SON Nabendynamos – Eine Liebeserklärung

Die Überschrift klingt jetzt etwas voreingenommen. Natürlich gibt es diverse andere brauchbare Hersteller von Nabendynamos. Wer sich aber mit Sorgfalt sein Rad zusammenstellt, und dabei stets nach der besten Lösung sucht, der kommt nicht umhin, sich für einen Dynamo von SON aus Tübingen zu entscheiden. Alles andere wäre nicht konsequent.

Dabei geht es nicht nur um die technischen Werte, sondern vor allem um die Langlebigkeit. Mein Ausflug unter die Langstreckenfahrer hat das deutlich gezeigt. Dort sind Nabendynamos von SON mit (gefühlt) 99% vertreten. Ein Randonneur oder Radreisender muss sich unter widrigsten Bedingungen voll auf sein Material verlassen können – man hat genug andere Sorgen auf so einer Strecke.

In den letzten Jahren wurde das Sortiment kontinuierlich erweitert. Heute wird quasi das gesamte Spektrum bedient. Vom Rennrad bis zum Fatbike. Ich selber fahre einen SONdeluxe am Reiserad und einen SONdeluxe (Steckachse, Scheibenbremse) am Gravelbike – natürlich ohne irgendwelche Probleme auf den bisherigen 25.000 km.

Was mich bisher etwas genervt hat: Wenn man sehr oft sein Vorderrad ausbaut/wechselt, dann ist die Verbindung über die Steckfüße sowohl etwas fummelig als auch eine mögliche Schwachstelle, da man leicht die Verbindung Kabel/Stecker beschädigen konnte. Das trifft natürlich auf alle Hersteller zu. Zum Glück gibt es auch die Möglichkeit, die Verkabelung auf Koax-Stecker umzurüsten, und das steht weit oben auf meiner Todo-Liste…

Wer aber in der glücklichen Situation ist, sich ein Rad (oder auch nur die Gabel) maßfertigen zu lassen, der kommt in den Genuss einer steckerfreien Lösung. Mit dem SL-System von SON werden die Ausfallenden mit Kontaktplatten in die Gabel eingepasst. Mehr geht nicht!

Bilder von SON Nabendynamo

UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2020 im Berliner Velodrom

Das Sechstagerennen ist ja ein prima Zirkus, richtig männlich/weiblich wird es jetzt aber in Berlin vom 26. Februar bis 1. März bei der UCI-Bahn-WM. Kommt vorbei im Velodom, Berlin ist immer eine Bahnreise wert!

Benutzungspflicht auf nicht benutzungspflichtigen Radwegen?!?

Bei meiner montaglichen Morgenrunde kam es mal wieder zu einer Streitsituation mit einem Autofahrer. Den Sachverhalt erleben tausende Radfahrer jede Ausfahrt. Die heutige Situation: Rennradfahrer meidet den nicht benutzungspflichtigen Radweg da ihm dieser Abschnitt auf der Straße sicherer und angenehmer erscheint. Plötzlich wird er maßregelnd knapp und unter Dauerhupe überholt um sich dann 20m weiter an der Ampel einzureihen. Radfahrer hält neben Autofahrer und die Scheibe senkt sich zu folgendem Gespräch:

Rad: „Hallo, warum haben Sie mich denn gerade so gefährlich überholt?“
Auto: „Weil Sie auf dem Radweg fahren müssen“
Rad: „Dieser Radweg ist nicht benutzungspflichtig, es steht mir also frei…“
Auto: „Nein, ALLE Radwege sind benutzungspflichtig“
Rad: „Da irren Sie sich, nur die mit Blaubesch…“
Auto: (Schreiend) „NEIN, ALLE RADWEGE MUSST DU BENUTZEN!“
Rad: „Wollen wir das kurz gemeinsam googlen?“
Auto: „Nimm deine Hand vom Dach, sonst haben wir ein Problem…“
Ampel grün alle fahren los.

Radler sauer: wenn man schon mal so klar im Recht ist soll der andere das auch irgendwann kleinlaut eingestehen.

Später dann verschiebt sich der Ärger: Es ist doch völlig egal, ob der Radweg benutzungspflichtig war oder nicht. Selbst wenn der Radfahrer sich ganz offensichtlich falsch verhalten hätte darf man doch nicht in einer Art Selbstjustiz das Leben des anderen aufs Spiel setzen! Ich werfe ja auch nicht eine Axt knapp an allen Handwerkern vorbei von denen ich spontan denke das die gerade schwarz arbeiten!

Was nutzt die neue Regelung zum 1,5m Sicherheitsabstand (innerorts) wenn sie nie überprüft wird? Ich brauche keine 1,5m um mich sicher zu fühlen. 1m wäre schon toll. Und eine bundesweite Kampagne zur Aufklärung der Verkehrsteilnehmer würde vielleicht auch helfen…

So: Angenehme Woche an alle. Fahrt vorrausschauend, entspannt und mit Beleuchtung. Life is too short!

 

 

Sechstagerennen Berlin 2020 – Prep. Tour

Lord Helmchen hatte kürzlich zusammen mit den lustigen Schnauzern vom RCCBER das Vergnügen, Henning Bommel den letzten Schliff für das Sechstagerennen in Berlin zu verpassen. Heute geht es los im Velodrom! Viel Glück!

SCOTT Sub Sport e-ride 10

  • 6061 Alu Rahmen
  • Bosch CX Performance
  • 625 Wh
  • Shimano XT
  • Shimano Disc brake
  • Lezyne Licht
3499,-

SCOTT Addict 20 Disc 2020

  • HMF Carbon Rahmen/Gabel Set
  • Shimano 105
  • Steckachse
  • Syncros RP 2.0 Laufräder
2099,-

SCOTT Metrix 30 EQ 2020

  • 6061 DB Alu Rahmen und Gabel
  • Shimano Claris
  • Shimano Discbrake
  • Schutzbleche
799,-

Sauberer Radsport? Geht gar nicht!

Neues Jahr, neue Ziele

Gute Vorsätze halten ja meist nicht lange. Der Webmaster funktioniert besser über gesteckte Ziele. Wer setzt sich schon bei Wind und Regen aufs Rad ohne ein gewisses Fernziel im Hinterkopf?

Für dieses Jahr steht (mal wieder nach 2010 und 2017) die „Grüne Hölle“ aka „Rad am Ring“ auf dem Programm. Die Atmosphäre ist einfach super und nach zwei Teilnamen im Zweierteam gilt es, als Einzelstarter in den Olymp aufzusteigen.

Als Rennradler hat man pro Runde (26km) rund 560HM zu überwinden. Das läppert sich…

Anmeldung läuft, Bilder von unserem Start 2017 gibt es hier:

Guten Ruscht!

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