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Ende August schon was vor??
Ein paar Plätze sind wohl noch frei für das radwandernde Rennen Further („ein ausgeklügeltes und grausames Experiment der Performance-Kunst“??) vom 26.-29. August: Da geht es auf und unterm Rad kreuz und querfeldein durch die mächtigen und mächtig unterschätzten Pyrenäen. Soooo schön da!!! Further-Macher und Neu-Local Camille MacMillan hat versucht, dem Spiegel seine Faszination jenseits vom alpinen in your face zu erklären.
Zurück auf die Straße
Bald geht es los mit der Women’s WorldTour 2022, wenn auf den toskanischen Strade Bianche der Startschuss fällt. Bis zur achttägigen Tour de France Femmes sind’s noch einige Monate – aber die Frühjahrsklassiker versprechen Aufregung genug! So wie das ganze letzte Jahr:
Women’s WorldTour-Termine des kommenden Monats:
5. März: Strade Bianche femminile
13. März: Ronde van Drenthe
20. März: Trofeo Alfredo Binda
24. März: Classic Brugge-De Panne
27. März: Gent–Wevelgem
…und am 3. April dann die Flandern-Rundfahrt. Jippie!!
Auch wenn nun eigentlich alles dagegenspricht,
das Astana-Team irgendwie zu featuren… Dieser Sprechgesang ist einfach zu…äääh: speziell??? Deshalb mit allem gebotenen Abstand zu Doping-Verfehlungen und politischen Verwicklungen (Kasachstan stand 2021 auf Platz 155 der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen, also von 180 insgesamt ma sagen…): Nibali und so am Mic. Und sei es nur als Statement gegen jeden Starkult.
Feiner finishen
Kann man machen, Tom Pidcock! Marianne Vos hatte auf den letzten Metern anderes zu tun…
Tolle Rennen!!! Und wer sie nochmal gucken will: Im Youtube-Kanal von „All The Cycling“ geht das!
Das dreckige Dutzend…
….könnte Marianne Vos am Samstag zwar noch nicht vollmachen – aber sollte sie sich den World-Champion-Titel im Cyclocross in Fayetteville/USA holen, wäre das immerhin schon Nummer 8. Wobei: Meine Daumen sind gedrückt für Lieblings-Lucinda Brand (Rotterdamse Sportvrouw van het jaar 2021 – yo), die als Titelverteidigerin und Weltcup-Gewinnerin auch nicht gerade unfavorisiert ins Matsch-Rennen geht.
Bei den Männers fehlen nicht nur der noch amtierende Weltmeister Mathieu van der Poel (hat Rücken), sondern auch Wunderradler Wout Van Aert (will sich auf die kommenden Straßenrennen konzentrieren). Wird also spannend! Auf der offiziellen Entry-Liste finden sich reichlich Anwärter auf den neu zu besetzenden Thron, nicht zuletzt die belgischen Weltcup-Triumphierer Isebyt, Vanthourenhout und Aerts. Und bei den Frauen scharren Betsema und Worst schon vernehmlich genug mit den Hufen, um die (etwas) Ältergedienten nerviös zu machen.
So jedenfalls sieht das Wochenende-Programm aus:

Wo aber kriegen wir nu live was davon mit, falls wir nicht gerade weltenbummelnd in Arkansas unterwegs sind? Hmmm. Eurosport 2 überträgt live, kostet aber, und bei Eurosport 1 gibt’s nur Sonntagabend um 23.30h ne Zusammenfassung. Letzte Hoffnung: den Youtube-Kanal der UCI checken…
Kompakt und kantig: Das QiO EINS A-8 ist da!
Der nigelnagelneue Spross der Hoya-Schmiede ist gelandet: statt Kompakträder anderer Hersteller zu vertreiben, hat Hartje eine eigene Marke dafür entwickelt. Die QiO-Kompakträder gibt’s in 5 Modellen und in 8 Farben – bei uns steht ein „QiO EINS A-8“ in elegantem Lead Metal, das durch den kantigen Rahmen so robust wie eigenwillig wirkt. Lenker, Sattel & Pedale sind zackbumm einfaltbar. Spart Platz, geht ab, macht Spaß!

QiO EINS A-8 – Kompaktrad mit Power
- Rahmen: QiO Bosch Alu-Rahmen mit Alu-Gabel
- Rahmengröße: One size, nämlich 47 cm
- Schaltung: 8 Gänge, Shimano Nexus, mit Rücktritt
- Bremsen: Scheibenbremsen TRP HD-EU817
- Motor: Bosch Active Line Mittelmotor, 40 Nm, 36 V, 250 W
- Akku: Bosch PowerPack 400 Wh
- Gepäckträger: eigens entwickelter QiO MIK-HD Systemträger
- Farbe: Lead Metal
- zulässiges Gesamtgewicht: 140 Kilo
- kostet 2.899€



Downtown
Jaaaa, die ganze gesponserte Radvideoszene nervt – aber hier geht es wenigstens nicht um die rosa Brause eines Multimillionärs, sondern über die kolumbianische Version einer Pop-up-Bikelane. Anschnallen! Es geht bergab!
Da geht doch noch was
Nicht E-Autos werden die Verkehrswende zum Guten bringen – Öffis und Fahrräder sind die Lösung! Immerhin etwa ein Fünftel der in Deutschland anfallenden Treibhausgasemissionen stammen aus dem Verkehr, insbesondere aus dem „MIV“, dem „motorisierten Individualverkehr“. Und obwohl gefühlt seit Jahren tausendmal so viele Leute auf dem Rad unterwegs sind, hat sich laut aktuellem Energiewendebarometer 2021 der KfW-Bank der Anteil an Fahrradfahrten nur minimal erhöht: von 6,2% anno 2002 auf 6,4% in 2017. Öffis kletterten zwar auf einen Anteil von 18,8% (2002: 14,2%) – aber knapp 75% der Strecken werden im MIV bewältigt.
Um mal die Dimensionen klarzumachen: Im selben Zeitraum stieg die Summe der im MIV mehr zurückgelegten „Personenkilometer“ um 10%. 43 Millionen Fahrzeuge legten anno 2017 also 240 Millionen Personenkilometer mehr zurück als 15 Jahre zuvor. 2020 lag die Auto-Mensch-Quote in Deutschland bei schon 580 zu 1000, das sind durchschnittlich rund 1,14 Pkw pro Privathaushalt…

