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Fetter auflasten mit dem Bergamont E-Cargoville LJ Expert
Das Lastenrad zur Verkehrswende: Auch ein Familienwochenendeinkauf kann kein Argument fürs Auto mehr sein. Auf die extralange Load Unit vom Bergamont E-Cargoville LJ passt einfach alles! 70 Zentimeter lang und 90 Kilo erlaubt. Bleibt stabil – und ist mit ordentlich Power-Hilfe von „Bosch“ auch komfortabel durch die Gegend zu bewegen!
Elektrifiziertes Lastenrad „Bergamont E-Cargoville LJ Expert“ – 2022er-Modell
- Rahmen: Aluminium, lite AL-6061 Rohrsatz
- Bosch-Motor: Bosch Cargo Line, Gen. 4, 250 W, 36 V
- Akku: Bosch PowerTube, 36 V Li Ion, 625 Wh
- Enviolo-Cargo-Schaltung – stufenlos
- Gabel: BGM Cargo, Starrgabel, verstärkt
- Steuersatz: Cane Creek Visco-Set – verhindert Lenkerflattern
- Bremsen: hydraulische Vierkolben-Scheibenbremse Magura CMe5
- Custom Zweibein-Hauptständer – für sicheres Abstellen
- stabile, vierfach gelagerte Cargo-Vorderradnabe
- Hinterradnabe: Enviolo Heavy Duty, 6-Loch, Disc
- Laufräder: 26 Zoll hinten, 20 Zoll vorne
- Reifen: Schwalbe Super Moto-X, Greenguard
- Front-Beleuchtung: B&M IQ-XS, LED, mit 80 Lux
- Rückleuchte: B&M Bergamont Special LED, im Schutzblech integriert
- Farbe: Shiny White
- Load Unit: Aluminiumgestell mit Bambus-Laminat-Platten, 70cm lang, Zuladung 90kg
- Gesamtgewicht: 220 Kilo – Rad plus Fahrer:in plus Klamotten plus Gepäck
- kostet 5.999 Euro
Geht langsam los…
At Fahrräder freut sich über das Fahrradparkhaus am Bahnhof! Wird zwar lange nicht für alle Räder reichen, deren Besitzer:innen sich jetzt schon um die Abstellbügel prügeln müssen, aber immerhin: Nur noch drei Jahre, dann werden wenigstens 500 von ihnen warm und trocken und ungeklaut im Parkhaus stehen können. Umsonst leider nicht, aber wohl für 100 Euro jährlich bzw. einen Euro pro Tag.
Über Stock und über Stein
Gravel Bike fürs gepflegte Querfeldein auch auf längsten Strecken: Das „Kona Sutra LTD“ aus 2022 ist da! Mit allerhand Vorrichtungen fürs große Besteck voll Gepäck, von classic bis modern bike packing…
Gravel Bike „Kona Sutra LTD“ – 2022er-Modell
- Rahmen: konifizierter Cromoly-Stahl
- Gabel: Kona Project Two Cromoly Disc Touring fork
- Schaltung: SRAM Rival 1 (1×11)
- Bremsen: SRAM Rival-Scheibenbremsen
- mit absenkbarer Sattelstütze
- Reifen: Maxxis Recon Race in 29 Zoll (2,25“ Breite)
- Farbe: Gloss Metallic Dragonfly
- kostet 2.499 Euro
Er nu wieder: ganz, ganz groß, Friedrich!
Gerade erst erreichten uns die über Wochen wohlgereiften Bilder von Friedrich Hegges Sahneleistung beim Sieben Türme Triathlon im September: Schleswig-Holstein-Meister über die Mitteldistanz! Tuuuuuuusch!!! Tadaaaa!!!
Nach 3:42:36 Stunden waren 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen erledigt. Was sie mit dem Erlediger gemein hatten…
Obwohl das At-Logo davonflattatterte, waren wir doch innerlich dabei auf der Falkenwiese! Wir sind froh, stolz und überglücklich! Genieß die wettkampffreie Restzeit dieses unfassbar erfolgreichen Jahres, lieber Hegge!!
