgens als erste, Finish wohl so gegen kurz vor Middach) und Fahrer (geht los um 12.05h, Ende gegen 17.30h) zu zermürben. Und wenn schon kaum Leute am Rand stehen werden, dürfen wenigstens die Straßen sprechen und anfeuern – wie hier 2019 die gesprühte Ermutigung für Katarzyna Niewiadoma am Bemelerberg. Und die hat ja auch geholfen, denn Kasia gewann. Mal sehen, was Sonntag für sie drin ist!

Bild: Hoebele bei Wikimedia Commons -> License

Bei den Männern fehlt mit Mathieu van der Poel nicht nur der Enkel von Raymond Poupou Poulidor als lokaler Liebling, sondern auch der letzte Sieger. 2019 hatte er in einem wahren Kraftakt die beiden ausgerissenen Alaphilippe und Fuglsang nicht nur eingeholt, sondern auch sprintend abgehängt. Die beiden, die es bei La Flèche Wallonne drei Tage später viel besser machten und den Sieg Kopf an Kopf unter sich ausfuhren (mit dem besseren Ende für Loulou)…

Bild: Hoebele bei Wikimedia Commons -> License

…hatten sich beim „Gold Race“ verpokert und kurz vorm Ziel die Zusammenarbeit eingestellt. Fuglsang wurde wenigstens noch Dritter, aber für Loulou reichte es genau nicht fürs Podium. Am Sonntag aber! Legen! Sie! Sicher! Los!

Weser-Wetter? Wechselhaft!

Danke an Tilman für die stilvollen Stillleben vom Ausflug – bald wird’s Frühling, ich schwör auf alles!!!

Click & Meet?? So geht das bei & mit uns!!

Lübecks Inzidenzwert liegt leider wieder über der qua Landesregierungserlass definierten Einzelhandelsöffnungsgrenze von 50. Damit gelten seit Montag, den 5. April, neue Regelungen.

Dennoch: Einkaufen auch im Laden ist weiter möglich!!

Allerdings unter folgenden Bedingungen:
Bitte einen Termin vereinbaren
–> Das geht auch „auf Zuruf“ vor dem Laden! Die Reihenfolge ergibt sich dann ggf. innerhalb der Warteschlange
Abstandsregeln und Maskenpflicht auch draußen beim Warten
–> Darauf sei der Vollständigkeit halber hingewiesen, läuft ja ohnehin prima
Ein Mensch pro 10 Quadratmeter Ladenfläche
–> Bedeutet bei uns: Weiterhin nur jeweils ein*e Kund*in, wenn wir alle vier arbeiten, ansonsten entsprechend mehr; die Nächsten müssen leider draußen warten, bis ihr Termin dran ist. Wir werden aber ohnehin versuchen, so viel wie möglich vor der Tür zu bedienen, schnacken, helfen, klären, verkaufen
Kontaktdaten müssen dokumentiert werden
–> Wir werden diese nach der vorgeschriebenen Aufbewahrungszeit von 4 Wochen sicher entsorgen!

Original: anka.albrecht, Wunderstock (Lizenz)

Sonntagsfahrer – diesmal: durch Flandern

Bei „Quer durch Flandern“ wurde am Mittwoch schon mal geübt fürs große Finale: Glückwunsch an die Siegsprinterin Annemiek van Vleuten…

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…und den Landsmann und impressionanten Solo-Ausreißer Dylan Van Baarle – übrigens als einer der wenigsten mit ohne Scheibenbremsen auf den flachen Flandernstraßen und Kopfsteinpflasterabschnitten unterwegs!

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Mal sehen, was die Beiden am Sonntag bei der jeweiligen „Ronde van Vlaanderen“ 2021 reißen können: Ab 9.55h gibt es bei Eurosport sieben Stunden Live-Bilder von van Baarle, Titelverteidiger Mathieu van der Poel & Co; ab 16.45h werden dann van Vleuten, 2020-Siegerin Chantal van den Broek-Blaak & ihre Kolleginnen zwei Stunden lang von Kameras begleitet. Wettertechnisch sieht es ja ganz gut aus…
Im Gegensatz zur Ausgabe von 1952, als der im letzten Jahr 93-jährig verstorbene Roger Decock im Schietwetter als Erster jubeln durfte. Der war nämlich ein empathischer Mensch: Nicht nur eröffnete er als Belgier nach der Karriere standesgemäß ein Café mit seiner Frau („De Wildeman“) – er war auch bei der Tour de France vor genau 70 Jahren der einzige Fahrer, der dem in eine 70 Meter tiefe Schlucht gefallenen Gesamtklassement-Führenden zur Hilfe kam. Da lag mit Wim van Est nämlich „bloß wie eine Butterblume“ (so Teamkollege Gerard Peters) der erste Niederländer jemals in Gelb im Gras…
Erst durch ein improvisiertes Seil aus immerhin 40 zusammengeknoteten Schläuchen gelang es dem Hilfs-Team aus Fahrern und Schaulustigen, van Est aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sein Rad war hinübergeschrottet und ist heute im Nationaal Fietsmuseum „Velorama“ in Nijmwegen zu besichtigen, er aber fühlte sich so fidel, dass er weiterfahren wollte. Das aber ging nun wirklich nicht! Letztlich zog sogar das ganze Team zurück.
Decock allerdings fuhr die Etappe nach 25 verlorenen, aber heroischen Minuten zuende. Und wurde am Ende immerhin Siebzehnter. Und im Jahr darauf eben der Triumphator im Flandernland, das sich an jenem 6. April 1952 besonders gebeutelt präsentierte: mit Hagel, Sturm, Regen und Schnee. Und um das Ganze abzurunden: Wim van Est, der sich an diesem Tag noch mit dem vierten Platz und 15 Sekunden Rückstand zufriedengeben musste, tat es Decock 1953 nach und gewann (zum einzigen Mal) den Titel des Flandernrundfahrt-Champions.

