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Brest oder Barcelona – Hauptsache Grand Départ!
Man stelle sich vor, die Rennradprofis von heute würden sich am Samstag im Overtourism-Hotspot Barcelona unters Festivitäten-Volk beim Grand Départ der Tour de France mischen und den Klängen der katalanischen Gaitas lauschen und dabei so rilassante und gentile drein- und ausschauen wie noch Fausto Coppi und Gino Bartali es taten beim Tour-Start am 27. Juni 1952 in Brest. Undenkbar, ganz einfach.

(Foto: public domain via Wikimedia Commons; Quelle: Miroir Sprint du 27/06/1952)
Aber selbst im zufallsminimierten 2026, in ihrer so übermenschlich technisierten, keimfreien, ernährungs- und trainingsplanerisch perfektionierten und aufs Höchste überraschungsärmeren Version ist und bleibt die Tour de France nun mal …äh… die Tour de France. Punktum!
Vom 4. bis 26. Juli geht es also diesmal für die Männer in 21 Etappen über insgesamt 3.333 Kilometer und 54.450 Höhenmeter von Barcelona bis nach Paris. Mann inne Tünn! Obwohl: Im Jahre 1952 bei Coppis Gesamtsieg und Bartalis 4. Platz waren es 4.898 Kilometer in 23 Etappen – und die allerletzte am 19. Juli führte von Vichy nach Paris. Über 354 Kilometer. Unfassbar, ganz einfach.

(Foto-Quelle und ©: https://www.letour.fr/de/allgemeine-strecke)
Und dennoch: Ärgern wir uns nicht über all die Stunden, die wir in den drei Wochen ab Samstag vor dem Fernseher statt im Freibad verbringen werden, gefangen zwischen Faszination und Widerwillen angesichts einer Show, von der wir zu Recht argwöhnen, sie werfe leistungsmedizinsportlich hergerichtete Menschen dem Spektakel zum Fressen vor. Mit einer Streckenführung, die zwar nicht mehr viel mit den überlangen Etappen von 1952 zu tun hat, aber dennoch strotzt vor Zumutungen: Ganz zum Schluss nochmal der doppelte Alpe d’Huez samt Galibier?! Da hätte selbst Alpe-d’Huez-Tour-Etappen-1952er-Premiere-Obsieger Coppi sanft das weise Haupt zu einem tadelnden Schütteln geneigt. Na gut, und dann wäre er vermutlich trotzdem los- und raufgefahren, mit wessen Hilfe auch immer.
Klassisch, edel, schnell: das Böttcher Trekk Lite
Da kann „Böttcher“ gerne Pastell Violett zu sagen – aber mit Immer-noch-Giro-Augen gesehen und bestaunt ist das doch das reinste, wunderbar modifizierteste Rosa ever! Steht ihm ungemein gut, dem Trekk Lite!

Kein Rennrad zwar, aber ein rennendes Trekkingrad ist es eben doch. Wer komfortabel und zügig auch über Kieselstrecken en route sein will, ohne sich an die Sitzposition von Gravelrädern erst gewöhnen zu möchten oder wer mit dem Tourenrad auch schnell zur Arbeit oder zum Feierabendtreffpunkt über Kopfsteinpflaster muss: et voilà! Das Trekk Lite mit Alu-Rahmen in Hydroforming-Technik in klassischer Trapezform und der Premium-Nabenschaltung Shimano Alfine 8 als sportlichere Option ist ein technisch ausgereiftes Trekking-Rad, das beweist, das Zuverlässig- und Langlebkeit nichts mit altbacken zu tun haben. Ein elegantes Fahrrad mit dem Willen zu schnell und lange.

Das Trekk Lite wurde in Böttchers Fahrradmanufaktur in Heide erdacht und wird je nach eigensten Wünsche angepasst und aufgebaut in Form, Farbe und Komponenten. So wie hier: mit einem Riemenantrieb von Gates ausgestattet und damit so leise wie wartungsarm und langlebig.

Trekkingrad Böttcher Trekk Lite – in individueller Konfiguration
- Alurahmen (gatesfähig) in klassischer Trapez-Form
- in Pastell Violett alias modifiziertem Giro-Rosa
- Böttcher Alu-Gabel
- Vorbau: ergotec Crab Ahead
- Lenker: ergotec L-Town Alu in AL6061-T6-Legierung
- Scheibenbremsen Shimano Alfine DISC BR-S700
- Nabenschaltung Shimano Alfine 8 Gates
- Schalthebel: Shimano Alfine 8 Schalthebel
- Riemenantrieb von Gates
- Kurbelgarnitur: Gates CDX
- Felgen: Exal ZX19 (Aluminium)
- Bereifung: Schwalbe Marathon 40-622 schwarz-Reflex
- Sattelstütze: ergotec Atar
- Sattel: Selle Royal Vaia Athletic 45°
- Scheinwerfer: busch+müller Lumotec Eyc T senso plus
- Rücklicht: busch+müller Toplight Mini plus
- Gepäckträger: Racktime Lightit 2.0 Tour
- kostet in dieser Konfiguration 2704 Euro