Willkommen zurück, Bergamont
Ein paar Jahre gingen ins Land, ohne dass im besten at der Beckergrube „Bergamont“-Modelle zu Gast waren. Jetzt aber ist es soweit: Wir präsentieren…das 2022er-Programm des inzwischen bei unserer Schmiede „Scott“ beheimateten Radbauers mit Hamburger Wurzeln. Geiht los mit einem farblich bestechenden Gravel Bike fürs Auge: dem Grandurance 8!
Bergamont Grandurance 8 aus 2022
- 28″-Alurahmen „ultra lite“ AL-6061 Rohrsatz
- Gabel: BGM Allroad Carbon mit Carbon-Steuerrohr
- Schaltung: 11-fach Shimano GRX, RD-RX812, Shadow Plus
- Kassette: Shimano SLX, CS-M7000, 11-42t
- hydraulische Scheibenbremsen Shimano GRX, BR-RX400
- in „Violett matt“ mit 90er-Applikationen
- wiegt 10,2 Kilo
- kostet: 1.899€
Wahlfreiheit
Was haben sie gelacht über die Lastenradbezuschussungsdebatte und sie schon zum Veggie-Day-Desaster hochgeschrieben, die Polit- und Glossen-Profis… Aber was, wenn die Zukunft des Fahrrades denn doch kein Gedöns, sondern für manche sogar eine auch wahlentscheidende Frage ist?

Dann lohnt für Sonntag eben auch ein Blick auf das, was sich die aktuell im Bundestag vertretenen Parteien so Konkretes für den individuellen Verkehr auf 2 bis 4 Rädern vorstellen: beim Spiegel.
Galicia in vier Tagen…
Sie mausert sich, die Vuelta der Frauen: 2015 als Eintagesrundrennen gestartet, gab es nun nach drei Jahren mit zwei Etappen die Aufstockung auf immerhin 4 Renntage. Ab heute geht’s parallel zur Männer-Vuelta quer durchs erst südliche, dann nördliche Galicien – gestartet wird jeweils morgens, mit Ankunft am frühen Nachmittag. Dadurch erhoffen sich nicht nur die Fahrerinnen selbst ein bisschen mehr Aufmerksamkeit als gewöhnlich, denn so besteht die Möglichkeit, ein paar Live-Bilder in die Welt zu schicken, bevor alle Kameras wieder auf die jeweilige Männer-Etappe blicken.
Bei Eurosport gibt’s ab morgen immer mal eine Stunde gegen Mittag.
Die Streckenkreationen sind naturgemäß viel abwechslungsreicher als in früheren Jahren:
- 1. Etappe am 2.9.21:
118,7 bergige Kilometer mit 14,5km-Anstieg über rund 800 Höhenmeter
—> Cabeza de Manzaneda Ski Resort – A Rúa - 2. Etappe am 3.9.21:
7,3 Kilometer Bergzeitfahren in Cabeza de Manzaneda Ski Resort - 3. Etappe am 4.9.21:
107,9 Kilometer als stetes Auf und Ab
—> Cabeza de Manzaneda Ski Resort – Pereiro de Aguiar - 4. Etappe am 5.9.21:
17,4 halbbergige Kilometer
—> As Pontes – Santiago de Compostela
Lisa Brennauer gewann die letzten beiden Ausgaben der „Ceratizit Challenge by La Vuelta“, wie’s nun offiziell heißt, und hätte vermutlich nix gegen das dritte Mal in Folge. Das aber wird sehrsehr schwer – zu bergelastig das Terrain, und wohl auch zu groß ist die Konkurrenz, die sich diese anspruchsvolle Schleife na klar nicht nehmen lässt als Vorbereitung für die Weltmeisterschaften in knapp zwei Wochen. Vielleicht hilft ja das Tokio-Bahn-Gold als Beschleunigung???

