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Girooooo wie schön: Rosa rollt!

Pandemie dies das, es ist Mai. Also: Giro-Time. Kann losgehen, schon zum 104. Mal diesmal!

Isso! Ecco!
(Bild: N. Kossel)

Rick Zabel muss zwar stattdessen die Andalusien-Rundfahrt mitstrampeln, das Starterfeld ist ansonsten aber reichlich illuster (komplette Liste hier zu finden), und Tour-Verzichter Buchmann will aufs Podium.

Vorher aber erwarten ihn und die 183 anderen folgende 21 Etappen:

  • Turin – Turin
  • Stupinigi – Novara
  • Biella – Canale
  • Piacenza – Sestola
  • Modena – Cattolica
  • Grotte di Frasassi – San Giacomo
  • Notaresco – Termoli
  • Foggia – Guardia Sanframondi
  • Castel di Sangro – Campo Felice
  • L’Aquila – Foligno
  • Perugia – Montalcino
  • Siena – Bagno di Romagna
  • Ravenna – Verona
  • Cittadella – Monte Zoncolan
  • Grado – Gorizia
  • Sacile – Cortina d’Ampezzo
  • Canazei – Sega di Ala
  • Rovereto – Stradella
  • Abbiategrasso – Alpe di Mera
  • Verbania – Alpe Motta
  • Senago – Mailand

Und so wird sich die rosa Schlange als Blase ab heute und bis zum 30. Mai als Amore Ifinito der Männer quer durch den (eher oberen) Stiefel winden. Mit unfassbar vielen Bergen und einer unverantwortlich schweren höchst anspruchsvollen letzten Rennwoche.

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Alle Kletterer jubilieren, aber auch sie müssen eben alle 3.479,9 Kilometer überstehen, die neben 6 Bergetappen auch 6 flache Teilstücke, 7 hügeligere Strecken und 2 Zeitfahren umfassen. Mit einem solchen geht es gleich los: 8,9 Kilometer in und durch Turin. Zur Planung des Samstages: Il primo corridore a partire nella crono di domani sarà Filippo Tagliani (Androni Giocattoli – Sidermec) alle ore 14:00. L’ultimo, Dries De Bondt (Alpecin-Fenix), partirà alle 17:03. Weiße Bescheid?!

Alle Etappen des Giro d’Italia werden von Eurosport in voller Länge übertragen. Die Startzeit ist zwar abhängig von den jeweiligen Tagesplanungen, meist aber geht es zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr los. Co-kommentieren werden die verrentete Bergziege Rolf Aldag und der Ausreiß-Titan i.R. Jens Voigt.

Apropos Übertragung: Weil beim Giro Rosa 2020 nicht genügend Live-Bilder von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt wurden, flog der Frauen-Giro aus der Women’s WorldTour und wird diesmal in der 2. Kategorie ausgetragen. Pfffff. Aber: Alles soll besser werden, und das Starterinnenfeld verspricht Spannung und Weltklasse. Vom 2. bis 11. Juli 2021 findet die Schleife unter ihrem neuen Namen statt:


Neuer Name, neues Logo: Der GIRO D’ITALIA DONNE, nunmehr zweitklassig
(Quelle: https://www.giroditaliadonne.it)

Auf zehn Etappen wird wohl die komplette Fahrerinnen-Elite um das Maglia Rosa kämpfen; alle 9 Women’s WorldTeams sind am Start und hoffen auf eine ähnlich professionelle Organisation der Rennleitung auf – zum Beispiel – brauchbareren Straßen. Live-Bilder wird es vermutlich dennoch nur im Pay-TV geben – hoffen wir auf 2022…

Ein gutes Ende nahm immerhin die Geschichte eines gewissen zerschmatterschmetterten Handgelenks. Deshalb als Abschluss die erlösenden Worte, die der Miezekatzenmittwochskatzenhai von Messina vor fünf Tagen sprach: Schöne Reha, so mit fast 50.000 Höhenkilometren in 3 Wochen (; Hau rein!!

