Autsch
So schön es ist, in Gelb zu fahren – so schlimm eben auch, wenn bei der Abfahrt (die Monsieur Pogacar mit streckenweise 107 km/h anging) das Hinterrad vom Kollegen Anders Johannessen im Weg ist und alle Hoffnungen und Nichtschmerzen auf dem pyrenäenfranzösischen Asphalt enden: mehrere Rippenbrüche, Gehirn erschüttert, Tour de France adieu. Beste Besserung, Træen! God bedring, Torstein! Das sturzgeplagte Team ist am reinen Mitleiden!
Titan Pogacar lässt derweil alle stehen und kannibalt sich erstmals eindrucksvoll an die Spitze des Feldes via Col d’Aspin und Tourmalet-Strapazen – ein lächelnder Überflieger als Gegenentwurf zum schwer kämpfenden Vingegaard, dem demütigen Youngster Paul Seixas und dem doppelkapitänrollengeplagten Meckerbüdel Evenepoel. Befürchtung 22 Minuten Vorsprung in Paris ma sagen. Pffff…