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Schnappers Corner reloaded – Volume One: Bergamont E-Ville Expert im Sale!

Das Bergamont E-Ville Expert 2022 – jetzt bei at Fahrräder, deinem Fahrradladen in der Lübecker Innenstadt

Bergamont E-Ville Expert – 2022er-Modell

  • Rahmen: 28″, lite AL-6061 Rohrsatz, PowerTube Akku
  • Bosch-Motor: Bosch Performance Line CX, Gen. 4, 250 W, 36 V
  • Akku: Bosch PowerTube, 36 V Li Ion, 625 Wh
  • wartungsarme Shimano Nexus 5-fach Nabenschaltung
  • Gewicht: rund 28,1 Kilo – Zuladung also rund 130 Kilo
  • kostet 4.499€ brandheiße 3.699€

Tourmalet-Tour 2023

Knapp 1000 Kilometer Zentralmassiv, Dordogne, Okzitanien, Gironde, Pyrenäen in acht Etappen: Die Tour de France geht in die 27. Frauen-Runde. Mit dem Tourmalet als Sahnehäubchen!

Tourmalet-Tour 2023 - die Tour de Femmes 2023 avec at Fahrräder

Der Col du Tourmalet ist Zielort der 7. Etappe und muss damit direkt vor dem abschließenden Zeitfahren erklettert werden. Längst nicht mehr mit Frauen als „charmanter Eskorte“ (oh Bildredaktion von L’Équipe als eigentliches Haus-Medium der Tour de France – also der Männer)…

Tourmalet-Tour 2023 - die Bildredaktion von L’Équipe nervt (Screenshot von https://www.artphotolimited.com/de/themen/sport/radsport/rennrad/bild/l-equipe/fernand-moulet-loescht-seinen-durst-bevor-er-am-tourmalet-aufgibt)
Liebe Bildredaktion von L’Équipe: Willkommen in der Welt des Sports von allen (Screenshot von: https://www.artphotolimited.com/de/themen/sport/radsport/rennrad/bild/l-equipe/fernand-moulet-loescht-seinen-durst-bevor-er-am-tourmalet-aufgibt)

Im 21. Jahrhundert angekommen ist inzwischen ja auch die A.S.O. (Amaury Sport Organisation). Hatte sie (noch als Societé du Tour de France) doch ab 1984 die ersten sechs Frauen-Tours als Tour de France Féminin ausgerichtet, den folgenden Orga-Unternehmen aber anno 1999 verboten, die geschützte Marke „Tour“ zu nutzen. Weshalb der Wettbewerb dann eben Grande Boucle Féminine Internationale hieß, bevor er 2009, „nachdem das Rennen mehr und mehr an Bedeutung verlor“ (Wikipedia), zu Grabe getragen wurde. Um ab 2014 als eintägige La Course by Le Tour de France zur A.S.O. zaghaft zurückzukehren. Und eben 2022 als „erste Tour de France Femmes“ ähem als Mehr-Etappen-Rennen der UCI Women’s WorldTour wiederaufzustehen.
Elisa Longo Borghini jedenfalls weiß Bescheid, wird am Tourmalet sicher ein Wörtchen mitreden (zur Einstimmung aufs Janze ein profunder Artikel von Kirsten Frattini) und ist überhaupt etwas verschmitzter und kantiger als die Über-Favoritin Annemiek van Vleuten. Siehe hier:

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Hallengold

Das waren noch Zeiten, als nur Männer sich in Kischs „elliptische Tretmühle“ des klassischen Sechstagerennen begaben, von Zigarre rauchenden Kleinganoven und mit Tand behangenen Vollseidenen beobachtet zwischen zwei Schampusschlücken – in Berlin. Übrigens nach Corona-Unterbrechung wieder da: vom 27. bis 29. Januar 2023, zum dann 110. Mal.

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Das Janze gibt’s längst auch als echten Sport mit ohne Rauchschwaden und Bierlachen, und längst sind es die Bahnradsportfrauen, die da am ehesten für Furore sorgen. Und eben eine geborene Lübeckerin dabei haben: Lea Friedrich. Glückwunsch zu dieser krachenden WM!