Bei einer der verhageltsten Flandernrundfahrten ever fährt Wetter- und Fahrradgott Roger Decock am 6.4.1952 nach sieben Stunden und 27 Minuten als Erster über die Linie in Weiß – ab unter die heiße Dusche!!!
(Dank an LC NPDC – Lizenz – für das Bild und an Memed_Nurrohmad auf Pixabay für die Gewitterwolke)

Tatütata

Es wird gemunkelt, in Lübeck gebe es demnächst brandneue Abstellmöglichkeiten auch für Lastenräder: Hallo, 21. Jahrhundert, wir sind da!! Zum Beispiel mit jenem BBF-Lastenrad mit E-Antrieb, das den schönen Namen „MIAMI“ trägt und sich so gut und schnell und wendig auch durch Altstadtstraßen lenken lässt. Etwa von Crockett und Tubbs auf Verfolgungsjagd, ob nu mit oder ohne Haftbefehl in der Wanne vorne Tasche…

Und das hat, kann & ist das „BBF Miami“ E-Lastenrad:

  • Alu-Rahmen und Alu-Gabel
  • hydraulische Scheibenbremsen „Tektro Auriga Disc“
  • Schaltung: „Shimano Acera“ (8 Gänge)
  • „Max Drive 36 V“-Mittelmotor von Bafang mit 250 Watt Nenndauerleistung
  • Reichweite zwischen turbomäßigen 40 und sparsam e-unterstützten 200km
  • Länge: knapp über 2,50
  • Ladefläche: 68 lang x 38 breit x 27 hoch
  • rund 38kg Gewicht
  • zulässiges Gesamtgewicht: 180kg
  • kostet: 4.099€
hallihallo und jiiiiiha!

Und es geht doch: Einen unter Schalke! Oder: Willst Du Lübeck oben sehen…

…lies nicht die neue Fahrradklima-Umfrage und ihre Ergebnisse bei Städten zwischen 200.000 und 500.000 Leuten:

Screenshot der Studie von https://fahrradklima-test.adfc.de (Link zum Städte-Ranking)

Der ADFC hat im letzten Spätherbst und Frühwinter 2020 nach zwei Jahren wieder die Fahrradfahrsituation abgefragt; diesmal bei insgesamt 230.000 Menschen in 1.024 Städten und Gemeinden. Die dabei ermittelte „Fahrradfreundlichkeit“ wurde in einer Spanne von 1 bis 6 bewertet und liegt deutschlandweit bei 3,9 – genau wie 2018. Keine Verbesserung also und weiterhin knapp vor „ausreichend“.

Lübeck steht mit einer 4,30 sogar noch schlechter da als der Durchschnitt. Und das sind die Fragen, die hier von 1.238 Leuten beantwortet wurden:

Screenshot der Studie von https://fahrradklima-test.adfc.de (Link zum pdf, S. 34)

Und so sehen die konkreten Durchschnittsbewertungen für Lübeck aus:

Screenshot der Studie von https://fahrradklima-test.adfc.de (Link zum pdf, S. 1)


Nix da Nizza: Levens!

Verwirrend genug, dass in einem Land, in dem neben allgemeinen Lockdown-Regeln auch eine „bußgeldbewehrte Ausgangssperre“ von 18 bis 6 Uhr gilt, ein Radrennen als Blase von Nord nach Süd fährt. Nun aber musste dieser Tross an Menschen und Logistikzubehör eben doch kurzerhand umdisponieren: Die Präfektur des Départements Alpes-Maritimes hat wegen steigender Corona-Zahlen verschärfte Maßnahmen eingeführt – die auch ein Verbot von Radrennen einschließen.
Aus Paris–Nizza wird deshalb kurzerhand Paris–Levens; Start der achten und letzten Etappe heute in Plain-du-Var, Ankunft nach nur 92,5 Kilometern in Levens, rund 25km nördlich von Nizza gelegen. Der Showdown zwischen Primož Roglic und Maximilian Schachmann (52 Sekunden Rückstand) findet also immerhin im Live-TV (ab 15.10h bei Eurosport), aber eben nicht am Mittelmeer statt. Statt einer umjubelten Finalfahrt an der Promenade des Anglais also publikumslos über eher hügelige Landstraßen.
Kleiner Trost vielleicht: In unmittelbarer Nähe des Zielorts liegt die Wiege der legendären blauen Stühle, die an Nizzas Prachtstraße nicht einfach nur so rum-, sondern ganz offiziell für Himmel und Meer des Mediterranen stehen.

Wo sie ersonnen wurden, die Chaises bleues (Bild von Aeroceanautea -> License)

And the Beat goes on

Diese Frau MUSS doch Fahrradfahren!! Wie sonst erklärt sich ihre Ausdauer, gepaart mit unfassbarer Lässigkeit beim Raushauen von Beats, Sounds, Hooklines?? Der stolze arme Papa. Aber: nett, der Versuch!! Nur leider nein …. also: glatt verloren.

https://www.youtube.com/watch?v=ly3iGh3MA44
Anschrift

at Fahrräder
Beckergrube 63
23552 Lübeck

Tel. : 04 51 – 798 22 68

Öffnungszeiten

Beratung, Reparatur, Verkauf:

Mo. + Mi. – Fr. 10.00 – 14.00 und 14.30 – 19.00 Uhr

Di. 10.00 – 14.00 Uhr (nachmittags geschlossen)

Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

(Beratung und Verkauf)

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