Aus Rot wird Rosa
Während heute die Vuelta Femenina in die asturischen Berge fährt, wo sich morgen schon entscheiden wird, wie lang die 12 Sekunden Rückstand von Franziska Koch auf Lotte Kopecky im roten Trikot letztlich wirklich sind…
? ¿Teníais ganas? Etapa de montaña en #LaVueltaFemenina para la primera gran batalla entre las favoritas. ¿Quién se la llevará? ? We know you missed this! A mountain stage in #LaVueltaFemenina for the first major showdown between the favourites. Who will come out on top?
— La Vuelta Femenina by Carrefour.es (@lavueltafem.bsky.social) 8. Mai 2026 um 09:50
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…geht es schon los mit dem nächsten spettacolo: Der 109. Giro d’Italia startet heute! Diesmal in Bulgarien, bis es nach 3 Etappen und einem Reiseruhetag am Dienstag im kalabrischen Catanzaro einheimisch wird. Noch bis zum 31. Mai regiert dann also wieder Rosa: Lo adoriamo!!!

Da is Musike drin
Auf zum vorletzten Monument des noch jungen Jahres: Bei Liège-Bastogne-Liège verabschiedet sich der Fahrrad-Zirkus am Sonntag vom belgischen Herz der Ardennenklassiker. Und Roubaix-Roi Wout van Sweet-Aert (Daumen sind gedrückt!) wird wieder angreifen, um das letztjährige Podium von „La Doyenne“ durcheinanderzuwirbeln…
Liège-Bastogne-Liège 2026 Start List www.cyclingnews.com/features/lie…
— Cyclingnews (@cyclingnews.com) 23. April 2026 um 17:36
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…während die Handmade-in-Italy-Connaisseure dabei vergeblich darauf hoffen werden, Pogi auf dem brandneuesten Fatto-a-mano-in-Italia-Streich seines Ausstatters pedalieren zu sehen.
Das gerade vorgestellte Colnago C72 ist eben kein profirennendes Y1 und soll in komfortablerer und Alles-inklusive-Manier eher ambitionierte Überall-Tourende schmücken. Entweder als eines von 3000 in Italien handgefertigten bici da corsa…

…oder sogar als eines von nur 72 manufakturierten Sondermodellen „Colnago C72 La Scala“, erinnernd an Milanos legendäres Opernhaus, errichtet anno 1778 und damit immerhin 114 Jahre älter als Lüttich-Bastogne-Lüttich, übrigens:

Ästhetisch reinste Augenweiden (Hilfsausdruck), monetär gesehen echte Herausforderungen: als „Normal“-Modell erhältlich ab 14.200€, im La-Scala-Look ab 23.800€.
Also ab auf die Schatzsuche und das Sparschwein füllen…
La Primavera
Am Samstag also: zum 117. Mal Milano–Sanremo der Männer. Und zum zweiten Mal für Frauen, wenn auch in echt als Genova-Sanremo, geographisch korrekt. Da wird es endlich wirklich bitte Longo Borghini im Kraftakt oder wieder Wiebes im Sprint, um mal ins Blaue hinein zu spoilern…
Bei den Männern aber gilt: Weil Pogi es fünfmal versuchte, aber fünfmal scheiterte, soll es nun also beim sechsten Mal klappen. Weil: Strade Bianche ging ja auch gerade gut und leger und diesdas – wie sich schon bei der Streckenerkundung abzeichnete…
Work hard, play hard! ?? Pogacar during the ?? Strade recon… ? robertobax
— Domestique (@domestiquecycling.com) 5. März 2026 um 15:56
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Der Eddy allerdings, mit dem Pogacar sich vermutlich nicht ganz ungewollt stets vergleichen lassen muss, erfuhr sich schlappe sieben Siege bei diesem jeweils ersten Monument des Jahres: 1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975 und 1976, vor genau 50 Jahren also. Ein paar Tipps hatte „De kannibaal“ noch (Attacke erst am Poggio, sonst wird man womöglich eingeholt), denn für Merckx ist schon lange klar: „Er ist mein Erbe. Er ist auch ein Killer auf dem Rad“. Denn man tau, Tadej!
The future of Lastenrad: Jetzt auch to go
Work-Life-Balance featuring Gen Z:
et voilà!
Vous ne verrez rien de plus mignon aujourd'hui…
— Albert Lechat (@albertlechat.bsky.social) 6. Februar 2026 um 19:14
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„Heute werden Sie nichts Niedlicheres sehen…“ – sonnige Woche allen!!
Trinkfest im Sattel?
Bisher müssen Radfahrende schon alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigen, um ab 0,3 Promille bestraft werden zu können – erst ab 1,6 Promille gelten sie generell als „absolut fahruntüchtig“ und haben eine Geldstrafe und eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu befürchten. Nachdem sich schon der ADFC seit Jahren für ein Absenken dieser Grenze auf 1,1 Promille ausgesprochen hatte (und dazu unter anderem einen Selbstausrechner präsentierte), wurde diese laxe Lösung nun auch auf dem gerade zu Ende gegangenen Deutschen Verkehrsgerichtstag (was für ein Amtsnamensmonster!) intensiv ausgeschnapst diskutiert.
Handy-Blitzer und eine neue Promillegrenze für Radfahrer: Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstages in Goslar im Überblick.
— Legal Tribune Online, LTO (@lto-de.bsky.social) 30. Januar 2026 um 14:57
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Ergebnis: Der „Arbeitskreis II“ gab die Empfehlung für eine Begrenzung auf 1,1 Promille aus, die womöglich für Pedelecs noch gestrenger ausfallen könnte (hier im ganzen Wortlaut). Rechtlich verbindlich sind diese Empfehlungen nicht, sie haben aber in der Vergangenheit oft großen Einfluss auf Anpassungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) und des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) genommen. Also abwarten und Tee trinken!
Und sich dabei vielleicht diesen vielleicht nur mittelguten, aber doch interessanten Beitrag über betrunkenes Fahrradfahren angucken…
Da guckst du