Wunderschön anzusehen: Bahnrad-Skizze von 1923 bei at Fahrräder Lübeck (Quelle: Von Autor/-in unbekannt - Catalogue, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9538320)
Und ach übrigens – sähen die Räder doch noch so aus wie anno 1923!!!! (Unknown author, Public domain, via Wikimedia Commons)

Geht alles

Lust auf Luft und freien Blick ins Weite, Grüne, Zwischendenmeerige? Denn rauf auf einen der schleswig-holsteinischen Radwanderwege und Ostertour durchziehen! Vielleicht in der Lübecker Bucht? Geht auch mit ohne Superhightechwetterabweisungsklamotten, selbst bei 9-12 Grad im Pieseligen. Genießt es!

Wirtschaftsweg, Feldmark, Fahrrad, fertig! (© N. Kossel)

Auf die Bahn

Einmal Sechstagerennen in Bremen, forever büschen in Love mit der Bahn, auch wenn uns romantischen Naivlingen erst im Nachhinein klargemacht wurde, wie schief die eigentlich ist, weil da wenig unabgesprochen gewonnen und verloren wird. Ähem…
Aber Lübeck feierte als Geburtsort ja gerade mit, als neben Emma Hinze eben auch die heutige Dassowerin Lea-Sophie Friedrich über Tokio-Silber im Team-Sprint jubeln durfte – auch wenn nur mit 85 Tausendstelsekunden so unvorstellbar wenig fehlte, um sich in Gold zu medaillieren…

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Das holte dann der Frauen-Bahnrad-Vierer nach, in dem mit Lisa Brennauer ja eine Auchstraßenradsportlerin mitfährt. Weltrekord aufgestellt, an die Britinnen verloren – und dann im Finale nochmal satt unterboten.
Für Hinze und Friedrich geht es eh noch weiter: im Keirin, im Einzel. Mittwochmorgen Vorläufe, am Donnerstag dann die Finals. Keirin meint einfach „Radrennen“ und ist Japanisch. Verdeutscht wird da oft vom „Kampf-Sprint“ geschrieben. Kann also was werden!
Dazu allerdings noch ein kleiner „Fun“-Fact als Zitat von Wikipedia, um mal den ganz großen, wenn auch krummen Bogen von Bremen in die große, weite und olympische Welt zu schlagen: „Recherchen, über die die BBC 2008 berichtete, legen nahe, dass die Japanische Keirin Stiftung (JKA) der Union Cycliste Internationale (UCI) in den 1990er Jahren drei Millionen Dollar für die Aufnahme von Keirin in das olympische Programm zahlte.“ (Quelle)
Wir drücken also mal wieder alle Augen doppelt zu, was Profi-Sport im Allgemeinen und dessen Funktionär:innen im Speziellen angeht – und schalten dann doch den Fernseher ein. Also: vielleicht.
Und wenn nicht: Hier gibt es ein paar feine, alte Keirin-Bilder mit ohne (bekannter) Bestechung, u.a. vom letzten professionellen Keirin-Frauenrennen Japans anno 1964; erst 2012 kam es zu einer Wiederauflage, parallel zum 1. olympischen Auftritt in London, ein Dutzend Jahre nach der Männer-Premiere. Übrigens.

Die Kehrseite der Medaille…

…ist nicht im Licht, sondern mindestens aus Schweiß geschmiedet. Glückwunsch zum 22. Geburtstag, Mister Pidcock!

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Großes Tourtamtam und leise Zweifel

Tjaaaaa und hmmmmm: Soll man Tadej Pogacar nun feiern und ihn als „Dominator“ anerkennen? Oder sich angesichts seiner eher unheimlichen One-Man-Show auf allen Terrains eher Sorgen machen, aufs falsche, geradezu trojanische Pferd zu setzen? Welche Ergebnisse bringt die Razzia beim Team „Bahrain Victorious“, deren Fahrer Matej Mohoric bei seinem Etappensieg der ganzen Welt so selbstbewusst den Schweigefuchs zeigte? Und werden die Gerüchte über „surrende Störgeräusche“ bei immerhin 4 Teams tatsächlich dazu führen, dass eine neue Form des Technik-Dopings publik wird? Der heutige Dopingjäger und frühere „Festina“-Betreuer Antoine Vayer zweifelt an der Pogacar-Dominaz und stellt ansonsten ganz nüchtern fest, dass „90 Prozent“ des Pelotons wohl sauber unterwegs seien. Reicht das? Oder: Was wäre wohl beim Kannibalen Eddy Merckx ans Licht gekommen, unter Ausnutzung heutiger Probenauswertung??? Schon schwer, den Rennrad-Größen zu glauben, ob alt oder neu, und so dürstend wir doch alle nach Held:innen sind und so heroisch das auch immer aussieht – und so spannend und landschaftlich atemberaubend schön und halt tour-de-francig famos sie eben auch 2021 wieder war, diese Frankreichrundfahrt…

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Andiamo!