Dass nun nicht alle Menschen vom Auto auf Rad oder Bus/Bahn umsteigen können und müssen, ist klar. Das lässt sich auch nicht durch mehr und bessere Radwege, regelmäßige (Land) und günstigere (Stadt) Öffi-Linienführung oder E-Bikes für alle erreichen. Aber dass die Fraktion der renitenten Auto-Maniacs laut der aktuellen „Verkehrswende“-Studie mehr als ein Drittel ausmacht: mindestens erstaunlich! Und trotzdem titelte der Spiegel dazu „Fahrrad statt Auto – auch auf dem Land möglich“. Denn immerhin knapp 66% der Befragten gaben an, sich einen Wechsel von Chaise auf Drahtesel vorstellen zu können, und da ist es auch egal, ob sie auf dem platteren Land oder in städtischeren Gegenden wohnen. Was es dazu brauchte:

Das ließe sich doch mal schön auf die Agenda der neuen Regierung packen – die muss nun schließlich ganz ohne die Expertise eines Andreas Scheuer auskommen und lässt angesichts des koalitionsinternen Werte-Spielraums insbesondere zwischen Gelb und Grün ohnehin eher ein verkehrspolitisches Taktieren befürchten. Also: Die KfW hat immerhin 4000 Leute gefragt, das ist mehr als repräsentativ. Und sie weiß auch: in der Regel gering besetzte Pkw bleiben energetisch ineffizient, ob mit oder ohne Akku. Hingegen stößt ein Nahverkehrsbus pro Personenkilometer immerhin nur rund die Hälfte der Pkw-Treibhausgasemissionen aus. Sogar ein Pedelec verbraucht laut einer Studie vom Umweltbundesamt (UBA) für eine Strecke von 10 km nur so viel Energie, wie es braucht, um 0,7 Liter Wasser bei Raumtemperatur zum Kochen zu bringen. Die zur Stromerzeugung anfallenden Luftschadstoffe betragen noch dazu nur ein Bruchteil dessen, was Verbrennungsmotoren ausstoßen. Und die Akkus? Sie belasten das Klima laut UBA in der Herstellung und Entsorgung mit 22-30kg CO2-Äquivalenten (CO2eq). Vergleicht man das mit 21,5kg CO2eq pro 100 km aus eingesparten Pkw-Kilometern, sind im Vergleich zum Verbrenner bereits nach 100 Pedelec-Kilometern die Treibhausgasemissionen des Akkus beglichen. (Das Akku-Rohstoff-Dilemma bleibt natürlich bestehen, aber bei der CO2eq-Rechnung unbeachtet)
So. Und ein Fahrrad mit ohne Motor? Belastet das Klima-Konto ausschließlich dann, wenn es hergestellt, und in ungleich geringerem Maße, wenn es ggf. entsorgt wird. Dazwischen liegt ein Fahrradleben in reiner Klimaneutralität, gefüllt mit frischer Luft, guter Laune, gefütterten Muskeln, gestärktem Herz-Kreislauf-System, unmittelbarem Erleben von Landschaft und Leuten, Unabhängigkeit von Fahrplan und/oder Parkplatzsuche, wachsender Zuneigung – und wettergerechtem Kleiderwechsel ma sagen. Die perfekte Verbindung von Vernunft und verliebt. So nämlich!
Scott Foil RC 30 – von wegen Luftnummer!
Zwar machen beim Luftwiderstand 70-75% vons Janze Fahrerin oder Fahrer aus – aber beim ausgesprochenen Aero Road Bike hilft zumindest der Rest ordentlich dabei mit, die Aerodynamik aufs Windschnittigste runterzupimpen. Mit dem Foil RC 30 hat „Scott“ ein „Luft-Rennrad“ der Extraklasse zum vergleichbar humanen Preis hingeschneidert: Rahmen und Gabel sind aus Carbon gefertigt und leicht genug, um schon da ordentlich Renn-Zeit wettzumachen, und die innen verlegte Kabellage schon im Cockpit von Lenker und Vorbau bietet jeder steifen Brise so wenig Angriffsfläche wie möglich.
Also nu aber schnell ab in die Windkante und Meter machen!
Scott Foil RC 30 – 2022er-Modell
- Rahmen: FOIL Disc HMF Carbonrahmen mit Race-Geometrie
- Gabel: FOIL Disc HMX aus Carbon mit integrierten Carbon-Ausfallern
- Schaltung: 22 Gänge, Shimano Ultegra RD-R8000
- Umwerfer: Shimano Ultegra FD-R8000
- Lenker und Vorbau: Syncros Creston iC SL Carbon combo, als Einheit
- Laufräder: Syncros RR2.0 Disc, Aluminium
- Reifen: Schwalbe ONE Race-Guard
- Bremsen: Shimano BR-R8070 Hyd.Disc Scheibenbremse
- Farbe: Cherry Grey / Dark Grey
- wiegt 8,08 Kilo
- kostet 4.299€









