Wout a shame
Im April noch sagte der lebenslang verletzungsgeplagte Wout van Aert mit seinen inzwischen 31 Lenzen über Karriereende ja/nein: „I mainly hope that later on I can experience the same as now. (…) Doing what I love and not feeling like I’m working, but hopefully being home more often.“ Und nun fehlt er in der Form seines Lebens beim Rennen des Jahres und muss ab dem 4. Juli drei laaaange Tour-Wochen zu Hause bzw. in der Reha verbringen und dabei zugucken, dass sein entzündeter Trainingsunfallellenbogen heilt und wie das Peloton ab dem 4. Juli die Große Schleife fährt. Ohne ihn. Da wird sein Team aber dicke Backen machen! Wout van Aert ist nämlich richtig toll. Und das fanden seine Kollegen auch schon 2023, als die Tour für ihn vor Etappe 18 vorbei war, weil er nach Hause reiste, um bei der Geburt von Jerome dabei zu sein. Und Besuch bekam von Floh Vingegaard – den das ganz schön sympatischer machte und der nun ganz ohne Silberrücken Wout versuchen muss, Tadej in die Suppe zu spucken. Das wird mitnichten babyeierleicht. Und ist zum Schreien gemein! Van harte beterschap, Sweet-Aert!
In 2023, Belgian pro cyclist Wout Van Aert left the Tour de France to be at the birth of his 2nd child. His team leader, Jonas Vingegaard won that year. Jonas visited after the race to present Wout with a maillot jaune for the new baby. This is the way.
— Leslie Thomsen (@stepmonster2014.bsky.social) 21. Juni 2026 um 14:40
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Foilschnell
Realität versus Laborbedingungen: Eins zu Nuuuulll!
Rennrad-Aficionado Mario K. beweist: Beim Aero-Bike Scott Foil RC 20…
…ist ja sogar noch Luft nach oben,
was Verschnellerung und Alltagsverzauberung angeht:

Da war Scott selbst viiiiiel zurückhaltender mit offiziellen Angaben:
Jaaaa, na claro, bisschen schief: einmal Labor mit internem Vergleich und einmal Praxistest mit Contest „alte Bergzeige“ gegen „mein brandneues Aero-Bike“ – aber es zählt eben das, was auf der Straße passiert. In echt also, mit diesem pfeilschnellen Gefühl von bis zum Sonnenuntergang. Wundervoll! Ride on, Mr. K.!!

Klassisch, edel, schnell: das Böttcher Trekk Lite
Da kann „Böttcher“ gerne Pastell Violett zu sagen – aber mit Immer-noch-Giro-Augen gesehen und bestaunt ist das doch das reinste, wunderbar modifizierteste Rosa ever! Steht ihm ungemein gut, dem Trekk Lite!

Kein Rennrad zwar, aber ein rennendes Trekkingrad ist es eben doch. Wer komfortabel und zügig auch über Kieselstrecken en route sein will, ohne sich an die Sitzposition von Gravelrädern erst gewöhnen zu möchten oder wer mit dem Tourenrad auch schnell zur Arbeit oder zum Feierabendtreffpunkt über Kopfsteinpflaster muss: et voilà! Das Trekk Lite mit Alu-Rahmen in Hydroforming-Technik in klassischer Trapezform und der Premium-Nabenschaltung Shimano Alfine 8 als sportlichere Option ist ein technisch ausgereiftes Trekking-Rad, das beweist, das Zuverlässig- und Langlebkeit nichts mit altbacken zu tun haben. Ein elegantes Fahrrad mit dem Willen zu schnell und lange.

Das Trekk Lite wurde in Böttchers Fahrradmanufaktur in Heide erdacht und wird je nach eigensten Wünsche angepasst und aufgebaut in Form, Farbe und Komponenten. So wie hier: mit einem Riemenantrieb von Gates ausgestattet und damit so leise wie wartungsarm und langlebig.

Trekkingrad Böttcher Trekk Lite – in individueller Konfiguration
- Alurahmen (gatesfähig) in klassischer Trapez-Form
- in Pastell Violett alias modifiziertem Giro-Rosa
- Böttcher Alu-Gabel
- Vorbau: ergotec Crab Ahead
- Lenker: ergotec L-Town Alu in AL6061-T6-Legierung
- Scheibenbremsen Shimano Alfine DISC BR-S700
- Nabenschaltung Shimano Alfine 8 Gates
- Schalthebel: Shimano Alfine 8 Schalthebel
- Riemenantrieb von Gates
- Kurbelgarnitur: Gates CDX
- Felgen: Exal ZX19 (Aluminium)
- Bereifung: Schwalbe Marathon 40-622 schwarz-Reflex
- Sattelstütze: ergotec Atar
- Sattel: Selle Royal Vaia Athletic 45°
- Scheinwerfer: busch+müller Lumotec Eyc T senso plus
- Rücklicht: busch+müller Toplight Mini plus
- Gepäckträger: Racktime Lightit 2.0 Tour
- kostet in dieser Konfiguration 2704 Euro









Alto, alto, alto

Beim Giro Donne steht heute die Königinnenetappe an: hinauf auf den Colle delle Finestre, über Schotter und auf der Jagd nach Anna van der Breggen, die trotz Sturzes im Maglia Rosa blieb und Demi Vollering und Antonia Niedermaier (!) bisher auf die beiden anderen Podiumsplätze verweisen konnte.