Am Sonntag ist dann für alle Vueltistas Schluss im malerischen Santiago de Compostela – schon mittags wird die Siegerin feststehen, das Zeitfahren der Männer wird nachmittags den Gesamtsieger ermitteln. Sollte Brennauer das Ding klarmachen und Roglic nachziehen, gäbe es 2021 also ein doppeltes Triple. Aber trotz Tippglücks mit Fabiooo Jakobsen am Dienstag: Sooo weit lehne ich mich jetzt mal nicht aus dem Fenster…
Fabioooooo!
Vor fast genau einem Jahr noch nach dem Groenewegen-Abdränger bei der Polen-Rundfahrt ins künstliche Koma versetzt und seitdem erst gesund und dann immer stärker geworden: Heute wird das „mentale Kraftwunder“ Fabio Jakobsen 25 Jahre alt – und eine Sprintetappe bei der Vuelta steht an. Zwei davon hat er ja schon gewonnen… Klingt nach einem perfekten Setting!!
Gefeliciteerd zum ersten schon jetzt, mal sehen, was in Santillana de Mar nachher auf der Anzeigentafel steht…
Morgen und übermorgen stehen dann zwei echte Bretter an: Es geht durch die Picos de Europa und damit durch eines der wunderschönsten, aber auch bergziegig anspruchsvollsten Gebiete des Kontinents.
Mal sehen, ob Moviestar auch ohne Don Valverde (beste Besserung!), aber eben mit Miguel Ángel Superman López und Enric Langzeit-Hoffnung Mas weiter so erfolgreich den wiedererstarkten Primoz Roglic ärgern kann.
Auf die Bahn
Einmal Sechstagerennen in Bremen, forever büschen in Love mit der Bahn, auch wenn uns romantischen Naivlingen erst im Nachhinein klargemacht wurde, wie schief die eigentlich ist, weil da wenig unabgesprochen gewonnen und verloren wird. Ähem…
Aber Lübeck feierte als Geburtsort ja gerade mit, als neben Emma Hinze eben auch die heutige Dassowerin Lea-Sophie Friedrich über Tokio-Silber im Team-Sprint jubeln durfte – auch wenn nur mit 85 Tausendstelsekunden so unvorstellbar wenig fehlte, um sich in Gold zu medaillieren…
Das holte dann der Frauen-Bahnrad-Vierer nach, in dem mit Lisa Brennauer ja eine Auchstraßenradsportlerin mitfährt. Weltrekord aufgestellt, an die Britinnen verloren – und dann im Finale nochmal satt unterboten.
Für Hinze und Friedrich geht es eh noch weiter: im Keirin, im Einzel. Mittwochmorgen Vorläufe, am Donnerstag dann die Finals. Keirin meint einfach „Radrennen“ und ist Japanisch. Verdeutscht wird da oft vom „Kampf-Sprint“ geschrieben. Kann also was werden!
Dazu allerdings noch ein kleiner „Fun“-Fact als Zitat von Wikipedia, um mal den ganz großen, wenn auch krummen Bogen von Bremen in die große, weite und olympische Welt zu schlagen: „Recherchen, über die die BBC 2008 berichtete, legen nahe, dass die Japanische Keirin Stiftung (JKA) der Union Cycliste Internationale (UCI) in den 1990er Jahren drei Millionen Dollar für die Aufnahme von Keirin in das olympische Programm zahlte.“ (Quelle)
Wir drücken also mal wieder alle Augen doppelt zu, was Profi-Sport im Allgemeinen und dessen Funktionär:innen im Speziellen angeht – und schalten dann doch den Fernseher ein. Also: vielleicht.
Und wenn nicht: Hier gibt es ein paar feine, alte Keirin-Bilder mit ohne (bekannter) Bestechung, u.a. vom letzten professionellen Keirin-Frauenrennen Japans anno 1964; erst 2012 kam es zu einer Wiederauflage, parallel zum 1. olympischen Auftritt in London, ein Dutzend Jahre nach der Männer-Premiere. Übrigens.
