Morgen startet der Giro d’Italia Donne – 10 Tage lang geht es durch die norditalienische Botanik, beginnend mit einem 26,7km-Teamzeitfahren in Fossano. Hier gibt es das komplette Roadbook; es heißt Anita und ist analog zum Garibaldi beim Männer-Giro benannt, der dem Gedenken an Giuseppe Garibaldi gewidmet ist, der in Italien als Freiheitskämpfer verehrt und Einer der Nation gefeiert wird. Ana Maria „Anita“ war seine Frau, aber nicht nur das: Sie kämpfte als gebürtige Brasilianerin bei der Farrapen-Revolution, lernte dort 1839 Giuseppe kennen, ging mit ihm nach Italien und revolutionierte erfolgreich weiter, bis sie 1849 auf der Flucht starb, an Malaria. Seitdem ist sie als Heroine zweier Welten ähnlich populär wie ihr Mann.
Aber zurück zum Sport: Weil Journalistin und Ex-Rennradcrack Kirsten Frattini alles viel besser weiß als ich, kommt hier ein Link zu ihrer Vorschau, mit einmal alles:

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Kirsten weiß auch, dass der „Wir übertragen den Giro der Frauen, damit wir in 2022 wieder zur UCI Women’s World Tour gehören“-Deal nach hinten raus ein eher kläglicher geworden ist… Schlappe 60 Minuten der Etappen-Finalstücke werden live gezeigt. Hört sich ja fast noch okay an, wüsste man nicht, dass in dieser Spanne auch Interviews mit den Siegerinnen enthalten sein müssen. Pffff. Reicht dann für die letzten 15 Kilometer. Oder so.
Bereitgestellt werden die Live-Bilder vom Sponsor, u.a. auf dessen Website, bei Facebook und auf Youtube, auch die offizielle Website Giro d’Italia Donne wird wohl Bilder zeigen. Start jeweils zwischen 14.15h und 15.15h, abhängig von der jeweiligen Etappenplanung.
Freuen wir uns also etwas grummeligen Herzens auf das Spektakel, das es wohl werden wird – am allerliebsten mit ohne Sturz-Unglück (das gerade die Männer-Tour begleitet), das ja ausschlaggebend für Eigentlich-Favoritin Annemiek Van Vleuten für ihre Giro-Absage war. Schon Anfang Juni hatte sie angekündigt, sich ohne das renntypische Sturz-Risiko auf die Olympischen Spiele in Tokio vorbereiten zu wollen. 2020 hatte sie nämlich als souveräne Rosa-Trägerin zwei Tage vor Schluss mit einem gebrochenen Handgelenk aufgeben müssen. Weshalb erst Anna van der Breggen triumphieren konnte.

Geradeaus? Obergähn!

Auch in böse noch sanft, nur mit ohne Grip halt (Bild: N. Kossel)

Für Stefan Bogner zählt nur „soulful driving“ – und das geht in Kurven nun mal am besten, ob hinterm Lenkrad oder aufm Sattel. Der Blattmacher lebt mit seinem Magazin „Curves“ seit Jahren in der Nische und zeigte dem Spiegel gerade seine Lieblingskehren. Träum! Toll!

Nicht die Alpen, aber seufz… (Bild: N. Kossel)

Freie Fahrt! Also bald! Bestimmt vielleicht!

Bis 2030 will Andreas Scheuer aus Deutsch- ein Fahrradland machen. Viel Glück wünscht „Der Spiegel“, gewohnt wohltemperiert abgewogen schreibt zeit.de drüber – etliche Zweifel hat die SZ. Und wer nur will ihr das verdenken??? Sicher nicht die taz – O-Ton: „Gut gebrüllt, Scheuer!“. Wir sind gespannt aufs Echo.

Wo nochma sind da genau all die Räder der Zukunft eingeplant??? (Bild von Valentin Baciu auf Pixabay)
Anschrift

at Fahrräder
Beckergrube 63
23552 Lübeck

Tel. : 04 51 – 798 22 68

Öffnungszeiten

Beratung, Reparatur, Verkauf:

Mo. + Mi. – Fr. 10.00 – 14.00 und 14.30 – 19.00 Uhr

Di. 10.00 – 14.00 Uhr (nachmittags geschlossen)

Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

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