Glückwunsch nachträglich in die Niederlande + Freude im Voraus wegen Belgiens Pfeil

Am Mittwoch der nächste Eintagesknaller: La Flèche Wallonne steht an – und gestern schon gab’s einen prominenten Geburtstag: den 31. von Anna van der Breggen, der „Queen of Huy“ seit 2015. Glückwuuuunsch! Nachträglich!!! Und gespannte Vorfreude auf die 24. Frauen bzw. 85. Männer-Ausgabe vom Waalse Pijl. Ob es van der Breggen tatsächlich gelingt, ihren 7. Triumph in Serie zu feiern? Wie schlagen sich die Männer in dieser schweren ardennischen Woche? Greift womöglich der 5fache Sieger Alejandro Valverde, der am 25.4. stolze 41 wird, in seiner letzten Saison nochmal entscheidend an und ein? Und: Wie wird das sein mit ohne Publikum beim Showdown an der Mauer von Huy???
Hier ein schon fast nostalgisches Bild vom Flèche-Start anno 2019, unter normalen radsportbelgischen Prä-Corona-Bedingungen:

Gaaaanz links außen: Fast-noch-Geburtstagskind Anna van der Breggen, seit 2015 ungeschlagene „Queen of Huy“
(Bild: Hoebele bei Wikimedia Commons -> License)

Bye-bye, Supertuck!

Ab Donnerstag ist der Supertuck UCI-offiziell verboten. Weil er nämlich in echt gefährlich ist. Und es gibt einen Trost: Wie eine Studie unter Federführung der Eindhoven University of Technology und der Leuven University schon 2017 ermittelte, ist die durch den Sieg von „Don’t-Try-This-at-Home“-Froome bei der 8. Tour-Etappe anno 2016 zu bescheidener Berühmtheit gelangte Abfahrts-Position irgendwo zwischen Lenker, Rahmen und Vorderrad in echt mitnichten die schnellste Art, sich einen Berg hinunterzuwerfen. Pantanis Körperbrett mit Boppes hinterm Sattel schnitt einige Prozente besser ab!

Zur Info: This project was led by Bert Blocken of the Eindhoven University of Technology in the Netherlands and KU Leuven (Leuven University) in Belgium, and performed together with Thijs van Druenen and Yasin Toparlar of the Eindhoven University of Technology, the University of Liège in Belgium (Thomas Andrianne) and ANSYS International (Thierry Marchal).

Ehrlich gesagt habe ich die Studie nicht gänzlich gelesen und verstanden – es reichte mir die Erkenntnis, dass Pantani irgendwie schlauer war als Froome…
Hier die 4 Kern-Erkenntnisse:
1. Froome did not win because his descent position was aerodynamically superior.
2. „Top tube safe” position is faster and safer.
3. Even considering pedaling, position “Froome” is not superior.
4. Do not take risks for no gain
Und außerdem ist das die perfekte Gelegenheit, um sich etliche Minuten lang bei der berauschenden (und ungleich schneller als die mitlaufenden km/h-Angaben wirkenden) Abfahrt des „Kings of Supertuck“ in sonnigere, steilere, weiter entfernte Fahrradgegenden zu träumen:

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Mailand oder Sanremo – Hauptsache Italien!

Morgen läuft sie, La Classicissima – und war vor 55 Jahren erstmals eine Sache für den baldigen Kannibalen, der da als frischgebackener Twen noch so unschuldig aussieht und den später doch alle fürchten werden. Allein Milano-Sanremo gewann Eddy sieben Mal. In zehn Jahren.

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Wie der Herr Merckx sich an 1966 erinnert, verriet er vor 5 Jahren „La Stampa“ in einem Interview: „Avevo 20 anni e nessuno mi conosceva. Attaccai sul Poggio e mi risposero Van Springel, Dancelli e Durante, tutti e tre più velocisti di me. Ma dopo 300 km conta chi ha più fondo. Feci una volata sulla sinistra della strada e subito lo speaker annunciò la vittoria di Durante, che era dall’altra parte della via Roma. Poi il fotofinish fece giustizia.“
Und für alle, denen wie mir das Italienische doch etwas einrostete in letzter Zeit, habe ich hier auch die Ergebnisse einer krakenähnlichen hilfreichen Übersetzungs-Seite, die mir – wenn auch teilweise eigenwillig – auf die Sprünge half: „Ich war 20 und niemand kannte mich. Ich griff den Poggio an und Van Springel, Dancelli und Durante, alle drei Sprinter mehr als ich, antworteten. Aber nach 300 km zählt, wer mehr Tiefe hat. Ich flog links von der Straße und sofort verkündete der Ansager den Sieg von Durante, der sich auf der anderen Seite der Via Roma befand. Dann wurde das Fotofinish gerecht“.
Mal sehen, wie viel giustizia und fondo morgen drinsteckt – die Spannung steigt jedenfalls stündlich. Und, liebe Übersetzungsmaschine: Poggio ist kein Radrennfahrer, den es anzugreifen gilt! Es ist eine ganz gemeine Anhöhe, über die sie alle müssen, ob die Beine noch schnell sind oder nicht. Und wenn die und ihre Schwester Cipressa geschafft sind, ist das gelobte Ziel nu echt nicht mehr weit!

