Nach dem Sensationserfolg bei Paris–Roubaix fährt Franziska Koch auch bei der heute in Galicien gestarteten Spanien-Rundfahrt ganz vorne mit…
Beim olympischen Straßenrennen von Paris noch auf Platz 40, seitdem geht’s nur bergauf für Franziska Koch (Bild: Hoebele, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)
…Platz 3 auf Etappe 1 bedeutet dank Zwischensprintsieg Gleichstand im Gesamtclassement mit Erstetappensiegerin Noemi Rüegg, die sich im Bergaufsprint klar durchsetzen konnte.
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Bis Samstag noch läuft La Vuelta Femenina – und bei Eurosport 1 gibt es immerhin ein paar Free-TV-Slots. Am allerspannendsten am Freitag und eben Samstag, wenn Asturiens Bergankünfte schocken und locken: Etappe 6 endet in Les Praeres de Nava (12,9 % auf 3,9 km), und am 9. Mai geht die Rundfahrt mit der 7. Etappe auf dem Angliru zu Ende, wo es 12,4 km mit 9,7% Steigung zu bewältigen gilt. ¡Caramba!
Auf zum vorletzten Monument des noch jungen Jahres: Bei Liège-Bastogne-Liège verabschiedet sich der Fahrrad-Zirkus am Sonntag vom belgischen Herz der Ardennenklassiker. Und Roubaix-RoiWout van Sweet-Aert (Daumen sind gedrückt!) wird wieder angreifen, um das letztjährige Podium von „La Doyenne“ durcheinanderzuwirbeln…
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…während die Handmade-in-Italy-Connaisseure dabei vergeblich darauf hoffen werden, Pogi auf dem brandneuesten Fatto-a-mano-in-Italia-Streich seines Ausstatters pedalieren zu sehen. Das gerade vorgestellte Colnago C72 ist eben kein profirennendes Y1 und soll in komfortablerer und Alles-inklusive-Manier eher ambitionierte Überall-Tourende schmücken. Entweder als eines von 3000 in Italien handgefertigten bici da corsa…
…oder sogar als eines von nur 72 manufakturierten Sondermodellen „Colnago C72 La Scala“, erinnernd an Milanos legendäres Opernhaus, errichtet anno 1778 und damit immerhin 114 Jahre älter als Lüttich-Bastogne-Lüttich, übrigens:
Ästhetisch reinste Augenweiden (Hilfsausdruck), monetär gesehen echte Herausforderungen: als „Normal“-Modell erhältlich ab 14.200€, im La-Scala-Look ab 23.800€. Also ab auf die Schatzsuche und das Sparschwein füllen…
Die erst sechste Ausgabe des Frauen-Rennens Paris–Roubaix Femmes startet endlich erstmals auch am traditionellen Sonntag, und es gibt gleich mehrere Favoritinnen, die das Fehlen von Flandern-Königin Demi Vollering als Beflügelung über die anstehenden, anstrengenden Kopfsteinpflasterpassagen nutzen wollen. Nicht zuletzt Lucinda Brand, die schlechtes cyclocrossiges Geläuf wahrlich so gewohnt ist wie Marianne Vos…
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Bei den Männern tun alle so, als ginge es nur um Mathieu van der Poel, der als Erster vier Mal in Reihe die „Hölle des Nordens“ auf Platz Eins überstehen will, und um Tadej Pogacar, dem ausgerechnet Paris-Roubaix noch fehlt auf seinem Monumente-Bingozettel… Aber van Aert ahne man da mal mit!
Zu bestaunen sind beide Rennen am Sonntag im Frei-Fernsehen bei Eurosport 1: Die Männer in live ab 10.30h (Rennstart 10.50h in Compiègne, Ankunft gegen 16.30h), bei den Frauen (Rennstart 14.35h in Denian) steigen wir um 17h live ein und sehen immerhin das Finale (Übertragung bis 18.45h). Das wird lang! Und wohl etwas weniger matschig, zumindest für den Sonntag selbst sind nämlich eher so 13 Grad und vor allem keine Schauer angesagt.
Die Hauptsache allerdings, mal abgesehen von Gewittern, Gewinnen und diesdas: dass die Strecke löcherlos präpariert wird. Euer Ernst?? Perkele!!
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Mit dem Venta R hat Basso eine schnittige Schönheit geschaffen – mit einem steifen und stabilen, aber spritzigen Carbon-Rahmen in Allrounder-Endurance-Geometrie und höherem Slope bei kleineren Größen (wie hier bei unserem 48er-Modell) und gerader Carbon-Gabel. Die elektronische 105 Di2 von Shimano erlaubt mühelos schnelles und präzises Schalten ohne viel Kraftaufwand, die intern verlegte Kabelage verstärkt den aufs Wesentliche reduzierten Eindruck: Hier geht es aber mal richtig ums Essenzielle. Und überhaupt: veramente irisierend, dieses Pearl White! Und wie es die Helle und das Lichte langer Rennradtouren vorausnimmt, in allen schimmernden Nuancen von Beige wie Durchhänger bis Rosa wie Ich-fahr-hier. Hui der Daus!!
