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…oder du willst was trinken und übersiehst eine Straßenrille, und dann ist die neben dir zack mit im Eimer…
Boah eyyyy, da hält die gerade mal 20-jährige Antonia Niedermaier am Dienstag die doppelt so alte, aber eben auch millionenfach abgezockte Renn-Maschine Annemiek van Vleuten auf Abstand und rast solo zum Tages-Sieg beim Giro – und am nächsten Tag fährt sie als sensationelle Classement-Zweitplatzierte und im weißen Trikot einfach am Rande des Feldes und wird 33 km vor dem Etappenziel von links gerammt, weil Urska Zigart halt Durst hat und beim Trinkflasche-Rauspulen ein Opfer der schlechteren Straße wird und quer von links in Niedermaier reinkracht, die mit dem Gesicht zuerst landet. Aua und Schiete oh nee. Und Giro erst wieder im nächsten Jahr…

Niedermaiers Rennstall schrieb: „Im Krankenhaus von Cuneo konnten keine Frakturen festgestellt werden. Sie hat etwas Schaden an ihren Zähnen, die aber schon repariert wurden, und wird am Donnerstag nach Hause nach Deutschland zurückkehren“. Das sah nach viel mehr aus. Wer so was mag: Hier bei Eurosport das Ganze in Bewegtbildern und mit Blut und so… Puuuh. Gute Besserung!!!
Von der Vuelta zum Giro
Am 30. Juni ist es soweit: Der Giro d’Italia Donne 2023 startet! Als Vorgeschmack hier knapp fünf Minuten La Vuelta Feminina, bei der die Haudeginnen zeigten, was die Rookies noch lernen müssen, um große Rundfahrten für sich zu entscheiden. In Italia gibt’s die nächste Gelegenheit. Vorfreude!
Der Tanz um den Vulkan
Der Giro kommt nach Napoli! Heute! Zweimal! An einem Tag! La tappa più bella del mondo, findet „La Mattina“. Keinerlei Gegenrede hier…

Los geht es morgens auf der Piazza del Plebiscito, dann zack erstmal Richtung Vesuvio und drum herum, weiter nach Sorrento auf die Halbinsel der Legenden – und zurück in die Stadt des Lichts, wieder am Vulkan vorbei und am Wasser lang ins Ziel. Bellissimo!!! Auch wenn die schmalen und unvergesslichen Gassen der Altstadt…

…ausgelassen werden. Sturz- und Staunrisiko zu hoch! Aber dafür lassen sich die Aussichten auf den Bucht-Boss genießen: ihre Majestät!

MTB-Mai bei at: das Scott Scale 980 aus 2022 im Sale in Dark Grey
In die Mountains im MTB-Mai: mit dem 2022er Scott Scale 980 in Dark Grey. Ein MTB-Hardtail mit Suntour-Gabel, einem Shimano 12-Gang-Antrieb und der scott-eigenen Remote Lockout-Technologie für blitzeflitzeschnelle Federwegeinstellung!

Scott Scale 980 in Dark Grey aus 2022
- Scale Alu-Rahmen 6061 Boost QR
- Gabel: Suntour XCR 100 mm
- Remote Lockout
- Schaltung: Shimano Deore 12 Gänge
- Shimano-Scheibenbremsen
- Syncros-Felgen
- Bereifung: Maxxis Rekon Race
- kostet jetzt 799 Euro (statt ursprünglich 1.049 Euro)
Obacht:
Alle Angebots-Preise aus dem MTB-Mai gelten nur für die Räder, die wir im Laden stehen haben, nicht für Neu-Bestellungen! Fragt gerne nach, welche Rahmenhöhen jeweils vorhanden sind!
Frühling! Mit Böttcher! In bunt!
Wie abgesprochen: mit rahmengleich lackierten Kettenkästen in mehr als warmen Farben. Hamwer uns gefreut! Ein Böttcher Dakkar Meral in „Honiggelb“, dazu das Böttcher Safari Curve in „Reingrün“, beide am selben sonnigen Tag angekommen und abgeholt. Besser lässt sich Böttchers sattes Farbmanagement nicht feiern…

Raus und lang zwischen Rapsfeldern und Saftigwiesen!!
Luft und Sonne.
Endlich!

Neige-Bastogne-Neige
Vor fast genau 43 Jahren, am 24. April 1980 nämlich, erlebte die Radsportwelt das ungemütlichste, forderndste, kurzum ekligste Liège-Bastogne-Liège aller Zeiten: Im Schnee und bei niedrigen Temperaturen kamen von 174 gestarteten Fahrern letztlich nur 21 ins Ziel. Mit fast zehn Minuten Vorsprung war Bernard Hinault damals der Erste, der sich zum Aufwärmen nach drinnen flüchten durfte. Ohne Regenjacke fuhr er damals der Kälte davon – und halt auch allen anderen. Der Dank: Champion der ersten und letzten Austragung von Neige-Bastogne-Neige („Schnee-Bastogne-Schnee“) – und der Verlust des Gefühls in den letzten beiden Gliedern seiner beiden Zeigefinger, wohl durch Erfrierungen. Aua!
Liège-Bastogne-Liège hat viele Geschichten geschrieben, und Demi Vollering und Tadej Pogacar könnten am Sonntag ihre ganz eigenen vervollständigen, denn mit einem Sieg hätten beide alle Ardennen-Klassiker des Jahres 2023 gewonnen!
Start der Frauen ist um 8.40h, die Männer folgen ab 10.30h. Alles live zu verfolgen bei Eurosport: ab 11.15h die Frauen, ab 15h die Männer. Und das Wetter hat wohl ein Einsehen; es ist zwar Regen angesagt, aber bei 13 Grad lässt sich La Doyenne viel kommoder ertragen.
Paris – Nizza für die Ohren
Bis Sonntag noch läuft parallel zu Tirreno–Adriatico, dem italienischen Rennen zwischen den Meeren, die 81. französische Ausgabe des frühlingshaften Radfernfahrtklassikers: Paris – Nice als Rennen zur Sonne in 8 Etappen mit insgesamt 1.201,1 Kilometers.

Und weil es dafür einen Song gibt, der von einer Band aus der Picardie kreiert wurde, die sich als punks à vélo sans roulettes seit 2009 systematisch durch die Radfahrgeschichte schrammeln, wollen wir der Welt Les Poulidoors nicht vorenthalten! Und vielleicht sogar nicht zum letzten Mal… Weil: Liebe zum Fahrrad und zur einfachen Musik – so geht das!

