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Und alle so: arrrrgggghhhh…
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Was für ein Glück, dass gerade Tour de France Femmes ist, wo Lorena Wiebes zwei Tage lang alles in Grund und Boden sprintete, um dann heute 18 Minuten nach der Überraschungssiegerin Sigrid Haugset ins Ziel zu rollen, die (schwierige Zahl:) 88 Kilometer lang solo fuhr und sogar Verfolgerin Lotte Kopecky keine Aufholchance ließ. Hjertelig til lykke zum Maillot Jaune nach Norwegen! Was für suspensereiche Aussichten auf die letzten 6 Etappen, denn die ganze Range an all den großen Favoritinnen hat nun rund 2 Minuten Rückstand, liegt aber ganz nah beieinander.
Kona Ouroboros: Graveln bis in die entlegensten Weltwinkel

In gleich vier Varianten präsentiert Kona das Gravel-Bike „Ouroboros“ – aber am allerschönsten ist es, gemeinsam alle Komponenten so zusammenzustellen, dass genau das Fahrrad das Licht der weiten Welt erblickt, womit jedes Abenteuer so eines wird, das keine bösen Überraschungen, sondern so viel komfortreiche Entdeckungen wie möglich erlaubt.

Das Ouroboros nennt Kona selbst einen „Verwandlungskünstler“ – wildnis-ready und robust dank jahrzehntelanger MTB-Erfahrung, schnell und dennoch wendig rennlenkernd selbst auf Singletrails. Nicht zuletzt durch den für ein Gravelrad flacheren Lenkwinkel von 69,5°, wodurch das Gewicht aufs Vorderrad so dosiert ist, dass all die Agilität kommod bleibt. Und in unserer individuellen Konfiguration sorgt nicht zuletzt der Deda-Auflieger dafür, auch viele Tage lang selbst auf gegenwindigen Straßen zu rennen, ohne zu schnell zu ermüden. Selbst mit ausreichend Gepäck – denn das Ouroboros hat 1001 Möglichkeiten, modern Bike Packing am Rahmen selbst (mit fünf Befestigungspunkten) mit dem leichtgewichtigen Gepäckträger Tubus Fly aufs Klassischste zu erweitern. Bis in die entlegensten Weltwinkel hinein.

Kona Ouroboros – Gravel Bike im individuellen Aufbau
- Kona Ouroboros Aluminium-Rahmen
- Vorbau: Deda Zero 2
- Lenker: Deda Gravel 100
- Deda-Aufleger Parabolica Uno
- Steuersatz: Stronglight mit Carbon-Kappe
- Schaltung: Sram XPLR Force AXS 1×13 incl. Blips
- Xpedo Ambix Kombipedale
- Carbon-Sattelstütze von Ritchey 31,6 mm (auf den Fotos noch von Ergotec)
- Gravel-Sattel SQLab
- Laufradsatz: Aerycs mit SON
- Bereifung: Tufo Speedero HD 44mm, tubeless ready
- Gepäckträger: Tubus Fly
- Sks-Schutzblechset
- SON Schutzblechrücklicht Schwarz/Rot











Wout a shame
Im April noch sagte der lebenslang verletzungsgeplagte Wout van Aert mit seinen inzwischen 31 Lenzen über Karriereende ja/nein: „I mainly hope that later on I can experience the same as now. (…) Doing what I love and not feeling like I’m working, but hopefully being home more often.“ Und nun fehlt er in der Form seines Lebens beim Rennen des Jahres und muss ab dem 4. Juli drei laaaange Tour-Wochen zu Hause bzw. in der Reha verbringen und dabei zugucken, dass sein entzündeter Trainingsunfallellenbogen heilt und wie das Peloton ab dem 4. Juli die Große Schleife fährt. Ohne ihn. Da wird sein Team aber dicke Backen machen! Wout van Aert ist nämlich richtig toll. Und das fanden seine Kollegen auch schon 2023, als die Tour für ihn vor Etappe 18 vorbei war, weil er nach Hause reiste, um bei der Geburt von Jerome dabei zu sein. Und Besuch bekam von Floh Vingegaard – den das ganz schön sympatischer machte und der nun ganz ohne Silberrücken Wout versuchen muss, Tadej in die Suppe zu spucken. Das wird mitnichten babyeierleicht. Und ist zum Schreien gemein! Van harte beterschap, Sweet-Aert!
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Foilschnell
Realität versus Laborbedingungen: Eins zu Nuuuulll!
Rennrad-Aficionado Mario K. beweist: Beim Aero-Bike Scott Foil RC 20…
…ist ja sogar noch Luft nach oben,
was Verschnellerung und Alltagsverzauberung angeht:

