Was die Produktion eines Neuwagens wohl an Energie-Aufwand benötigt?
Wie viel Sprit wohl gespart werden kann, wenn man mit dem neuen Fahrrad Brötchen holt?
Einfach unten in das Bildchen klicken – Antrag ausfüllen & abschicken – und in so ca. 100 Jahren, wenn die Ölreserven aufgebraucht sind und die Fahrradhändler (und nicht die „armen, armen Autohersteller“) am Hungertuch nagen bekommt man seine „Umweltprämie“ ;-)
Weiterempfehlen – vielleicht klappt es ja schon eher……?!
Auch wenn (oder gerade weil) dieses Rad ein Einzelstück bleiben wird, möchten wir es Euch nicht vorenthalten. Für einen Kunden haben wir in den letzten Woche dieses klassisch schöne und zugleich topmoderne Rennrad der Spitzenklassen aufgebaut. Kurzform: Colnago EXtreme-Power, Campa Super Record 2009 (11fach) mit Fulcrum-Laufrädern. Ganz großer Sport. Einzelheiten hier: Colnago EXtreme-Power.
Zwei Mitglieder der at-Familie, der Lord und der Mannschatfsarzt, haben erfolgreich das Bergrennen La Marmotte in den Alpen bezwungen: ca. 170 km mit 5.000 Höhenmeter standen an – inkl. Galibier, Telegraph und Alp d`Huez. Hier ihr Bericht:
Auf der Hinfahrt noch Witze gemacht. Seit es Gangschaltung gibt, gibt es keine Berge mehr. Entspannt gecampt auf der L`ile de Rhin schon auf französischer Seite. Herrliche Baustelle entlang der Rheinbrücke. Und eine locker fluffige Ausfahrt in den Kaiserstuhl gemacht.
Wir Amateure dachten dort in den Weinbergen tatsächlich: so (oder so ähnlich…) wird es auch in Frankreich sein. Das nächtliche Gewitter hätte uns Warnung sein sollen…
Die Anfahrt nach le Bourg D´Oisans dauerte Stunden. Strömender Regen. Verhangener Himmel. Im Auto machte sich lautlose Erschrockenheit und Ernüchterung breit.
Der Lord brachte es schließlich auf den Punkt: Es sei klar gewesen, daß es weh tue. Aber daß es so wehtun würde, sei jetzt schon ein bißchen blöd.
Der Anstieg nach Les Deux Alpes – lächerliche mickrige 9 Kilometer lang und immerhin Stätte der Niederlage Jan Ullbrichts – wir versichtern uns gegenseitig, er sei immer sauber gewesen – gegen Pantani – jener kleine Anstieg gab uns den Rest.
Schönes Hotel in Les Deux Alpes – was für ein schrecklicher Ort. Nur Christophs Hotel war noch schrecklicher….
Tags später, die Sonne schien und mit ihr die Vorfreude, war klar: wir werden es packen. Während seine Lordschaft sich ausschließlich mit mehr oder weniger als 9 Stunden Fragen beschäftigte, suchte der Mannschaftsarzt bereits nach plausiblen Erklärungen, warum er einen Tag später L´Alpe D`Huez erst gegen 20:30 erreichen wird. Also eben Startunterlagen abgeholt, Trikots gekauft, Ansichtskarten geschrieben und eine herrliche Bergstrecke mit sensationellen Tunneldurchfahrten gemacht. Mit dem Auto natürlich…
Radfahren bedeutet für uns eine Rückkehr zu dem alten Savannen-Adam, der bei der Jagd den ganzen Tag läuft und dabei immer high ist.
So fühlten wir uns beim Start im kühlen Tal nah Le Bourg D`Oisans. Der Morgensonne entgegen an Wasserfällen und Bergseen vorbei. Ein etwas unregelmäßiger Anstieg. Aber der erste eben und daher noch lächelnd gefahren. Hinauf zu einer weichen Berglandschaft umrahmt von stahlblauem Himmel.
Bei der atemberaubenden Abfahrt fiel mir übrigens das erste Mal auf, daß die Strecke defintiv nicht abgesperrt war. Die 10km im Tal dürften nicht länger gewesen sein. Man hat sonst zuviel Zeit, über die 35km hinauf zum Galibier nachzudenken. Dort oben anzukommen, ist ein gutes Gefühl. Getrübt lediglich von der Aussicht, in L`Alpe D`Huez noch 21 Kehren vor sich zu haben. Die Abfahrt hinunter hält alles, was man sich selbst ausmalen und versprechen kann. Bemerkenswert zudem die dunklen Tunneldurchfahrten…. Während der Lord also seinen 36. Cappucino zu sich nahm, hing ich noch auf den letzten 14 Kilometern.