Und endlich mal gute Nachrichten: Nur drei Wochen nach der Vuelta Femenina gleich wieder den Giro Donne fahren? Daraus wird im nächsten Jahr endlich nix mehr.
? UCI confirms 2027 WorldTour calendars as ?? Vuelta España Femenina moves to September ? domestiquecycling.com/en/news/uci-… ? UCI
— Domestique (@domestiquecycling.com) 5. Juni 2026 um 19:29
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Ganz von allein ist die UCI allerdings nicht drauf gekommen, dafür brauchte es sicher den offenen Brandbrief (Vision for a Stronger Future for Women’s Cycling), der sie Anfang Mai von The Cyclists’ Alliance (TCA) erreichte und in dem die Fahrerinnenvertretung unter vielem anderen zu Recht die Taktung der Rennen beklagt und die Terminierung der Vuelta Femenina in den Herbst gefordert hatte, analog zu den Männern. Dafür also: check! Ob sich die UCI aber mit den anderen Forderungen (ein paar davon hier) beschäftigen wird: ähem.
Hello again
Wir sind wieder da und hatten Sonne im Gepäck… Kommt rum! Wir freuen uns!

Calabria magica
Was für Aussichten für den Giro d’Italia 2026: Nach schon vielen Küstenkilometern gestern startet die 5. Etappe heute im kalabrischen Praia a Mare direkt am Thyrrhenischen Meer. Wunderwunderschön nicht nur von Süden…

…sondern auch von Norden gesehen ein Traum von monti e mare, fast unwirklich wie gemalt, ob nun auf dem Fahrrad oder im bagno. Einfach nur seufz.

Betriebsferien!
Apropos Giro – die Gelegenheit dürfen wir nicht verpassen: Wir werden live dabei sein. Und weil ohne Team kein at, bleibt der Laden rund um Pfingsten für den gemeinsamen Ausflug geschlossen!
ALSO OBACHT:
at Fahrräder macht BETRIEBSFERIEN
und ist deshalb geschlossen: vom 19.-26. Mai 2026
Letzter Öffnungstag ist Montag, der 18. Mai.
Und ab Mittwoch, dem 27. Mai, sind wir wieder da.

Natürlich wird nicht nur beim Radsport zugeguckt, schließlich müssen die Berge erklettert und alle Aussichten genossen werden. Ein Praxistest für Fahrer…



…und Material. Denn womöglich darf auch die neueste Maschin mit, die rund um Lübeck bisher weniger Glück brachte, aber vielleicht hat das Colnago Y1Rs ja auch einfach nur Heimweh?? Dann dürfte das a casa ja bestens klappen!

Aus Rot wird Rosa
Während heute die Vuelta Femenina in die asturischen Berge fährt, wo sich morgen schon entscheiden wird, wie lang die 12 Sekunden Rückstand von Franziska Koch auf Lotte Kopecky im roten Trikot letztlich wirklich sind…
? ¿Teníais ganas? Etapa de montaña en #LaVueltaFemenina para la primera gran batalla entre las favoritas. ¿Quién se la llevará? ? We know you missed this! A mountain stage in #LaVueltaFemenina for the first major showdown between the favourites. Who will come out on top?
— La Vuelta Femenina by Carrefour.es (@lavueltafem.bsky.social) 8. Mai 2026 um 09:50
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…geht es schon los mit dem nächsten spettacolo: Der 109. Giro d’Italia startet heute! Diesmal in Bulgarien, bis es nach 3 Etappen und einem Reiseruhetag am Dienstag im kalabrischen Catanzaro einheimisch wird. Noch bis zum 31. Mai regiert dann also wieder Rosa: Lo adoriamo!!!

Vuelta Femenina 2026: einmal durch Españas Nordwesten
Nach dem Sensationserfolg bei Paris–Roubaix fährt Franziska Koch auch bei der heute in Galicien gestarteten Spanien-Rundfahrt ganz vorne mit…

…Platz 3 auf Etappe 1 bedeutet dank Zwischensprintsieg Gleichstand im Gesamtclassement mit Erstetappensiegerin Noemi Rüegg, die sich im Bergaufsprint klar durchsetzen konnte.
Así ha sido el último kilómetro en Salvaterra de Miño con la victoria de Rüegg ? ? Here’s how the final kilometre unfolded in Salvaterra de Miño, leading to Rüegg's win ? Škoda | #LaVueltaFemenina
— La Vuelta Femenina by Carrefour.es (@lavueltafem.bsky.social) 3. Mai 2026 um 16:14
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Bis Samstag noch läuft La Vuelta Femenina – und bei Eurosport 1 gibt es immerhin ein paar Free-TV-Slots. Am allerspannendsten am Freitag und eben Samstag, wenn Asturiens Bergankünfte schocken und locken: Etappe 6 endet in Les Praeres de Nava (12,9 % auf 3,9 km), und am 9. Mai geht die Rundfahrt mit der 7. Etappe auf dem Angliru zu Ende, wo es 12,4 km mit 9,7% Steigung zu bewältigen gilt. ¡Caramba!