Da war Scott selbst viiiiiel zurückhaltender mit offiziellen Angaben:
Jaaaa, na claro, bisschen schief: einmal Labor mit internem Vergleich und einmal Praxistest mit Contest „alte Bergzeige“ gegen „mein brandneues Aero-Bike“ – aber es zählt eben das, was auf der Straße passiert. In echt also, mit diesem pfeilschnellen Gefühl von bis zum Sonnenuntergang. Wundervoll! Ride on, Mr. K.!!

Klassisch, edel, schnell: das Böttcher Trekk Lite
Da kann „Böttcher“ gerne Pastell Violett zu sagen – aber mit Immer-noch-Giro-Augen gesehen und bestaunt ist das doch das reinste, wunderbar modifizierteste Rosa ever! Steht ihm ungemein gut, dem Trekk Lite!

Kein Rennrad zwar, aber ein rennendes Trekkingrad ist es eben doch. Wer komfortabel und zügig auch über Kieselstrecken en route sein will, ohne sich an die Sitzposition von Gravelrädern erst gewöhnen zu möchten oder wer mit dem Tourenrad auch schnell zur Arbeit oder zum Feierabendtreffpunkt über Kopfsteinpflaster muss: et voilà! Das Trekk Lite mit Alu-Rahmen in Hydroforming-Technik in klassischer Trapezform und der Premium-Nabenschaltung Shimano Alfine 8 als sportlichere Option ist ein technisch ausgereiftes Trekking-Rad, das beweist, das Zuverlässig- und Langlebkeit nichts mit altbacken zu tun haben. Ein elegantes Fahrrad mit dem Willen zu schnell und lange.

Das Trekk Lite wurde in Böttchers Fahrradmanufaktur in Heide erdacht und wird je nach eigensten Wünsche angepasst und aufgebaut in Form, Farbe und Komponenten. So wie hier: mit einem Riemenantrieb von Gates ausgestattet und damit so leise wie wartungsarm und langlebig.

Trekkingrad Böttcher Trekk Lite – in individueller Konfiguration
- Alurahmen (gatesfähig) in klassischer Trapez-Form
- in Pastell Violett alias modifiziertem Giro-Rosa
- Böttcher Alu-Gabel
- Vorbau: ergotec Crab Ahead
- Lenker: ergotec L-Town Alu in AL6061-T6-Legierung
- Scheibenbremsen Shimano Alfine DISC BR-S700
- Nabenschaltung Shimano Alfine 8 Gates
- Schalthebel: Shimano Alfine 8 Schalthebel
- Riemenantrieb von Gates
- Kurbelgarnitur: Gates CDX
- Felgen: Exal ZX19 (Aluminium)
- Bereifung: Schwalbe Marathon 40-622 schwarz-Reflex
- Sattelstütze: ergotec Atar
- Sattel: Selle Royal Vaia Athletic 45°
- Scheinwerfer: busch+müller Lumotec Eyc T senso plus
- Rücklicht: busch+müller Toplight Mini plus
- Gepäckträger: Racktime Lightit 2.0 Tour
- kostet in dieser Konfiguration 2704 Euro









Betriebsferien!
Apropos Giro – die Gelegenheit dürfen wir nicht verpassen: Wir werden live dabei sein. Und weil ohne Team kein at, bleibt der Laden rund um Pfingsten für den gemeinsamen Ausflug geschlossen!
ALSO OBACHT:
at Fahrräder macht BETRIEBSFERIEN
und ist deshalb geschlossen: vom 19.-26. Mai 2026
Letzter Öffnungstag ist Montag, der 18. Mai.
Und ab Mittwoch, dem 27. Mai, sind wir wieder da.