Am Samstag also: zum 117. Mal Milano–Sanremo der Männer. Und zum zweiten Mal für Frauen, wenn auch in echt als Genova-Sanremo, geographisch korrekt. Da wird es endlich wirklich bitte Longo Borghini im Kraftakt oder wieder Wiebes im Sprint, um mal ins Blaue hinein zu spoilern… Bei den Männern aber gilt: Weil Pogi es fünfmal versuchte, aber fünfmal scheiterte, soll es nun also beim sechsten Mal klappen. Weil: Strade Bianche ging ja auch gerade gut und leger und diesdas – wie sich schon bei der Streckenerkundung abzeichnete…
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Der Eddy allerdings, mit dem Pogacar sich vermutlich nicht ganz ungewollt stets vergleichen lassen muss, erfuhr sich schlappe sieben Siege bei diesem jeweils ersten Monument des Jahres: 1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975 und 1976, vor genau 50 Jahren also. Ein paar Tipps hatte „De kannibaal“ noch (Attacke erst am Poggio, sonst wird man womöglich eingeholt), denn für Merckx ist schon lange klar: „Er ist mein Erbe. Er ist auch ein Killer auf dem Rad“. Denn man tau, Tadej!
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Mit der Neugestaltung der des Carbonrahmens der Addict-Familie macht Scott jetzt Allrounder mit langem Atem glücklich: Das Scott Addict 30 ist leicht und schnell, weil Rennrad – aber auch kommod, weil etwas höher und kürzer konstruiert und eine aufrechtere Sitzposition ermöglichend, dazu nachgiebiger durch Neuformung des Sitzrohrs und optimierte Rohrprofile. Für alle, die neben knackigen Trainingssprints und Klettertouren auch mal längere Ausflüge wollen, ohne – gerade als Neu-Aficionados – insgeheim zu befürchten, sich danach mit Rücken vom Rad pulen zu müssen. Und die zackig unterwegs sind, aber für allzu überambitionierte Überholmanöver ein entspanntes Lächeln übrighaben, wenn nicht sogar zu verschenken!
Und wenn bei solchen Tages-Abenteuern mal die Navigation versagt: bei 38mm Reifenfreiheit können dickere Puschen für buckligere Umweg-Pisten drauf, und wenn mal was eingestellt werden muss, hole man einfach die Save-my-Day-Idee aus dem Lenkerende. Darin steckt nämlich das Syncros Handlebar Tool mit T25-Torx- und H6-Schlüssel samt Steckachsenhebel.
Aus ist es mit der Cyclocross-Saison 2025/2026, schluchz! Nun müssen wir uns also nach dem Internationale Sluitingsprijs Oostmalle vom Samstag (Glückwunsch an Niels Vandeputte und Inge van der Heyden!) denn auch für viele Monate von einem Urtypus des Radsportfans verabschieden: the „belgian cyclocross fan“. Genauso schlicht wie umfassend nennt sich dieses Bild der tausend Worte…
…steht ja erstmal als Eröffnung der Frühlingseintagesklassiker der Omloop Nieuwsblad an: am 28. Februar. Und auch da und beim Rest des illustren bis monumentalen Frühjahrsprogramms werden statt der Wohnmobil-Crémant-Fraktion an den Alpenhängen wieder jede Menge zwar bierselige, aber bei aller handfesten Art offensichtlich eher offenherzig mitjubelnde Belgien-Tifosi dabei sein, wenn es wieder heißt: „Opgepast, de renners zijn in aantocht!“.
Die Sonne ging auf, als at-Stammkunde und Fotograf Sebastian neulich vorbeikam und uns ein Bild von der Start-Etappe der PostNord Danmark Rundt am 12. August 2025 in Sandvig auf Bornholm schenkte: dieser Himmel! Diese Helle! Und vor allem: diese Dynamik!
Bei diesem Rennen hatte der so kurvenformvollendete Magnus Cort vom norwegischen Team UNO-X zwar keine Chance gegen den späteren Sieger Mads Pedersen von Lidl/Trek, der hier hinter Corts Teamkollegen angerauscht kommt…
…nahezu in Sebastian hinein, der nur Zehntelsekunden später beim kniend zelebrierten Fotografieren der Szene von seinem Sohn auf der anderen Kurvenseite abgelichtet wurde.
Was für ein Glück, dass sie zufällig an jenem ersten Etappentag auf Bornholm waren! Und was für ein Glück sowieso, dass wir solche vielseitigen Kund*innen haben! Man sieht den Fotos einfach an, wie viel Leidenschaft fürs Radfahren dahintersteckt, ob aufm Rennrad, Gravel, Lastenrad oder Klapprad. Danke für diese dynamischen Impressionen! Einfach toll. Und sommerliche Sehnsüchte weckend!
Und zum Schluss nochmal zurück zu Magnus Cort: Als Lokalmatador dürfte er sich nur 25 Kilometer vom Geburtsort Rønne entfernt so großartig gefühlt haben, wie es eben auch aussah. Kleine Ankündigung auf all die Monumente von demnächst: Bei Mailand-Sanremo am 21. März hat der 33-Jährige nach immerhin Platz 6 im letzten Jahr ja auch bald die Möglichkeit, Pedersen (zwei Jahre jünger und damals genau Siebter) wieder hinter sich zu lassen. Wir freuen uns drauf!