ENDLICH DA!!!! Also FAST!!! (© N. Kossel)

Immer wieder sonntags: Ab ans Mittelmeer

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Auch in 2021 ist Paris–Nizza der erste (Männer-)Etappenklassiker des Jahres und will heute seinen Ruf als Sonnenrunde verteidigen. Ebenso wie Maximilian Schachmann seinen Titel aus 2020. Damals meinte er: „Es war sehr, sehr hart, ein sehr schweres Finale. Ich bin durch die Hölle gegangen.“ Mal sehen, ob er heuer als fahrender Gejagter besteht, denn etliche Schwerkaliber wie Rogliz, Hart oder Porte sind halt auch am Start im Département Yvelines.

© Thomon bei Wikimedia Commons (License)

Noch schläft Saint-Cyr-L’École zwar – aber heute (und ab 15:10h live bei Eurosport) geht es von hier aus los gen Süden, auf 8 anspruchsvollen Etappen. Und in wenigen Tagen dann mittenmang in die Berge, mit all den grandiosen Aussichten auf das Mittelmeer. Seufz.

© N. Kossel

Stilvoll Staub fressen

Endlich: Morgen erwartet uns der Auftakt zur Women’s WorldTour 2021! Die Strade Bianche dann live und for free bei Eurosport ab 12:30 Uhr, trotz Code Red drumrum. Doppel-Titelverteidigerin Annemiek van Vleuten nimmt’s locker…

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…dabei geht es ja allein schon des Namens wegen ordentlich weißschotterig zu bei dieser Eintageskonkurrenz. Auch in der 7. Frauen- und 15. Männer-Ausgabe erwarten uns wieder ein paar Staubwolken über der sonst so lieblich-klaren Toskana. Neben van Vleuten steht der aktuelle Cyclocross-Vizeweltmeister Wout van Aert bereit, um seinen 2020er-Gewinn bei den Männern zu wiederholen – auch das bei Eurosport, im Anschluss ab 13:50h.

Erstmal schöööön über weißen Schotter… (© Claude Zipfel from Luxembourg – License)
…und zum Abschluss auf der Piazza del Campo in Siena Kirchturmgucken! (© N. Kossel)

Flip-Flop? Tipptopp!

Was Scott sagt: Etappensiege bei allen großen Rundfahrten, Podiumsplätze bei Mailand–San Remo, Lüttic –Bastogne – Lüttich und Paris–Roubaix – das FOIL gehört zu den vielseitigsten Aero-Bikes am Markt. Das SCOTT FOIL 30 wurde konzipiert, um dir die nötigen Extrasekunden zu verschaffen. Mit einer komplett integrierten Zugverlegung und Ultegra Antrieb ist das FOIL 30 ein Kraftpaket, das für jedes Rennen bereit ist. Yummy! Der Renner!

  • FOIL Disc HMF Carbonrahmen
  • FOIL Disc HMX Gabel
  • Shimano Ultegra 22 Gänge
  • Syncros RR2.0 Disc Räder
  • Schwalbe ONE Race-Guard Reifen
  • Syncros-Komponenten aus Carbon/Alu
  • Preis: 3.999 Euro

Mehr Infos auf der Scott-Seite – oder telefonisch.

Anschrift

at Fahrräder
Beckergrube 63
23552 Lübeck

Tel. : 04 51 – 798 22 68

Öffnungszeiten

Beratung, Reparatur, Verkauf:

Mo. + Mi. – Fr. 10.00 – 14.00 und 14.30 – 19.00 Uhr

Di. 10.00 – 14.00 Uhr (nachmittags geschlossen)

Samstag 10.00 – 14.00 Uhr

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