Fahrrad-Workshop für Flüchtlinge
Nachahmenswertes organisiert die Werkbox3 in München. Sie bietet Fahrrad-Workshops für Flüchtlinge an. Unter Anleitung eines Zweiradmechanikers bauen sich die Teilnehmer ein eigenes, verkehrstüchtiges Fahrrad. Durch die Förderung der Bürgerstiftung München und des Vereins zur Förderung des Patenprojektes München können Menschen mit Migrationshintergrund kostenlos an diesem Pilotprojekt teilnehmen. Dabei geht ist nicht allein darum, ein Fahrrad zur Verfügung zu haben. In dem Workshop können die Migranten Wertschätzung für das eigene Tun erfahren und Fähigkeiten zur Selbsthilfe erwerben.
Mehr Informationen auf der Website der Werkbox3.
Afghanische Rad-Nationalmannschaft der Frauen
SPIEGEL-ONLINE hat eine kurze, aber rührende Fotostrecke zur afghanischen Rad-Nationalmannschaft der Frauen veröffentlicht. Das Team aus mehr als 40 Radfahrerinnen hat an vielen internationalen Wettbewerben teilgenommen, stößt aber im Heimatland auf Widerstand der konservativen Bevölkerung.
Radboom in Detroit
Einen längeren Artikel zum Radboom in der ehemaligen Autostadt Detroit hat Spiegel Online veröffentlicht. In den vergangenen Jahren wurden laut Spiegel in Detroit mehr als ein halbes Dutzend Fahrradmanufakturen eröffnet. Diese bauen vor allem auf altmodisch getrimmte Drahtesel. Nach dem Niedergang der Stadt durch das Aussterben der Autoindustrie sind die Radhersteller einer von vielen Hoffnungsschimmer in der lange deprivierten Metropole.
Fahrräder haben in Detroit ohnehin eine längere Tradition als Autos. Henry Ford stellte sein erstes Auto auf vier Fahrrad-Laufräder und brachte die Motorkraft per Fahrradkette an die Räder. Und die Dodge-Brüder verdienten – ähnlich wie die Gebrüder Opel in Deutschland oder die Familie Peugeot in Frankreich – ihr Geld zunächst mit dem Fahrradbau, bevor sie Autos herstellten.