Natürlich wird nicht nur beim Radsport zugeguckt, schließlich müssen die Berge erklettert und alle Aussichten genossen werden. Ein Praxistest für Fahrer…



…und Material. Denn womöglich darf auch die neueste Maschin mit, die rund um Lübeck bisher weniger Glück brachte, aber vielleicht hat das Colnago Y1Rs ja auch einfach nur Heimweh?? Dann dürfte das a casa ja bestens klappen!

Aus Rot wird Rosa
Während heute die Vuelta Femenina in die asturischen Berge fährt, wo sich morgen schon entscheiden wird, wie lang die 12 Sekunden Rückstand von Franziska Koch auf Lotte Kopecky im roten Trikot letztlich wirklich sind…
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…geht es schon los mit dem nächsten spettacolo: Der 109. Giro d’Italia startet heute! Diesmal in Bulgarien, bis es nach 3 Etappen und einem Reiseruhetag am Dienstag im kalabrischen Catanzaro einheimisch wird. Noch bis zum 31. Mai regiert dann also wieder Rosa: Lo adoriamo!!!

Einfach mal zweimal glücklich sein
Was für ein doppelter Höllen-Sonntag bei Paris–Roubaix, einfach himmlisch.
Rooooaaaar und booooaaaaaah!!!
Doppel-Höllen-Sonntag
Die erst sechste Ausgabe des Frauen-Rennens Paris–Roubaix Femmes startet endlich erstmals auch am traditionellen Sonntag, und es gibt gleich mehrere Favoritinnen, die das Fehlen von Flandern-Königin Demi Vollering als Beflügelung über die anstehenden, anstrengenden Kopfsteinpflasterpassagen nutzen wollen. Nicht zuletzt Lucinda Brand, die schlechtes cyclocrossiges Geläuf wahrlich so gewohnt ist wie Marianne Vos…
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Bei den Männern tun alle so, als ginge es nur um Mathieu van der Poel, der als Erster vier Mal in Reihe die „Hölle des Nordens“ auf Platz Eins überstehen will, und um Tadej Pogacar, dem ausgerechnet Paris-Roubaix noch fehlt auf seinem Monumente-Bingozettel… Aber van Aert ahne man da mal mit!
Zu bestaunen sind beide Rennen am Sonntag im Frei-Fernsehen bei Eurosport 1: Die Männer in live ab 10.30h (Rennstart 10.50h in Compiègne, Ankunft gegen 16.30h), bei den Frauen (Rennstart 14.35h in Denian) steigen wir um 17h live ein und sehen immerhin das Finale (Übertragung bis 18.45h). Das wird lang! Und wohl etwas weniger matschig, zumindest für den Sonntag selbst sind nämlich eher so 13 Grad und vor allem keine Schauer angesagt.
Die Hauptsache allerdings, mal abgesehen von Gewittern, Gewinnen und diesdas: dass die Strecke löcherlos präpariert wird. Euer Ernst?? Perkele!!
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La Primavera
Am Samstag also: zum 117. Mal Milano–Sanremo der Männer. Und zum zweiten Mal für Frauen, wenn auch in echt als Genova-Sanremo, geographisch korrekt. Da wird es endlich wirklich bitte Longo Borghini im Kraftakt oder wieder Wiebes im Sprint, um mal ins Blaue hinein zu spoilern…
Bei den Männern aber gilt: Weil Pogi es fünfmal versuchte, aber fünfmal scheiterte, soll es nun also beim sechsten Mal klappen. Weil: Strade Bianche ging ja auch gerade gut und leger und diesdas – wie sich schon bei der Streckenerkundung abzeichnete…
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Der Eddy allerdings, mit dem Pogacar sich vermutlich nicht ganz ungewollt stets vergleichen lassen muss, erfuhr sich schlappe sieben Siege bei diesem jeweils ersten Monument des Jahres: 1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975 und 1976, vor genau 50 Jahren also. Ein paar Tipps hatte „De kannibaal“ noch (Attacke erst am Poggio, sonst wird man womöglich eingeholt), denn für Merckx ist schon lange klar: „Er ist mein Erbe. Er ist auch ein Killer auf dem Rad“. Denn man tau, Tadej!