Ob Großstadtdschungel oder Wildbotanik:
Einfach mal durchstreifen,
in monochrom versilbert
mit dem Scott Metrix 20 EQ…

Mit dem leichten Alu-Rahmen in sportlicher Endurance-Geometrie plus Carbon-Gabel und montierten Schutzblechen ein Komplett-Rad mit 10 Gängen fürs Pendeln, Ausfahren, Pedalflanieren. Sportlich, aber mit Komfortfahrgefühl!

- Alu-Rahmen Metrix Disc
in Endurance-Gemoterie, mit austauschbaren UDH-Schaltaugen und Schutzblechen - Farbe: Alloy Silver/Black
- Metrix HMF Carbon-Gabel
- Schaltung: Shimano CUES RD-U6000 (1×10 Gänge)
- hydraulische Scheibenbremsen Tektro HD-R3020, flatmount
- Felgen: Alex Race 25 Disc
- Bereifung: Schwalbe G-One Comp
- kostet 1.399 Euro


Per aspera ad Astra
Auf rauer Bahn zu den Sternen – so viel Fahrradlatein muss sein, weil passt einfach voll. Toll sogar, bei diesem leuchtenden Beispiel für unterwegs mit himmlischem Beistand: Carbon-Rahmen unter 1kg mit klassischer Rennradgeometrie wie die Basso-Stahl-Legenden (wie Basso sagt: „Eine Jahr für Jahr wurde sie verbessert und die Rennsport-DNA beibehalten, aber transversal gestaltet, so dass sie sich auch an diejenigen anpassen kann, die keine Athleten sind und nicht jeden Tag Rad fahren“), dank Anti-Vibrationsfunktion 3B Clamp System Gen 2 auch auf holprigem Geläuf kommod, mit der Möglichkeit, bis zu 35 mm breite Reifen aufzuziehen für noch mehr bequem, dazu mit einer fein gestuften Auswahl von 24 elektronisch angesteuerten Gängen mit der SHIMANO 105 Di2. Deren Batterie sitzt gediegen getarnt im Sattelrohr und ist nur mit dem Umwerfer vorne und dem Schaltwerk hinten per Kabel verbunden – die Ansteuerung des Schaltwerks vom Cockpit läuft über WIFI. Und weil die restliche Kabelage innerhalb des Rahmens bzw. durch den Lenker verläuft, kommt dann eben so eine bestsortiert cleane Anmutung bei raus. Aufgeräumt Hilfsausdruck! Basso Astra Offiziellausdruck!

- Carbon-Rahmen
- in Chroma White
- mit Antivibrationswirkung dank 3B Clamp System Gen 2
- Carbon-Gabel
- Vorbau: Paradigma Stem
- Lenker: Microtech All Road
- Heart Carbon-Sattelstütze
- klapperfreie Mini-Box mit Torx- und Inbus-Schlüssel in der hinteren Steckachse
- elektronische Schaltung: Shimano 105 Di2 (2×12 Gänge)
- hydraulisches Flat-Mount-Scheibenbremsset
- Laufräder: Microtech MR Lite
- Bereifung: Continental GrandPrix (28 mm)
- kostet 3.949 Euro









Leidenschaft die einzige Möglichkeit ist
Da passt man mal ein paar Jahre nicht ganz so gut auf und hat wenig Kontakt miteinander – und dann flattatert eine Mail mit Bildern ins Postfach. Und die macht glücklich!
Eben noch zusammen bei „Steili“ alles von BMX bis City-Rad geschraubt und verkauft – und rund 30 Jahre später steht Mario K. mit seinem Rennrad auf dem Mont Ventoux!! Und schreibt: „Ohne deine ansteckende Begeisterung für den Radsport wäre es vermutlich nie dazu gekommen.“ Wundervoll. Danke!! Aber vor allem und viel wichtiger noch: Chapeauchapeauchapeau!!



Und am 22. Juli lehnt sich Mario dann gaaaanz weit nach vorne zum Bildschirm hin, wenn die Tour-de-France-Entourage sich an die 171,5 km von Montpellier bis auf den kahlen Riesen der Provence macht. Und kennt jeden miesen Anstieg, all die atemberaubenden Ausblicke und jedes miese Kieselchen. So eine tolle Vorstellung!!