Tags drauf haben wir noch einen Flohmarkt in den Bergen besucht. Kartoffelpuffer verzehrt, der öffentlichen Musik gelauscht und Peugeot 403 Blinkergläser gesucht.
Die ganze Tour haben wir schließlich professionell bei Campa-Rio, gutem Abendessen und lockerem Ausradeln im Schwarzwald ausklingen lassen.
Spätestens bei der Sichtung der Finken auf den Galapagosinseln hätte man drauf kommen müssen und Darwin, der zum Glück vor Ort war, kam auch drauf: Die Evolution führt uns vom Einzeller mittelfristig zum Espressofahrrad. Kaum hat das 21. Jahrhundert begonnen, ist es auch schon soweit. In Kopenhagen zeigte sich kürzlich das erste Exemplar des Birota arabica ribbentropii, bennant nach seinem Entdecker Speedy, der uns mit dieser ersten Aufnahme bedachte. Für seine Beobachtung tarnte er sich 4 Stunden als chinesicher Tourist in einer Gruppe ebend solcher, um dieses Fotodokument für die Nachwelt zu schaffen. Im Detail zeigt sich ein Lastenrad, eine gasbebefeuerte Espressomaschine und eine batteriebetriebene Mühle. Fahrrad, Espresso, Fahrrad, Espresso … genug Potential offensichtlich, um sich in den nächsten 100 Generationen zum perpetuum mobile zu entwickeln. Das sind doch mal Aussichten.
Vier Tage hat es dauern müssen – nun ist das so heiss erwartete Ersatzteil dann doch noch vor dem Wochenende bei uns eingetroffen. Vorbei die Wege Blackys die Straße hoch, um uns mit dem „zweiterstbesten“ Kaffee der Beckergrube zu versorgen.
Kathy macht es wieder – und wie – bester Espresso/Cappucino – at!
Wenn der Rancilio der Druck abhanden kommt und Hilfe nur aus der Tiefe Südeuropas zu erwarten ist (wo der Name Programm ist), kann auch schon mal den Fahrradschrauben die Konzentration verloren gehen.
Kaffee schon fertig? Ja! Auch mal wieder Dank des SchraubenUndSo-Experten-Teams aus der Beckergrube 75.
Danke euch allen – wir zittern wieder.
Aufgemertkt ihr Freunde des Radsports, aufgepasst ihr Liebhaber des Films & hingegangen ihr DVD-Gucker. An den Tagen 28ter, 29ter und 30ter Januar (Montag, Dienstag & Mittwoch) läuft im Kommunalen Kino Lübeck der preisbehangene Zeichentrickfilm „Das große Rennen von Belleville“. Wer also erfahren möchte von wem Jens das Schrauben so richtig gelernt, weshalb Christian nie die Tour de France bestreiten möchte und wie Kino abseits der großen Hallen und Milionen-Produktionen richtig unterhaltsam, stressfrei und nicht langweilig sein wird/kann/ist – hin (!) in die Mengstr. 35. Beginn ist jeweils um 20 Uhr (Mittwoch 30ter 18 Uhr) und der Eintritt liegt bei 5,- Euro (30ter 3,- Euro). Viel Spaß !!!
Frisch aus dem Land der großen Radrundfahrt ist das Mobiky Genius Faltrad bei uns eingetroffen.
Schneller mit dem Bike in die U-Bahn? – geht nicht!
Aber seht selbst und klickt hier.
P.S.: Als Angebot derweil für 649,- Euro (Shimano 3´Gang + Rollerbrake) bei uns erhältlich.
Tour, Giro, Vuelta – whatever. Keine Radsportveranstaltung, ohne dass er durchs Bild laufen würde. Immer im Auftrag des Herrn unterwegs – inzwischen mit Sponsor auf der Brust. Da muss man sich auch schon mal medienwirksam mit Passanten ablichten lassen – selbst wenn diese im Teufelskostüm rumlaufen. Ts, ts, ts.
Wenns es mal so richtig weh tun soll, schickt das at Racing Team immer Thomas Worm ins Rennen. Thomas kann das nämlich ab – schließlich ist sein Sport der Triple-Ultra-Triathlon, also die dreifache Ironman-Strecke – am Stück, ist klar. Zum Mitschreiben: 11,4 km Schwimmen, 540 km Fahrradfahren und 126,6 km Laufen. Aua. Und weil Thomas bei der Triple-Weltmeisterschaft nur 54 Stunden, 8 Minuten und 11 Sekunden benötigte, ist er nicht nur 25. der Gesamtwertung, sondern auch Lübecker- und Landesmeister. Geil.
Das at Racing Team gratuliert und ruft mit stolzgeschwelter Brust beim Händler an, um noch ein paar der Triple-at-Shirts nachzuordern …